Die schlechte Nachricht zuerst: Nachdem was man bisher weiß, wird Apple auch beim iPhone 14 am alten Lightning-Anschluss festhalten. Allerdings ist Lightning wohl nicht gleich Lightning, so das jüngste Gerüchte zum kommenden Apple-Handy.

 
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Apples Lightning-Anschluss feiert im Herbst seinen 10. Geburtstag. Ursprünglich eingeführt wurde der Lade- und Datenanschluss nämlich bereits mit dem iPhone 5 im Jahr 2012. Seitdem hält Apple daran unbeirrt fest, USB-C gibt's nur bei ausgewählten iPads und den Macs.

Apple legt nach: iPhone 14 Pro soll schnelleren Lightning-Anschluss bekommen

Ändern wird sich dies auch mit dem iPhone 14 nicht, denn die kommende Generation des Apple-Smartphones wird erneut über einen Lightning-Anschluss verfügen, USB-C ist kein Thema. Für professionelle Anwender wird dies langsam zum Problem, Lightning basiert noch immer auf USB 2.0 und bietet somit eine maximale Datenübertragungsrate von 480 Mbps. Zu wenig beziehungsweise zu langsam, zumindest für Profis die große ProRes-Videos in 4K übertragen müssen.

Ein aktueller Bericht aus der Gerüchteküche verspricht einen Lösungsvorschlag. Apple plant demzufolge den alten Lightning-Anschluss aufzubohren und ihn so schnell wie USB 3.0 zu machen (5 Gbps). Zum Einsatz kommen soll der „getunte“ Port aber nur bei den Pro-Modellen des iPhone 14, bei den beiden Standardversionen ändert sich nichts (Quelle: iDropNews). Ein Kompromiss, wenngleich USB-C für alle Modelle wohl im Jahr 2022 eher angebracht wäre.

Vor 10 Jahren feierte Apples Lightning Premiere:

iPhone 5: Apples Informationsvideo aus 2012

Apropos Kompromiss, für Apple wäre der Schritt gar nicht mal so neu. Wir erinnern uns an das erste iPad Pro aus dem Jahr 2015. Dem spendierte der Hersteller schon damals einen solchen Lightning-Anschluss mit USB-3.0-Geschwindigkeit. Nutzen konnte man dies aber nur mit Apples Kamera-Adapter zur schnelleren Foto-Übertragung. Später dann entschied man sich aber gleich auf USB-C beziehungsweise Thunderbolt zu setzen. Gut möglich also, dass sich Apple einfach der proprietären Technik des damaligen iPad Pro bedient.

So soll das iPhone 14 Pro ausschauen, kommt uns bekannt vor:

Selfie-Kamera erhält massive Verbesserung

Doch damit enden die Nachrichten zum iPhone noch nicht. Der bekannte Apple-Insider Ming-Chi Kuo weiß noch mehr, dieses Mal zur Frontkamera des iPhone 14. Die Selfie-Cam soll ordentlich zulegen – echter Autofokus statt billiger Fixfokus und dazu noch eine weiteren Blende von ƒ/1.9 statt wie bisher ƒ/2.2 (Quelle: Ming-Chi Kuo). Laut Kuo wird das für verbesserte Tiefenschärfe für Portrait-Fotos und -Videos sorgen und durch den Autofokus soll die Schärfe bei FaceTime- und Zoom-Videoanrufen wesentlich optimiert werden.