Die Stiftung Warentest hat sich einige Notebooks in verschiedenen Größen genauer angeschaut – und sie ist zu einem eindeutigen Urteil gekommen. Dass es trotzdem nicht das teuerste Modell sein muss, wird dabei aber auch deutlich.

 

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Stiftung Warentest untersucht Notebooks

16 Windows-Notebooks und das MacBook Pro von Apple haben die Tester der Stiftung Warentest in einer Untersuchung genau unter die Lupe genommen. Dabei wurde schnell klar, dass hier die Mittelklasse mit dem Apple-Notebook nicht mithalten kann – doch sie kosten deutlich weniger. Für das MacBook Pro 16 Zoll, das ohne große Überraschung auf dem ersten Platz gelandet ist, muss dreimal mehr auf den Tisch gelegt werden als bei den Windows-Notebooks.

Die Note „sehr gut“ konnte aber keines der getesteten Modelle einheimsen. Selbst das MacBook Pro kann nur auf ein „gut (1,8)“ verweisen, was unter anderem der Webcam geschuldet ist, aber auch mit den teils schlechteren Anschlussmöglichkeiten erklärt wird. Auch bei der allgemeinen Handhabung gab es Abzüge. Der Abstand zum zweitplatzierten Notebook, dem VivoBook S15 von Asus, ist aber dennoch sehr deutlich. Für das Windows-Notebook fallen dafür im Handel auch nur weniger als 800 Euro an.

Mit der starken Diskrepanz beim Preis hat es sich die Stiftung Warentest nicht einfach gemacht. Alles andere als ein erster Platz für das MacBook Pro wäre eine Überraschung. Da es aber kein günstigeres Apple-Notebook gibt, hat man sich gezwungen gesehen, das Modell in den Test mit aufzunehmen. Verstecken brauchen sich die Windows-10-Pendants aber nicht. Das Asus VivoBook S15, das Dell Inspiron 15 und das Lenovo IdeaPad 5 kommen in der 15,6-Zoll-Kategorie sehr gut weg.

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Große Notebooks: HP liegt vorne

Bei den größeren Notebooks, die über eine Bilddiagonale von 17,3 Zoll verfügen, hat sich HP mit seinem Envy 17 den ersten Platz gesichert. Hier gab es am Ende die Note „gut (2,2)“. Für das Acer Aspire 3 hingegen hat es nur für „befriedigend (2,8)“ gereicht.