Nicht erst nächste Woche will Apple die neuen Modelle des iPad Pro des Jahrgangs 2022 ankündigen. Wenn es stimmt, dann erwarteten uns die Produktneuheiten schon wesentlich eher als gedacht. Apple-Insider Mark Gurman weiß mehr.

Update vom 18. Oktober 2022: Der stets gut unterrichtete Mark Gurman konkretisiert nochmals seine vorherige Aussage zum Vorstellungstermin des neuen iPad Pro 2022. Demzufolge sollen die Modelle schon heute, am 18. Oktober, durch Apple angekündigt werden (Quelle: Mark Gurman).

Damit scheidet ein Apple-Event natürlich gänzlich aus, der Hersteller wählt eine „stille“ Ankündigung per Pressemitteilung. Der Erfahrung nach dürfte diese dann zum frühen Nachmittag eintreffen. Mit etwas Glück lassen sich dann die neuen Modelle wahrscheinlich auch direkt im Apple Online Store bestellen.

Originalartikel:

Apple-Insider und Bloomberg-Reporter ist sich sicher: „Das nächste iPad Pro von Apple kommt schon in wenigen Tagen auf den Markt.“ Spätestens wohl nächste Woche ist damit zu rechnen, eine Event-Ankündigung gibt’s aber nicht. Der Hersteller wird das iPad Pro 2022 einfach per Pressemitteilung vorstellen (Quelle: Power-On-Newsletter).

iPad Pro 2022: Apple verzichtet beim 11-Zoll-Modell noch immer auf Mini-LEDs

Größte Neuerung: Der M2-Chip aus dem aktuellen MacBook Air schafft es jetzt ins Profi-Tablet. Nutzerinnen und Nutzer profitieren deshalb von einem Geschwindigkeitszuwachs von fast 20 Prozent. Kein so großer Sprung wie beim M1 im letzten Jahr, aber dennoch relevant. Beim grundlegenden Design ändert sich hingegen nichts, denn die bekannte flache Form bleibt uns nun im vierten Jahr infolge erhalten. Eventuell rechnen solltet ihr noch mit der Unterstützung von MagSafe, sprich das iPad Pro könnte sich äquivalent zum iPhone kabellos laden lassen.

Was noch aussteht, ist ebenso iPadOS 16 beziehungsweise iPadOS 16.1, kommt ebenfalls im Umfeld der neuen Modelle:

iPadOS 16: Apples neue Features

Wer jedoch hoffte, die im großen 12,9-Zoll-Modell verbaute Mini-LED-Technologie auch im 11-Zoll-Modell zu finden, der dürfte enttäuscht sein. Apple bestraft nämlich auch mit der künftigen Generation die Käufer des günstigeren und kleineren Modells. Spekulationen hierzu gab es schon oftmals im Vorfeld, für Gewissheit sorgt jetzt die kurze Meldung des anerkannten Insiders Ross Young. Er erteilt einem Mini-LED-Display im 11-Zoll-Modell damit eine eindeutige Abfuhr (Quelle: Ross Young).

Es wird teuer

Ergo: Käuferinnen und Käufer des iPad Pro 2022 müssen aufpassen. Wer wert auf den besseren Bildschirm legt, der muss noch immer zum größeren Modell mit 12,9-Zoll-Display greifen. Angesicht steigender Preise aufgrund Inflation und Währungsschwäche eine schlechte Nachricht. Schon jetzt war die Mini-LED-Technologie aufgrund der Modellbeschränkung teurer, dies wird sich nun nochmals zuspitzen.