Die Corona-Pandemie hat uns fester denn je im Griff. Impfungen sind ein bewährtes Mittel, um sich besser gegen eine Erkrankung schützen zu können. Einen Impftermin zu erhalten, ist aber nicht immer leicht. Google will das ändern und holt den Google Assistant mit ins Boot. In Indien wird man darüber bald einen Impftermin buchen können.

 
Google
Facts 

Google Assistant kann Impftermin buchen

Die ganze Welt hat auch nach fast zwei Jahren Pandemie immer noch mit dem Coronavirus zu kämpfen. Die Zahlen steigen in Deutschland so stark an, dass kürzlich wieder neue Maßnahmen beschlossen wurden. Ein Weg aus der Pandemie ist die Impfung. Und damit die Hürde zum Impftermin geringer wird, startet Google 2022 mit der Möglichkeit, über den Google Assistant einen Impftermin buchen zu können. Das ist zunächst auf Indien beschränkt:

Sobald man in der Google-Suchmaschine nach einer Corona-Impfung sucht und eine entsprechende Webseite zur Terminbuchung besucht, startet der Google Assistant und übernimmt die Arbeit. Man muss sich dann nicht mehr auf der Webseite zurechtfinden, sondern kann ganz bequem über die aufgeräumte Oberfläche des Google Assistant verschlüsselt und in mehreren Sprachen einen Impftermin buchen.

Das ist weltweit bisher ein einmaliges Konzept. Wenn man sieht, wie stark wir auch nach fast zwei Jahren immer noch von der Corona-Pandemie betroffen sind, wäre das aber vielleicht auch eine gute Möglichkeit für andere Länder. Natürlich konzentriert sich Google zunächst auf ein Land, um es dort zu testen und wo es nicht so einfach wie bei uns einen Impftermin gibt. Das Feature könnte später aber natürlich auch in anderen Ländern zum Einsatz kommen.

Aktuell ist es besonders die AHA-Regeln zu beachten. Im Video zeigen wir euch was das ist:

Coronavirus: AHA-Regeln der Bundesregierung

Kommt diese Funktion auch nach Deutschland?

Das wissen wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Wenn man bedenkt, dass es in Deutschland in jedem Bundesland anders läuft, dann wäre eine zentrale Anlaufstelle für Impftermine sicher nicht verkehrt. Und wenn die Regierung oder die Ministerpräsidenten das nicht hinbekommen, dann vielleicht Google als Schnittstelle.