Der Start des ID. Buzz steht kurz bevor. Da gibt Volkswagen gerade rechtzeitig die letzten Details zum Hippie-Stromer preis. Wer das E-Auto als Pendant zum originalen Bulli erwartet hat, bloß mit Elektroantrieb, muss sich allerdings auf eine Enttäuschung gefasst machen. Denn VW enthüllt auch eine große Schwäche.

 
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VW verrät Details zum nächsten E-Auto

Eines der bekanntesten Kultautos von VW feiert sein Comeback: Der Bulli kehrt als Elektroauto zurück, Vorbestellungen nimmt Volkswagen ab Freitag, dem 20. Mai 2022, entgegen. Eine der wichtigsten Fragen bisher ist damit endgültig geklärt. VW verlangt für die bisher einzige Version für Privatkunden, den ID. Buzz Pro, 64.581,30 Euro vor Umweltbonus.

Ob Käuferinnen und Käufer in Zukunft noch mit einer günstigeren Version rechnen können, ist nicht sicher. Für das Geld gibt es die aus den anderen ID-Modellen bekannte 77-kWh-Batterie, die mit bis zu 170 kW allerdings konkurrenzlos schnell wieder aufgeladen werden kann. Die günstigere Cargo-Version startet bei 54.430,60 Euro (Quelle: Volkswagen).

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Serienmäßig sind außerdem diverse Assistenzsysteme mit an Bord, ebenso ein Infotainment-System mit 10-Zoll-Bildschirm. Der ID. Buzz wird in 11 Farbvarianten angeboten. Über zusätzliche Pakete lässt sich das E-Auto weiter individualisieren, etwa ein Keyless-System ist möglich. Den Aufpreis verrät man dafür noch nicht.

Reichweite des ID. Buzz enttäuscht – wie erwartet

Das eigentliche Manko aber ist die Reichweite, wie wir bereits erwartet hatten. Laut VW bietet der ID. Buzz „volle Alltagstauglichkeit“ mit über 420 km nach WLTP-Standard. Die realen Werte dürften also noch einmal deutlich geringer ausfallen – im Alltag ist wohl eher mit einem Maximum von rund 380 km unter guten Bedingungen zu rechnen.

Vieles spricht für einen baldigen Umstieg aufs E-Auto:

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Dem Ideal von freier Mobilität, das man mit der Wiedergeburt des Bullis eigentlich mitverkaufen möchte, kommt das nicht gerade nahe. Familienurlaube und Campingtrips etwa ans Mittelmeer lassen sich nicht mal ebenso stemmen.

Für den Mangel an Freiheit zeichnet VW allerdings nur in Teilen verantwortlich. Mit der bisher besten Schnellladefähigkeit eines Elektroautos der Wolfsburger tut man einiges dafür, dem Anspruch des Originals gerecht zu werden. Die hilft aber nur, wenn der Ausbau der Ladeinfrastruktur, vor allem des Schnellladenetzes, entschieden weiter vorangetrieben wird.