Nichts ist umsonst, schon gar nicht Musik. Auch Streaming-Anbieter wie Spotify, Apple, Amazon und Co. müssen zahlen. Jetzt bekommen sie eine fette Rechnung. Doch wer muss am meisten blechen? GIGA verrät den Krösus unter den Diensten.

 

Spotify

Facts 

In den USA zeichnet die Organisation „Mechanical Licensing Collective“ (MLC) verantwortlich für das Eintreiben der im Streaming-Sektor erwirtschafteten Lizenzgebühren. Die MLC ist folgerichtig dann auch für die Verteilung der Einnahmen an die Künstler zuständig. Dazu zählen natürlich ebenso Songwriter, Produzenten und die Verlage. Kurzum: In etwa so wie die in Deutschland bekannte GEMA. Und wie viel gibt's aktuell von Spotify, Apple, Amazon und Co. zu holen?

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Apple muss am meisten blechen, Spotify kommt billiger weg

Eine ganze Menge, wie die ersten nunmehr veröffentlichten Zahlen nahelegen. Geld gab es demnach von insgesamt 20 Anbietern, darunter natürlich auch jede Menge eher kleinere und hierzulande dann auch unbekannte Firmen. In Gänze kamen schon mal fast eine halbe Milliarde Dollar zusammen – 424.384.787 um ganz genau zu sein. Doch wer zahlt am meisten?

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Die einfache und erhellende Antwort: Apple! Mit 163.338.890 US-Dollar lässt man den größten Scheck rüber wandern. Erst auf dem zweiten Platz folgt Spotify mit einer Summe von 152.226.039 US-Dollar. Dies ist interessant, ist Spotify doch mit 155 Millionen zahlender Nutzer Weltmarktführer. Apple Music liegt dahinter. Letzte offizielle Zahlen existieren aus dem Jahr 2019, damals waren es 60 Millionen Abonnenten. Marktforscher attestierten im Sommer 2020 dem iPhone-Hersteller derweil 72 Millionen Nutzer – noch immer kein Vergleich zu Spotify. Ergo: Apple zahlt nicht nur in total mehr Geld, sondern auch in Relation zur Nutzerzahl.

Auf den hinteren Bänken ...

Und der Rest der Streaming-Anbieter? Auf Platz 3 finden wir schon Amazon Music, die lassen 42.741.507 US-Dollar rüberwachsen. Es folgen noch Google mit 32.855.222 US-Dollar und Pandora mit 12.362.077 US-Dollar. Nur um dies noch mal klarzustellen: Diese Zahlen beziehen sich allein auf die USA, weltweit belaufen sich die Kosten für die Anbieter natürlich höher, schließlich möchte die Musikindustrie überall ein Stück vom Kuchen abbekommen.