Mehr Privatsphäre bei allen Android-Smartphones: Was bisher den Pixel-Handys vorbehalten war, steht bald auch bei allen anderen Handys mit dem Betriebssystem von Google zur Verfügung. In gesperrten Ordnern lassen sich Fotos und Videos sammeln, die nicht für fremde Augen bestimmt sind.

 
Google
Facts 

Locked Folders: Gesperrte Ordner für alle Android-Handys

Im Mai 2021 hatte Google mit Locked Folders eine nützliche Funktion eingeführt, diese aber nur bei den hauseigenen Handys der Pixel-Reihe zur Verfügung gestellt. Nutzer können in gesperrten Ordnern Fotos und Videos sammeln, die besonders schützenswert sind. Vor dem Zugriff fragt Android nach einem Passcode oder Fingerabdruck. So wird laut Google ein unbefugter Zugriff verhindert.

Bilderstrecke starten(7 Bilder)
Google Pixel 6 & 6 Pro: Farben und Aussehen

Wie sich nun herausstellt, möchte Google die Funktion allen Besitzern von Android-Smartphones über die Fotos-App zur Verfügung stellen, solange auf den Handys mindestens Android 6 installiert ist. Einen genauen Termin hat Google noch nicht genannt, die gesperrten Ordnern sollen aber „bald“ schon bereitstehen (Quelle: The Verge).

Welche Inhalte schützenswert sind, dürfen Nutzer dabei natürlich selbst entscheiden. Bei der Vorstellung der Locked Folders zeigte Google das familienfreundliche Beispiel eines Ehepaares, welches einen Hund für das gemeinsame Kind besorgte, Fotos des Tieres aber noch geheim halten wollte.

Was bietet Google Fotos sonst noch? Die Antwort gibt es im Video:

Einsteiger-Tipps für Google Fotos Abonniere uns
auf YouTube

Android: Gesperrte Ordner ohne Cloud-Backup

Fotos und Videos, die sich in gesperrten Ordner befinden, sind nicht über ein Backup in der Cloud geschützt. Bei Pixel-Handys können Nutzer zudem selbst entscheiden, ob neue Fotos und Videos direkt in Locked Folders verschoben werden sollen. Ob diese Funktion auch bei anderen Kamera-Apps unter Android zur Verfügung stehen wird, steht noch nicht fest.

Gesperrte Ordner sind auch bei Pixel-Handys zunächst deaktiviert und müssen entsprechend vom Nutzer erst aktiviert werden. Erst danach können Inhalte manuell in den Ordner verschoben werden.