Einer der letzten Nintendo-PlayStation-Prototypen wird im Februar versteigert

Jasmin Peukert

Insgesamt gab es gerade mal 200 Prototypen der PlayStation. Hierbei handelt es sich im Grunde um einen Zusammenbau aus Super Nintendo und einem CD-ROM-Laufwerk – eine Zusammenarbeit zwischen Sony und Nintendo. Nun wird in Kürze eins der letzten Exemplare versteigert.

Einst waren Sony und Nintendo sich mit ihrem gemeinsamen Projekt einig, so wäre die PlayStation tatsächlich als Hybrid erschienen. Cartridges und CDs hätten mit der Konsole gestartet werden können. Im Jahr 1991 wurde dieses Projekt allerdings auf Eis gelegt und beide Unternehmen gingen ihre eigenen Wege. 200 dieser Prototypen waren seit dem Zeitpunkt im Umlauf.

Im Jahr 2015 fand ein Sohn eins dieser Schmuckstücke unter den Sachen seines Vaters. Dieser hatte die Konsole einst ersteigert. Gemeinsam stellte das Gespann das Stück auf verschiedenen Expos aus, doch das Reisen riss ein großes Loch in die Taschen. Hohe Gebote lehnte das Gespann bisher ab, doch nun wird es Zeit loszulassen. Aus diesem Grund wird die Konsole im Februar 2020 versteigert.

Es gibt viele Konsolen, doch ein paar davon sind etwas ganz Besonderes.

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Der Markt bestimmt den Preis

Ein Gebot von rund 1,2 Millionen Dollar aus Norwegen lehnten Vater und Sohn bereits ab. Nach den abgehenden Steuern, dem Teilen mit seinem Sohn und nach dem Abbezahlen seiner Schulden, sei davon nichts mehr übrig, erzählte er Kotaku. Heritage Auctions, eines der bekanntesten Auktionshäuser weltweit, führt die Versteigerung durch.

„Sie wird sich auf jeden Fall verkaufen und der Markt bestimmt den Preis. Im Fall dieses speziellen Gegenstandes ist es schwer etwas vorherzusagen“, so Heritages Mitarbeiterin Valerie McLeckie.

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