Flugverbot für Apples MacBook Pro: Warum dieses Modell jetzt nicht mehr ins Flugzeug darf

Sven Kaulfuss

Bestimmte Modelle des MacBook Pro mit 15-Zoll-Display – verkauft zwischen September 2015 und Februar 2017 – werden ab sofort von Flügen ausgeschlossen und dürfen nicht mehr als Hand- oder Aufgabegepäck an Bord gebracht werden. Apple lieferte den Grund hierfür schon im Juni 2019.

Flugverbot für Apples MacBook Pro: Warum dieses Modell jetzt nicht mehr ins Flugzeug darf
Bildquelle: GIGA und Pixabay (Grafik).

Wie Apple im Juni veröffentlichte, könnten entsprechende Modelle des MacBook Pro aufgrund eines Akku-Defekts in Brand geraten. Direkt betroffen sollen aber nur eine kleine Anzahl Geräte sein. Aus diesem Grund startete der Hersteller ein entsprechendes, kostenloses Tauschprogramm für den Akku qualifizierter Geräte – die Prüfung erfolgt über die Seriennummer, wir berichteten.

Das MacBook Pro bei GIGA im Test:

MacBook Pro 2016: Touch Bar im Test.

Apples MacBook Pro werden die „Flügel“ gestutzt

Eben jene, defekte MacBooks werden nun von Flügen in den USA ausgeschlossen, wie die FAA (Federal Aviation Administration) gegenüber Bloomberg mitteilte (via MacRumors). Bereits Anfang August 2019 gab auch die europäische Luftaufsichtsbehörde EASA äquivalente Warnhinweise heraus. Umsetzen müssen die Empfehlungen der Luftfahrtbehörden dann die jeweiligen Airlines. Laut dem Bericht haben dies aktuell schon TUI Group Airlines, Thomas Cook Airlines, Air Italy, und Air Transat getan.

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Betroffene MacBooks, deren Akkus schon getauscht wurde, sind vom „Flugverbot“ allerdings nicht betroffen, diese dürfen normal mitgeführt werden. Unklar und unbeantwortet bleibt, wie Mitarbeiter vor Ort dies überprüfen wollen und ob man entsprechende Belege sehen möchte. Auch die Unterscheidung zwischen betroffenen und nicht betroffenen Geräten am Flughafen beziehungsweise im Flugzeug wirft Fragen auf. Unwahrscheinlich, dass eine Überprüfung der Seriennummer für jedes einzelne Gerät vorgenommen wird.

Bald könnte ein gänzlich neues MacBook Pro erscheinen:

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MacBook Pro 2019: So fantastisch könnte das Apple-Notebook mit 16-Zoll-Display aussehen.

Böse Erinnerung

All dies erinnert – wenn auch nicht in denselben Dimensionen – an den Fall des Samsung Galaxy Note 7. Das Smartphone sorgte durch entsprechende Akkubrände im Jahr 2016 für Furore und wurde deswegen weltweit vom Flugbetrieb verbannt. Hier waren jedoch ausnahmslos alle Geräte betroffen und wurden vom Hersteller zurückgerufen. Auch wurde die Produktion des Smartphones wenige Wochen nach Bekanntwerden der unlösbaren Probleme eingestellt.

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