Es ist schon etwa drei Jahre her, dass mit Trials Rising das letzte vollständige Ubisoft-Spiel auf Steam erschien. Seitdem waren die Titel des Unternehmens ausschließlich über den Epic Games Store oder Ubisoft Connect erhältlich. Das könnte sich bald wieder ändern.

 
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Ubisoft bei Steam: Hinweise deuten auf Rückkehr

Viele Entwickler und Publisher haben in der Vergangenheit einen eigenen Launcher für ihre Spiele erstellt und auch Ubisoft zog sich komplett von Steam zurück. Jetzt verdichten sich allerdings die Hinweise darauf, dass das Unternehmen zu Steam zurückkehren könnte – ein Vorteil, so gab es in der Vergangenheit generell Beschwerden über die zahlreichen Launcher und dem damit entstandenen Verlust des Überblicks.

Bereits Ende 2021 wurde bei Steam eine neue Version des Ubisoft Connect-Clients vermerkt. Nun hat die Github-Organisation YoobieRE, die an einem Steam DB Äquivalent für Ubisoft Connect arbeitet, bemerkenswerte Informationen gezogen. Diese enthalten unter anderem die Bezeichnungen „Internal Dev/QC - Assassin's Creed Valhalla “ und „Roller Champions Steam“ (Quelle: SteamDB / YoobieRE).

Jetzt gibt es die Theorie, dass Ubisoft, Entwickler und Publisher, eine Rückkehr zu Steam plant, es ist allerdings möglich, dass auch weiterhin eine Verbindung zu Ubisoft Connect bestehen wird. Viele Spiele führen nach dem Start bei Steam zum Kontosystem des jeweiligen Publishers, es wäre also nicht überraschend und ungewöhnlich.

Nach einer Pause veröffentlichen auch wieder Unternehmen wie EA, Microsoft und Activision ihre Spiele auf Steam. Vermutlich mit Grund dafür, dass zum Beispiel Call of Duty: Modern Warfare 2 einen neuen Meilenstein bei den PC-Verkaufszahlen erreicht hat und derzeit das meistverkaufte CoD-Spiel der Reihe ist (Quelle: Activision Blizzard).

Macht euch im offiziellen Launch Trailer einen ersten Eindruck vom Spiel:

Official Launch Trailer | Call of Duty: Modern Warfare II

Warum hatte Ubisoft sich eigentlich vom Steam zurückgezogen?

Im Jahr 2019 sagte Ubisoft gegenüber der New York Times, dass das Geschäftsmodell von Steam „unrealistisch“ wäre. Damit bezieht er sich wohl auf die Anteile, die an Plattformen wie Steam und den Epic Games Store gezahlt werden müssen. Die sollen bei Epic Games wohl günstiger sein, wovon sowohl Entwickler als auch Gamer profitieren sollen (Quelle: New York Times / PC Gamer).