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iPhone verkaufen: So bekommt ihr Geld fürs alte Smartphone

Anstatt euer altes iPhone in einer Schublade verstauben zu lassen, könnt ihr es einfach verkaufen. (© GIGA)
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Was tun, wenn man das gebrauchte iPhone schnell und unkompliziert verkaufen will? Wir erklären euch, wie man sein Smartphone für den Verkauf vorbereitet und worauf man achten sollte, will man es im Internet loswerden. 

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iPhone verkaufen: Smartphone vorbereiten

Wer sich von seinem iPhone (oder iPad) trennen möchte, muss vor dem Verkauf sicherstellen, dass er am Ende nur die Hardware und keine Daten an den neuen User verkauft. Das heißt: Möchtet ihr eure Daten, Fotos etc. behalten, müsst ihr sie an einem anderen Ort sichern. Erst im Anschluss sollte man das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Wir erklären euch, wie das geht.

Einfaches und schnelles Backup dank iCloud

Der einfachste Fall: Man ist nicht nur iPhone-, sondern auch Mac-User, nutzt außerdem die iCloud und hat vielleicht sogar Speicher zugekauft. Wer in den iCloud-Einstellungen auf dem iPhone die entsprechenden iCloud-Dienste für Notizen, Kontakte, den Kalender, Erinnerungen und (bei genügend Speicher) für Fotos aktiviert hat, sichert Kontakte, Medien und mehr schon jetzt automatisch.

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Welche Daten in der iCloud liegen, kann man auch im Browser unter icloud.com prüfen. Sind alle Daten, Fotos und Dokumente vollständig, kann man das iPhone direkt auf die Werkeinstellungen zurücksetzen.

In einem separaten Artikel gehen wir detailliert auf das iPhone-Backup ein:

Datenübertragung per Kabel oder WLAN

Ein typisches Szenario: Man nutzt die kostenlosen 5 GB Speicherplatz in der iCloud für Notizen, diverse App-Daten und Kontakte, doch für Fotos reicht der Speicher nicht aus. Wollt ihr keinen Extra-Speicher hinzukaufen, könnt ihr alle Bilder und Videos auf Mac oder PC übertragen.

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Um die Daten mit dem Mac zu sichern, müsst ihr euer iPhone per Kabel (oder WLAN-Synchronisierung) mit eurem Mac (Betriebssystem MacOS 10.15 oder neuer) verbinden und im Finder euer iPhone auswählen. Geht danach im Finder wie folgt vor: Allgemein → Erstelle ein Backup aller Daten deines iPhone auf diesem Mac → Lokales Backup verschlüsseln → Backup jetzt erstellen

Ebenso könnt ihr eure Daten ohne Mac sichern. Verbindet dafür euer iPhone mit eurem Computer per Kabel oder WLAN und öffnet anschließend die App „iTunes“ auf eurem PC. Dann klickt ihr euch folgendermaßen durch: iPhone → Übersicht → Backup jetzt erstellen → Lokales Backup verschlüsseln → Passwort festlegen

Das Backup findet ihr dann auf eurem PC unter Bearbeiten → Einstellungen → Geräte.

Eine Person in schwarzem Anzug trägt ein geöffnetes Macbook und hält ein iPhone in der Hand.
Euer iPhone könnt ihr auch ganz einfach per WLAN mit eurem Laptop verbinden (Bildquelle: IMAGO / Dean Pictures)

Vom iPhone entkoppeln: iCloud und AppleWatch

Habt ihr eure Daten erfolgreich gesichert, auf welchem Weg auch immer, ist es wichtig, euch von eurem Gerät abzumelden und den Diebstahlschutz zu deaktivieren. Macht ihr das nicht, kann das Smartphone selbst nach dem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen (wozu wir im nächsten Schritt kommen) nicht genutzt werden.

  • Deaktivierung des Diebstahlschutzes: Einstellungen → Account → Wo ist → Mein iPhone suchen
  • Abmeldung der Apple-ID: Einstellungen → Account → Abmelden
  • Falls ihr eine Apple Watch mit dem iPhone gekoppelt habt, müsst ihr diese ebenfalls vor dem Verkauf entkoppeln.

Auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Sind alle Daten gesichert, setzt man das iPhone auf die Werkseinstellungen zurück – nur so können Ankaufdienste (z. B. reBuy) oder ein eBay-Käufer damit etwas anfangen.

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So geht ihr vorEinstellungen → Allgemein → Zurücksetzen → Alle Inhalte und Einstellungen löschen

Habt ihr euch durchgeklickt, müsst ihr anschließend nur noch eure PIN und das Passwort für eure Apple-ID eingeben. Solltet ihr dabei Probleme haben – keine Panik! In einem separaten Artikel erklären wir euch, wie ihr euer iPhone ohne Code oder Apple ID zurücksetzen könnt:

Geld fürs alte iPhone: Welcher Ankaufdienst ist der richtige?

