Samsung hat mit dem Galaxy S22, S22 Plus und S22 Ultra kürzlich drei neue Smartphones auf den Markt gebracht. Bei zwei von den Modellen wurde eine Entscheidung getroffen, die viele Interessenten nicht nachvollziehen können. Genau das rächt sich jetzt. Es geht um den Akku.

 
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Samsung Galaxy S22: Im Akku-Test auf dem letzten Platz

Wer hätte gedacht, dass ein kleinerer Akku für eine schlechte Akkulaufzeit sorgt? Eigentlich jeder. Trotzdem hat Samsung sich dazu entschlossen, dem Galaxy S22 und S22 Plus kleinere Energiespeicher zu spendieren, als es noch bei den Vorgängern der Fall war. Entsprechend schlechter fällt die Laufzeit aus. Auch ich habe im Test vom Galaxy S22 Plus gemerkt, dass die Laufzeit im Vergleich zum Vorgänger spürbar schwächelt. Auch das Galaxy S22 ist kein Langläufer. Man kommt nur mit Glück über den Tag. Genau das bestätigt jetzt auch DxOMark in seinem Akku-Test, wo das Galaxy S22 einfach auf dem letzten Platz landet (Quelle: DxOMark).

Von allen bei DxOMark bisher getesteten Smartphones landet das Samsung Galaxy S22 mit seinem 3.700-mAh-Akku auf dem 57. und somit letzten Platz. Es erreicht nur 45 Punkte. Das Samsung Galaxy S22 Plus (zum Test) erreicht mit 60 Punkten immerhin den 49. Platz. Dort landet auch das Samsung Galaxy S22 Ultra, obwohl der Akku größer ist. Doch man bekommt beim Top-Modell eine höhere Auflösung, was die Akkulaufzeit entsprechend verkürzt. Keines der neuen Samsung-Smartphones bekleckert sich bei der Akkulaufzeit mit Ruhm.

Zum Vergleich: Das iPhone 13 Pro Max mit kleinem Akku erreicht den dritten Platz mit 89 Punkten. Auf dem ersten Platz landet mit dem Oppo Reno 6 5G ein Mittelklasse-Handy. Selbst das Samsung Galaxy S21 Ultra (zum Test) landet mit 70 Punkten und Platz 33 weit vor den aktuellen Generationen.

Was das Samsung Galaxy S22 Ultra sonst so zu bieten hat:

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Ist es wirklich so schlimm beim Samsung Galaxy S22?

Tatsächlich ja, denn wenn man das Samsung Galaxy S22 im normalen Gebrauch nutzt und viel unterwegs ist, dann kommt man nur mit Glück über den Tag. Auf Radtouren hab ich spürbar Akkulaufzeit verloren, obwohl ich das Smartphone im Rucksack hatte. Allein durch das Wechseln der Funkzellen ist der Grundverbrauch sehr hoch. Nur wenn man das Smartphone in der Wohnung im WLAN verwendet, ist die Akkulaufzeit gut. Da kommt man einfach durch den Tag. Sonst muss man sich eine Möglichkeit zum Nachladen suchen. Mehr dazu bald im Test.