Der neue Gameplay-Trailer zu Battlefield 2042 sorgt für Unmut bei den Spielern. Eine kurze Szene zeigt eine Takedown-Animation aus der Third-Person-Sicht. Bislang spielten sich diese Sequenzen innerhalb der Reihe stets in der Egoperspektive ab. Die Fans erinnert die neue Kamerafahrt zu sehr an den Rivalen Call of Duty. 

 

Battlefield 2042

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Neue Kill-Animation in BF 2042 bringt die Fans auf die Palme

Das neu veröffentlichte Gameplay-Video, welches die Fähigkeiten der Spezialisten zeigt, sorgt im Battlefield-Subreddit für Aufregung. Auslöser ist die folgende Animation, die im neuen Trailer für kurze Zeit zu sehen ist:

Takedown-Animationen sind auch in Battlefield inzwischen gang und gäbe, jedoch spielten sich die Finisher bislang stets in der Ego-Perspektive ab. Die Entwickler nehmen sich jedoch beim neuen Ableger ein Beispiel am direkten Rivalen Call of Duty und zeigen das Geschehen stattdessen mit einer rasanten Kamerafahrt aus der Third-Person-Perspektive.

Vielen Fans stößt das sauer auf, wie die Reaktion auf den Reddit-Post zeigt. Der Beitrag hat inzwischen über 6.000 Upvotes, knapp 900 Kommentare finden sich darunter. Reddit-Nutzer xFate96 schlägt vor, dass die Spieler die Möglichkeit bekommen sollten, die Perspektive für die Animation frei in den Optionen zu wählen. Viele Nutzer stimmen ihm zu, da sie die Egoperspektive immersiver finden.

Einigen Fans ist die neue Animation hingegen vollkommen egal. Laut ihnen würden die Spieler die Takedowns sowieso nur in den seltensten Fällen auslösen, sodass es sich hierbei um ein unwichtiges kleines Detail handelt.

Das komplette Vorstellungsvideo der BF-2042-Spezialisten: 

Battlefield 2042 – Vorstellung der Spezialisten und ihrer Fähigkeiten

Warum wurde die Perspektive geändert?

Einen offiziellen Grund für die Änderung nannten die Entwickler nicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die neue Perspektive den Spielern die Möglichkeit geben soll, ihren eigenen Charakter während der Animation in Augenschein zu nehmen.

Battlefield 2042 wird den Spielern zahlreiche Battle-Pass-Objekte bieten, mit denen sie das Aussehen ihres Charakters anpassen können. Die Kill-Animationen wären dann ein einer der wenigen Momente, in denen die Spieler zu Gesicht bekommen. Die Änderung könnte sich für Entwickler und Publisher auf diese Weise also auch monetär bezahlt machen.