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Wichtig für E-Auto-Fahrer: Deutschland zieht die Strom-Notbremse

Durch Ladestationen für Elektroautos drohen Überlastungen. (© Imago / Rolf Poss)

Die Stromnetze in Deutschland stehen vor einer Herausforderung: Durch den zunehmenden Einsatz von Wärmepumpen und E-Auto-Ladestationen drohen Überlastungen. Die Bundesnetzagentur reagiert mit neuen Regeln, die ab Januar gelten. Netzbetreiber erhalten das Recht, die Stromeinspeisung bei Bedarf zu drosseln.

Stromnetze: Neue Maßnahmen gegen Überlastung

Das deutsche Stromnetz steht vor neuen Herausforderungen. Durch die steigende Zahl von Wärmepumpen und Ladestationen für Elektroautos drohen Überlastungen. Die Bundesnetzagentur hat deshalb jetzt Regeln festgelegt, die es den Netzbetreibern erlauben, bei Überlastungen den Strombezug zu reduzieren. Wichtig dabei: Eine Mindestleistung bleibt immer gewährleistet, damit Wärmepumpen weiterlaufen und Elektroautos geladen werden können.

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Die Netzbetreiber dürfen den Strombezug bei Überlast auf bis zu 4,2 Kilowatt reduzieren. Damit soll sichergestellt werden, dass Wärmepumpen laufen und Elektroautos in etwa zwei Stunden für eine Strecke von 50 Kilometern aufgeladen werden können. Nachtspeicherheizungen bleiben dauerhaft von der neuen Regelung ausgenommen (Quelle: Bundesnetzagentur).

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Als Ausgleich erhalten die Betreiber der betroffenen Geräte Vergünstigungen, entweder als jährliche Pauschale bei den Netzentgelten oder als Reduzierung des Arbeitspreis für Strom um 60 Prozent. Ab 2025 können Verbraucher auch ein zeitvariables Netzentgelt wählen, das in Zeiten geringer Netzauslastung günstiger ist.

Ein kleiner Stromspeicher kann sich lohnen:

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Bundesnetzagentur: Eingriffe selten notwendig

Die Bundesnetzagentur erwartet, dass Eingriffe in das Netz nur selten nötig sein werden und ohne größere Komforteinbußen für die Verbraucher auskommen. Komplette Abschaltungen sind nicht erlaubt, zudem müssen die Netzbetreiber ihre Eingriffe stets öffentlich machen. Für Anlagen mit bestehenden Verträgen gibt es Übergangsfristen, für neue Anlagen gelten die Regelungen sofort.

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