Die ersten Benchmarks beweisen, dass die neuen iPhone-Modelle tatsächlich nicht alle gleich leistungsstark sind. Apple macht jetzt nämlich einen Unterschied und verbaut beim iPhone 13 (mini) und iPhone 13 Pro (Max) erstmals nicht hundertprozentig dieselben Chips in seine Top-Smartphones. Was steckt dahinter?

 

iPhone 13

Facts 

iPhone 13 Pro mit deutlich besserer Grafikleistung

Auch wenn die neuen iPhones noch gar nicht erhältlich sind, machen schon jetzt erste Benchmarks die Runde (Quelle: MacRumors). Dabei stellt sich heraus, die Ergebnisse enthüllen in einem Punkt deutliche Unterschiede.

Sind die Resultate der sogenannten Single- und Multi-Core-Benchmarks zwischen iPhone 13 und iPhone 13 Pro noch vergleichbar, schaut dies bei der Grafikleistung (Metal Score) schon ziemlich anders aus. Konkret schafft das iPhone 13 Pro in diesem Punkt beeindruckende 14.216 Punkte, das normale iPhone 13 hingegen nur 10.608 Punkte. Ergo: In diesem Punkt sind die Pro-Varianten über 34 Prozent schneller als die Standard-Modelle. Wie kann dies sein?

Das iPhone 13 kann nicht nur mehr wie im Video demonstriert wird, es ist auch noch schneller:

iPhone 13 Pro: Neues Top-Smartphone vorgestellt

Apple spendiert den Pro-Modellen mehr GPU-Kerne

Wer bei den technischen Daten genauer hinschaut, bemerkt den Unterschied. Apple spendiert dem neuen A15 Bionic im iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max nämlich eine leistungsfähigere GPU (Grafikeinheit). Statt wie bisher nur 4 Kerne kommen in den Spitzenmodellen nun ganze 5 Kerne zum Einsatz. Eine Premiere für Apple, denn beim iPhone 12 und iPhone 12 Pro wurden bisher keine solche Unterschiede gemacht. Wir vermuten mal: Features wie die Unterstützung für das neue ProRes-Format verlangen förmlich nach mehr Leistung und können diese am Ende gut gebrauchen.

Wer also den derzeit schnellsten Chip im iPhone haben möchte, der muss zu iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max greifen, die Standard-Modelle laufen hingegen etwas hinterher. Allerdings sind auch diese schneller als die Vorgänger – circa 10 Prozent flotter als der A14 im Single-Core-Benchmark und 18 Prozent schneller im Multi-Core-Benchmark. Bei der Grafik jedoch machen wie schon erwähnt die Pro-Modelle den Unterschied – ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem A14. Das normale iPhone 13 ist hier nur 15 Prozent schneller.