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Neues iPad: Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen

Um den Apple Pencil am neuen iPad aufladen zu können, braucht es einen Adapter. (© Apple)
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Apple wird nicht müde zu betonen, wie wichtig dem Unternehmen die Umwelt ist und welche Anstrengungen unternommen werden, um diese zu schützen. Zudem lobt sich der iPhone-Hersteller oft und gerne für das tolle und durchdachte Design der eigenen Produkte. Beide Punkte können beim neuen iPad der 10. Generation keine Rolle gespielt haben.

Ein Kommentar vor Peter Hryciuk.

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Apple führt neuen Adapter für das iPad ein

Apple hat mit dem neuen iPad der 10. Generation ein großes Upgrade des Tablets umgesetzt. Neues Design, bessere Hardware, mehr Farben und neues Zubehör. Alle alten Zöpfe konnte Apple aber nicht abschneiden. Das mit mindestens 579 Euro nicht mehr ganz so günstige Einsteiger-Tablet unterstützt nämlich weiterhin nur den Apple Pencil der 1. Generation. Blöd nur, dass dieser mit einem Lightning-Anschluss ausgestattet ist, Apple im neue iPad aber USB-C verbaut hat. Was wäre die eigentlich logische Konsequenz?

  • Entweder müsste Apple einen neuen Apple Pencil der 1. Generation mit USB-C bauen.
  • Oder das neue iPad müsste den Apple Pencil der 2. Generation unterstützen, wie es beim iPad Air und Pro der Fall ist.
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Beides ist für eines der wertvollsten Unternehmen der Welt nicht infrage gekommen. Stattdessen hat Apple doch tatsächlich einen „Apple Pencil Adapter“ für 10 Euro auf den Markt gebracht (bei Apple anschauen). Immerhin werden neue Apple Pencil der ersten Generation ab sofort gleich mit dem Adapter ausgeliefert, gilt jedoch nicht für im Handel noch verfügbare Altgräte. So oder so, neuer Plastikmüll, der ohne Probleme vermieden hätte werden können, wenn Apple eine der beiden oberen Optionen gewählt hätte. Ist das zu viel verlangt? Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich über einen weiteren Apple-Dongle lachen.

Im Video könnt ihr euch die neuen iPads anschauen:

iPad und iPad Pro 2022 – Trailer

Weiteres Apple-Zubehör inkompatibel

Dass Apple mit voller Absicht so vorgeht und nicht aus Versehen gesondertes Zubehör anbietet, welches zusätzlich gekauft werden muss und die Umwelt belastet, zeigt sich auch bei den anderen Zubehörteilen. Denn obwohl das iPad der 10. Generation optisch dem iPad Air und iPad Pro so sehr ähnelt, ist es nicht kompatibel mit dessen Zubehör. Gleiches gilt natürlich auch anders herum. So können iPad-Pro-Besitzer beispielsweise auch nicht auf die neue Tastatur mit Funktionstasten des günstigeren iPads zugreifen, weil Apple bewusst mit minimal unterschiedlichen Maßen dafür sorgt, dass diese inkompatibel sind. Die Kollegen von The Verge haben das sehr gut aufgezeigt:

  • Neues iPad: 248,6 mm x 179,5 mm x 7 mm
  • iPad Air: 247,6 mm x 178,5 mm x 6,1 mm
  • iPad Pro (11 Zoll): 247,6 mm x 178,5 mm x 5.9 mm
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Wäre es für Apple wirklich so schlimm, wenn das neue iPad die gleichen Außenmaße besitzt wie die anderen Modelle und das Zubehör einfach kompatibel wäre? Das wäre doch auch für alle Kunden und Zubehörhersteller dann viel einfacher. So ist alles noch komplizierter und es muss noch mehr hergestellt werden. Nachhaltig ist diese Apple-Strategie in jedem Fall nicht.

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