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Signal-Messenger arbeitet an weitreichender Änderung für Nutzer

Signal, Threema, Telegram und WhatsApp auf einem Smartphone. (© GIGA)
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Der Signal-Messenger erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Er gehört neben WhatsApp und Telegram zu den größten Messengern auf der Welt. Nun steht eine große Änderung an, die den Messenger etwas einfacher macht und dabei sogar die Privatsphäre verbessert.

Signal-Messenger will Benut­zer­namen einführen

Wer den Signal-Messenger nutzen möchte, muss wie bei WhatsApp seine Handynummer angeben. Daran ist der Account dann gebunden und man kann andere Kontakte über Handynummern finden. Genau das soll sich ändern. Der Messenger soll zukünftig um Benut­zer­namen erweitert werden. Das klingt im ersten Moment wenig spannend, ist aber eine große Änderung (Quelle: Signal).

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Nutzerinnen und Nutzer von Signal können sich bald optional einen Benut­zer­namen geben und diesen freischalten. Das bringt zwei entscheidende Vorteile:

  1. Man kann Menschen anhand des Benutzernamens finden, selbst wenn man die Handynummer nicht kennt.
  2. Nutzerinnen und Nutzer von Signal können ihre Handynummer ausblenden und so den Datenschutz erhöhen.
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Besonders die Ausblendung der Handynummer ist ein großer Sicherheitsgewinn. Denn man möchte die Nummer ja nicht automatisch mit jedem Kontakt teilen. Bisher muss man die Nummer zwangsläufig hergeben, wenn man über Signal kommunizieren will.

Signal gehört zu den besten WhatsApp-Alternativen. Im Video stellen wir euch noch mehr vor:

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Signal will Handynummern nicht ersetzen

Es bleibt aber dabei, dass Benutzernamen die Handynummern in Signal nicht ersetzen werden. Wer sich beim Messenger anmeldet, muss eine Handynummer zur eindeutigen Identifizierung eingeben. Erst im Nachgang kann man sich optional einen Benutzernamen aussuchen und diesen auf dem Profil freischalten.

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Die Funktion wird bald in einer Beta-Version von Signal getestet und soll dann für alle verfügbar gemacht werden. Einen konkreten Zeitpunkt dafür gibt es noch nicht. Die Pläne scheinen aber schon sehr fortgeschritten zu sein. Bereits in der letzten Änderung hat Signal bewiesen, dass man Probleme richtig angeht.

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