Rebuy, BackMarket und Co.

Ankaufdienste versprechen beim Verkauf eines gebrauchten iPhones eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung. Der Ablauf ist dabei immer gleich: Auf der Website des jeweiligen Online-Händlers gibt man Auskunft über sein Gerät, schätzt dessen Zustand ein und erklärt, ob das Originalzubehör vorhanden ist. Dabei lohnt es sich zu vergleichen, wie viel ihr für euer Smartphone bei verschiedenen Händlern bekommt. Habt ihr euch für ein Angebot entschieden, müsst ihr in der Regel nur noch das Versandlabel ausdrucken und das verpackte iPhone zur Post bringen oder abholen lassen.

Bei diesen Online-Händlern könnt ihr es versuchen:

Weitere Ankauf-Services findet ihr in unserem separaten Artikel:

Nach dem Einsenden des iPhones muss man nicht nur warten, sondern auch hoffen: Denn nicht immer bleibt es beim ursprünglichen Ankaufspreis – zum Beispiel dann, wenn der Ankaufdienst das Gerät schlechter bewertet als man selbst oder Schäden entdeckt, die einem selbst nicht aufgefallen sind. Dann erhält man ein neues Angebot und entscheidet: Will ich mein iPhone zurück oder lasse ich mir den neuen Ankaufspreis ausbezahlen?

Manchmal kann es sich lohnen, noch einen weiteren Dienst auszuprobieren, auch wenn der in der ersten Bewertung ein schlechteres Angebot abgegeben hat. Etwas Glück gehört eben dazu: Mitunter gehen die eigene Einschätzung und der am Ende ausgegebene Ankaufpreis auseinander. Macken, die einen selbst nicht stören, sind im Verkauf dagegen Dealbreaker. Macht euch am besten im Vorhinein schlau, wie seriös Anbieter wie Rebuy und BackMarket sind, bei denen ihr euer Smartphone verkaufen könnt und entscheidet individuell, welcher Preis sich für euch angemessen anfühlt

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In unserem Video seht ihr, wie Rebuy gebrauchte Technik prüft:

Was taugt mein altes Handy noch? So testet rebuy Abonniere uns
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Oder doch lieber Privatverkauf?

Letzter Ausweg eBay bzw. eBay Kleinanzeigen? Naja, fast: Wenn beim Ankaufdienst nichts zu holen ist, weil das eigene iPhone vielleicht im Überfluss auf dem Markt vorhanden ist oder Schrammen hat, über die der Händler nicht hinwegsehen will, lässt sich vielleicht über diesen Weg noch etwas herausholen. Man hat zwar etwas mehr Aufwand, kann aber mit anderen Dingen punkten: Hat man Originalverpackung, Rechnung und Zubehör akkurat beisammen, kann Eindruck schinden und zeigt damit, dass das Gerät pfleglich behandelt wurde.

Wer schon häufiger über eBay oder eBay Kleinanzeigen etwas verkauft hat, wird beim Einstellen eines iPhones keine großen Probleme haben: Die Artikelmerkmale werden meist automatisch und korrekt zugeordnet. Mühe geben sollte man sich bei den Fotos. Klingt offensichtlich, wird von vielen Privatverkaufenden aber sträflich missachtet, was auch mein Kollege Stefan hervorhebt:

Stefan Bubeck
Stefan Bubeck, GIGA-Redakteur, Experte für Consumer Electronics, insbesondere Audio.

Unterschätzt die Macht guter Fotos nicht 

Mal angenommen, es stehen zwei technisch identische Second-Hand-Handys zur Auswahl: Ein Angebot mit ordentlichen Fotos, das andere mit schlechter Aufnahme oder gar keinem Bild. Es dürfte klar sein, welche Anzeige hier bessere Chancen auf einen Verkauf hat.

Zu einer guten Handy-Annonce gehört ein gutes Foto: Gerät geputzt, Bildschirm eingeschaltet, Zubehör (OVP) daneben platziert. Das schafft Vertrauen und rechtfertigt den Preis.

Nutzt man eBay, bleibt noch die Frage: Festpreis oder Auktion? In den letzten Jahren wurde die Option Sofort-Kaufen immer beliebter. Gerade bei Artikeln wie iPhones, die vielfach vorhanden sind, dürften Bieter-Schlachten ohnehin ausbleiben. Wer ein gutes Gesamtpaket hat, sollte also einen realistischen Wunschpreis angeben und die Option für Preisvorschläge aktivieren. Melden sich mehrere Interessenten, hat man nicht nur die Wahl zwischen den Preisen, sondern auch zwischen den Kaufenden.

Ihr wollt mehr zum Thema Nachhaltigkeit lesen? Dann haben wir hier einige spannende Artikel für euch:

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