Donkey Kong 64 flimmert bereits seit annähernd drei Jahrzehnten über unsere Bildschirme und beschäftigt Freunde sowie ganze Familien. So harmlos und kinderfreundlich wie jetzt war er allerdings nicht immer.

Im Jahr 1981 erschien das Jump-‘n‘Run-Videospiel Donkey Kong das erste Mal für einen Spielhallenautomaten. Shigeru Miyamoto und Gunpei Yokoi entwickelten das Spiel für Nintendo. Inzwischen gibt es unzählige Teile und Abenteuer des beliebten Affen und seiner Freunde. Heutzutage bekämpft Donkey Kong seine Feinde mit seiner recht harmlosen Coconut-Gun, doch fast wäre das ganz anders gekommen.

Dort gibt es sicherlich nicht nur Bananen.

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Wer hat die Kokosnüsse geklaut?

Donkey Kong 64 ist eine Arbeit vom britischen Studio Rare und Creative Director George Andreas erinnerte sich für einen Artikel bei GamesRadar an eine Zeit, in der er einmal ganz schön auf die Nase gefallen ist. Die berühmte Kokosnuss-Gun war ursprünglich nicht geplant. Außerdem war sie am Anfang nur eine Gun, so ganz ohne Kokosnüsse, und dazu viel gefährlicher. Das kam bei Miyamoto nicht wirklich gut an:

„Es war nicht so eine strukturierte Waffe, wie ihr es euch vielleicht vorstellt, sondern eine realistische Schrotflinte mit herausfliegenden Kugeln und beängstigenden Soundeffekten. Man gewöhnt sich so schnell an Dinge, die sich in der Entwicklung befinden. Selbst wenn es sich um einen Platzhalter handelt. Ich habe völlig vergessen, dass sie sich dort befand. Ich schoss auf Biber, drehte mich zur Seite und sah diesen entsetzten Ausdruck auf Miyamotos Gesicht“, erzählt Andreas.

Anstatt die Entwicklung des Spiels einzustellen, fand Miyamoto allerdings rasch eine Lösung für das Problem:

„Er kritzelte auf ein Stück Papier und gab es mir. In dem Moment entstand die Coconut-Gun. Ich sah es mir an und dachte mir: Oh ja, das ist cool, das nehmen wir“, fuhr Andreas fort.