Zum gestrigen Launch des MMO New World verbrachten viele Spieler und Spielerinnen mehr Zeit in der Warteschlange als in Aeternum selbst. Das Spiel von Amazon landete trotzdem in Steams Rekordliste. Die Entwickler haben jedoch schon eine Lösung für den hohen Spielerandrang.

 
New World
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Betrachtet man nur die Zahlen, so war der Launch von New World ein voller Erfolg für Amazon Games. Im Verlauf des gestrigen Tages gingen die Server in allen Regionen nach und nach online und interessierte Spielerinnen und Spieler bescherten dem MMO direkt zum Start den 5. Platz in Liste mit den höchsten Spielerzahlen auf Steam. (Quelle: Steam DB)

New World: Launch Trailer

New World startet mit vollen Servern und langen Warteschlangen

Über 707.000 Spieler und Spielerinnen wollten zum gestrigen Launch gleichzeitig New World (bei Amazon ansehen) spielen. Los ging es morgens um 8:00 Uhr mit den europäischen Servern und bereits kurz nach dem Start waren diese komplett überlaufen. Gerade die deutschsprachigen Server hatten ihre maximale Kapazität von 2.000 Spielenden schnell erreicht und die Warteschlangen füllten sich mit Tausenden von MMO-Fans.

New World (MMO)
New World (MMO)

Entwickler Amazon Games eröffnete Dutzende weitere Server und das in fast allen Regionen, damit alle einen Platz zum Spielen finden konnten. Doch auch das reichte nicht aus und ein Platz 7.000 in der Warteschlange blieb mehr die Regel als die Ausnahme. Laut einer inoffiziellen Tracking-Seite gipfelte die Warterei gestern in über 400.000 Spielern und Spielerinnen alleine in der Region EU. (Quelle: New World Status Live). Es ist allerdings fraglich, ob diese Zahlen korrekt sind, sie stehen zumindest im Widerspruch zu den Daten von Steam DB.

New World sollte eigentlich schon vor einem Monat erscheinen:

Kostenlose Charaktertransfers

Zu solchen „chaotischen“ Zuständen kommt es häufig beim Launch eines MMO. In der Regel flacht so ein massiver Andrang jedoch wieder ab und die Spieler und Spielerinnen verteilen sich besser auf die Server. Damit scheint auch Amazon Games zu rechnen, denn sie kündigten die Möglichkeit an, in den nächsten zwei Wochen einen kostenlosen Charaktertransfer durchzuführen. (Quelle: Amazon Games).

Dadurch könnt ihr bei Bedarf auf einen weniger überfüllten Server wechseln und müsst dort nicht noch mal von vorne anfangen. Wer gestern nur auf einen anderen Server ausgewichen ist, um endlich zocken zu können, hat so die Möglichkeit, doch gemeinsam mit Freunden zu spielen.

In der Beta hat auch New World einige Grafikkarten zum Glühen gebracht, bei diesen Spielen ist das aber Absicht: 

New World hatte wie die meisten MMOs einen turbulenten Start, ein großes Problem waren die auf 2.000 Plätze begrenzten Serverkapazitäten. Daran soll sich aktuell übrigens nichts ändern. Bei einem MMO kommt es aber auf die Langlebigkeit an, es bleibt also abzuwarten, wie sich New World entwickelt.