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Tesla mit 9-Tonnen-Kopf geschrottet: Dramatisches Zeichen gegen „Kapitalisten“ Elon Musk

Mit einem zerstörten Tesla will ein mexikanischer Künstler ein Zeichen setzen. (© Fernando de Dios / Getty Images)
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Tesla-Chef Elon Musk sorgt seit Jahren für erhitzte Gemüter, spaltet viele Menschen in absolute Gegner und fast schon frenetische Unterstützer. Zu letzteren gehört ein mexikanischer Künstler mit Sicherheit nicht. Er will ein Zeichen gegen Musk setzen und gegen das, wofür der steht – und hat dafür ein Tesla Model 3 so kunstvoll geschrottet, dass man nur applaudieren kann.

Tesla Model 3 zerquetscht: Künstler lässt 9-Tonnen-Kopf auf E-Auto los

Da hilft neu lackieren definitiv nicht mehr: Das blaue Model 3 von Tesla, das sich der Skulpturenkünstler Chavis Mármol aus Mexiko vorgenommen hat, ist jenseits jeder Reparatur unrettbar zerstört. Das ist allerdings kein Grund zur Trauer. Denn Mármol hat das E-Auto mit voller Absicht ins Visier genommen – und es unter einem etwa 9 Tonnen schweren Kopf im Kunststil mesoamerikanischer Ureinwohner buchstäblich zerquetscht.

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Die Replik wurde in Mexikostadt beim Künstlerhotel Colima 71 vorsichtig installiert und kontrolliert auf das E-Auto abgesenkt. Der Tesla hat trotzdem ohne großen Kampf nachgegeben.

Mit dem Werk will Mármol den ungezügelten Konsum kritisieren, mit dem wir Menschen immer mehr unserer Umwelt, dem Planeten und letztlich uns selbst schaden. Einer der ultimativen „Kapitalisten“ ist für ihn dabei Elon Musk. Dessen Elektroauto stehe als hochtechnologisches Produkt im Gegensatz zum simplen Olmeken-Kopf. Trotzdem könne es gegen den nicht bestehen.

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Hinweis: Die Olmeken gelten als Träger der La-Venta-Kultur, die etwa von 1500 bis 400 v. Chr. nachgewiesen ist. Sie waren eine Volksgruppe mesoamerikanischer Ureinwohner mit Verbreitungsgebiet in Teilen des heutigen Mexikos. Teile ihrer Kultur sollen in der der Maya aufgegangen sein.

Im Video verrät der Künstler mehr über die Hintergründe seines Werks – und ihr könnt sehen, wie das Model 3 Stück für Stück zu Bruch geht:

Keine bloße Zerstörungswut: Darum geht es dem Künstler

Dem Künstler zufolge geht es nicht bloß um die Zerstörung des E-Autos. Vielmehr wolle er zeigen, dass es nur ein Gegenstand sei. Trotz der Begierde, die etwa ein E-Auto von Tesla bei vielen Kunden weckt, seien die Kultur der Vorfahren und die Umsicht im Umgang mit der Umwelt wichtiger als der Besitz auch noch so attraktiver Produkte.

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Für Kunstinstallationen mit Olmeken-Köpfen ist Mármol bekannt. Sein Anliegen dabei: Die Geschichte und Kultur der Vorfahren in die heutige Zeit zu bringen. Statt sie nur als Objekte vergangener Kulturen zu betrachten und so in der Vergangenheit zu verorten, holt er die Zeichen der Vorfahren vieler Mexikaner in den gegenwärtigen Alltag zurück.

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