Die meisten neuen Features erhielten das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max in diesem Jahr. Doch eine spezielle Variante solltet ihr erneut lieber meiden, wenn ihr mit dem Apple-Handy auch professionell filmen wollt.

 
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iPhone 14 Pro (Max): Kleinestes Modell ungeeignet für ProRes in 4K

Bereits das iPhone 13 Pro und das iPhone 13 Pro Max können Videos im fortschrittlichen ProRes-Format aufnehmen. Allerdings bedarf es für die höchste Auflösung in 4K dann eines Modells mit mindestens 256 GB Speicher oder mehr. Dies ändert sich auch in diesem Jahr nicht, es gilt demnach noch immer dieselbe Beschränkung.

Apple schreibt diesbezüglich auf der eigenen Webseite innerhalb der Presseerklärung zum iPhone 14 in einer Fußnote: „iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max unterstützen die ProRes Videoaufnahme in der Kamera App bei 1080p 30 fps bei der 128 GB Speicheroption und bis zu 4K 30 fps bei den 256 GB, 512 GB und 1 TB Speicheroptionen.“ Und auch auf der Produktseite findet der Hinweis etwas versteckt Erwähnung: „ProRes Videoaufnahme bis zu 4K mit 30 fps (1080p mit 30 fps für 128 GB Speicher)“.

Das iPhone 14 Pro im Video von Apple vorgestellt:

iPhone 14 Pro – Apple Trailer

Wenn ihr also kompromisslos mit ProRes arbeiten möchtet, solltet ihr lieber die Finger von den beiden Einstandsversionen lassen. Stattdessen muss ein Model mit mindestens 256 GB oder mehr sein. Allerdings wäre dies bei 4K-Videos aufgrund der Dateigrößen am Ende eh ratsam. Echte Profis greifen eh zu mehr Speicher. Wer hingegen keinen Wert darauf legt und generell nur wenig Speicher und wenig Apps verwendet, könnte auch mit den kleineren Versionen glücklich werden. Zukunftssicherer sind aber in jedem Fall die Varianten mit mehr Speicher.

Apples heftige Speicheraufpreise

Doch dies kostet Geld, dabei sind die neuen iPhones schon ganz schön teuer. Für 256 GB Speicher wird schon mal ein Aufpreis von 130 Euro fällig. Wer gleich 512 GB will, der zahlt gegenüber dem kleinsten Modell schon 390 Euro mehr. So richtig teuer wird der Aufschlag für 1 TB Speicher – 650 Euro müsstet ihr mehr investieren. Doch für echte Profis sicherlich kein Beinbruch, immerhin verdienen die mit ihren Werkzeugen ja auch Geld. Sprich jedweder Aufpreis ist dann eine sinnvolle Investition.