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Wenn der Gaspreis steigt: Das dürft ihr bei eurer Gasheizung nicht vergessen

Wenn bei euch der Gaspreis steigt, solltet ihr eine wichtige Sache beachten. (© IMAGO / Shotshop)

Jetzt hat es mich auch erwischt. Der gefürchtete Brief von meinem Gasanbieter flatterte in den Briefkasten und hat die Hiobsbotschaft überbracht. Der Gaspreis wird mehr als verdoppelt. Zum ersten Januar 2023 steigt die Abschlagszahlung für die Gasheizung drastisch. Um eine korrekte Abrechnung zu gewährleisten, solltet ihr eine wichtige Sache tun, wenn es euch auch erwischt.

Zähler der Gasheizung vor Preisanstieg unbedingt ablesen

Wenn ihr wie ich einen Brief bekommen habt, in dem eine Gaspreiserhöhung zu einem bestimmten Datum angekündigt wird, dann solltet ihr zum Stichtag unbedingt den Gaszähler der Gasheizung ablesen. In meinem Fall steigt der Preis für Erdgas zum 1. Januar 2023 von 9,35 Cent auf 13,60 Cent pro kWh. Mein Abschlag verdoppelt sich also. Am 31. Dezember 2022 werde ich also den Gaszähler ablesen und den exakten Stand bei meinem Anbieter angeben. Nur so ist gewährleistet, dass eine exakte Abrechnung erfolgt. Ansonsten wird der Verbrauch nämlich geschätzt. Das könnte im schlechtesten Fall dazu führen, dass ihr mehr bezahlt.

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Den Stand des Gaszählers könnt ihr bei vielen Anbietern über das Onlineportal, per Brief oder Telefon angeben. Im Brief steht aber auch, wie der Zählerstand der Gasheizung übermittelt werden kann. Für die Mitteilung habt ihr meist 2 Wochen Zeit. Wichtig ist nur, dass ihr den Wert am 31. Dezember ablest. Das Datum der Preiserhöhung kann variieren – je nachdem, wann bei euch der Gaspreis erhöht wird. Zum 1. Januar 2023 startet dann auch die Gaspreisbremse, sodass ich für 80 Prozent des Gasverbrauchs des Vorjahres nur 12 Cent pro kWh zahlen muss. Für die restlichen 20 Prozent dann die 13,60 Cent pro kWh.

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Was solltet ihr machen, wenn sich der Gaspreis vervielfacht?

Es kann durchaus zu Fällen kommen, in denen sich der Gaspreis nicht verdoppelt, sondern verzehnfacht. Meist handelt es sich um Gasanbieter, die keine langfristigen Verträge haben, sondern Erdgas sehr kurzfristig besorgen. Da sind die Preise zuletzt explodiert. In so einem Fall solltet ihr von eurem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Euch wird der Gashahn auch nicht zugedreht, denn ihr fallt in die Grundversorgung. Dort dürfte der Preis zwar auch relativ hoch sein, doch nicht so hoch wie bei einer Vervielfachung des Gaspreises. In brenzligen Fällen hilft auch der Verbraucherschutz in eurer Region.

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Spätestens wenn die höheren Preise gelten, solltet ihr zumindest versuchen, Gas zu sparen. Mit sehr einfachen Mitteln habe ich meinen Verbrauch spürbar gesenkt und viel Geld gespart. Auch die Stiftung Warentest hat einige Tipps zusammengetragen, wie ihr im Alltag Energiekosten sparen könnt.

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