Die Probleme mit der Druckerverwaltung unter Windows 10 bleiben bestehen. Das von Microsoft veröffentlichte Update hat nicht für die nötige Abhilfe gesorgt – keine 24 Stunden später ist erneut eine kritische Sicherheitslücke bekannt geworden.

 

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Windows 10: Neue Sicherheitslücke aufgetaucht

Microsoft hat seit Monaten mit schwerwiegenden Problemen bei der Druckerverwaltung unter Windows 10 zu kämpfen, die als „PrintNightmare“ bekannt wurden. Die vermeintliche Lösung, die zuletzt als Sicherheitsupdate verteilt wurde, hat nicht zur erhofften Abhilfe geführt. Nur einen Tag später meldet ein Sicherheitsforscher eine neue und schwerwiegende Lücke in Microsofts Drucker-Spooler.

Benjamin Delpy zufolge könnten Angreifer die Lücke ausnutzen, um PCs und Notebooks mit Windows 10 prinzipiell unter ihre Kontrolle zu bringen. Dateien können beliebig geöffnet und gelöscht werden. Darüber hinaus soll es möglich sein, aus der Ferne weitere Schadsoftware zu installieren (Quelle: Benjamin Delpy).

Microsoft neuestes Sicherheitsupdate reiht sich ein in eine ganze Reihe Patches, die Microsoft bereits seit Monaten verteilt. Erste Updates zur Beseitigung des Problems mit der Druckerverwaltung wurden bereits im Juli 2021 veröffentlicht.

Nutzer in Firmennetzwerken können sich derzeit im Grunde nur schützen, indem sie den Windows Spooler deaktivieren – dann kann allerdings nicht mehr gedruckt werden. Privatnutzer sind kaum betroffen, da Drucker hier in der Regel direkt mit dem Rechner verbunden sind und nur offizielle Druckertreiber des jeweiligen Herstellers zum Einsatz kommen.

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Windows 10: Angriff über Druckerverwaltung möglich

Bei „PrintNightmare“-Angriffen über die Druckerverwaltung steht der Windows-Dienst Spooler im Mittelpunkt. Während dieser nach einem passenden Druckertreiber sucht, kann Schadsoftware über einen fingierten Druckertreiber auf dem Windows-Rechner landen.