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Richtig essen fürs Klima: Stiftung Warentest verrät einfache Tipps für die Küche

Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf den Klimawandel (© Imago / Panthermedia)

Etwas zum Klimaschutz beizutragen ist nicht schwer, sondern fängt bereits in der Küche an. Die Stiftung Warentest gibt in ihrem neuen Buch Tipps, wie jeder von uns mit der richtigen Ernährung einen Beitrag für die Umwelt leisten kann.

 
Stiftung Warentest
Facts 

CO2-Emissionen ganz einfach um 40 Prozent senken

Mit kleinen Veränderungen kann bereits ein großer Schritt in Richtung Klimaschutz gemacht werden. Sei es, dass man darauf achtet, plastikfrei einzukaufen, Second-Hand statt Fast-Fashion zu shoppen oder den Weg zur Arbeit mit den Öffis statt dem Auto zurücklegt.

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Die Stiftung Warentest knüpft daran an und gibt in dem neuen Buch „Klimafreundlich essen mit der CO2-Challenge“ (bei Thalia ansehen) Tipps, wie man mit der Umstellung der Ernährung ganz leicht einen Beitrag für die Umwelt leistet. Auf seiner Website beschreibt das Testinstitut das Buch wie folgt: „Unser Ratgeber zeigt, wie Sie die eigenen Emissionen um bis zu 40 % pro Jahr senken können – ohne gleich Vegetarier oder Veganer werden zu müssen.“ (Quelle: Stiftung Warentest).

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt, dass das Buch jegliche Themen rundum die klimafreundliche Ernährung abdecken möchte: Man erfährt, was es mit der CO2-Bilanz auf sich hat und kann seinen eigenen CO2-Fußabdruck mittels eines Selbsttests ermitteln. Anschließend geht es direkt ums Essen: Welche Vorteile hat die pflanzliche gegenüber der tierischen Ernährung? Warum sind saisonale Lebensmittel besser? Wie lagert man sie eigentlich richtig? Und wie kann man beim Kochen und Backen Energie sparen? All diese Fragen will die Stiftung Warentest in ihrem Buch beantworten.

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Sarah Börner
Sarah Börner, GIGA-Redakteurin, Expertin für Mobilgeräte und Nachhaltigkeit.

Vegane Ernährung einfach mal ausprobieren

Wollt ihr euch an eine vegane Lebensweise heranwagen, kommt der Veganuary wie gerufen: Jedes Jahr im Januar gibt es die Challenge, sich einen Monat lang pflanzlich zu ernähren.

Das Gute: Ihr seid nicht auf euch allein gestellt. Hinter Veganuary steckt die Kampagne einer gemeinnützigen Organisation, für die ihr euch kostenlos anmelden könnt. So bekommt ihr für den veganen Monat Rezepte und Tipps zugeschickt. Wie es dann ab Februar weitergeht, bleibt euch überlassen.

1,75 Tonnen CO2 – nur durch unsere Ernährung

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Umwelt. Nicht nur durch die Herstellung und Verarbeitung der Produkte, sondern vor allem durch oftmals lange Transportwege bis in unsere Küche wird viel Energie benötigt. Im Durchschnitt verbraucht somit ein einzelner Mensch in Deutschland 1,75 Tonnen CO2 nur für seine Ernährung. Hochgerechnet auf ganz Deutschland kommen wir da auf 145 Millionen Tonnen CO2  – der Verkehrssektor verbraucht rund 171 Millionen Tonnen (Quelle: BMUV).

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Dabei haben vor allem tierische Produkte einen hohen Einfluss auf den Klimawandel. So nimmt in Deutschland die Agrarfläche 50 Prozent des Landes ein, während 57 Prozent davon für Futtermittel für die Tiere genutzt wird (Quelle: BUND). Diese großflächige Landwirtschaft sorgt für Artensterben in der Tier- und Pflanzenwelt, was wiederum unser Ökosystem gefährdet.

Stromkostensenken mit Solarstrom? Wir haben uns angeschaut, ob sich ein Balkonkraftwerk wirklich lohnt:

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Ein anderes Problem ist der Methan-Ausstoß: Gerade Milchkühe produzieren viel Methan während ihrer Verdauung – eine einzelne Kuh stößt in einem Jahr rund 100 Kilogramm des Gases aus (Quelle: Tagesschau). Eine Bio-Ernährung kann da schon helfen, eine umweltverträglichere Landwirtschaft zu unterstützen, ebenso wie der Kauf regionaler und saisonaler Produkte. Auch ist es wichtig, so wenig wie möglich Lebensmittel zu verschwenden. Also nein, man muss nicht sofort vegetarisch oder vegan leben, aber eine bewusstere Ernährung kann viel bewirken.

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