Sony Xperia XZ3: Wer hat denn bitte solche Hände?

Stefan Bubeck 11

Der Zubehörhersteller Olixar hat Bilder von Cases für den Nachfolger des Sony Xperia XZ2 ins Netz gestellt. Wir bekommen einen ziemlich klaren Eindruck davon, wie das zukünftige Sony Xperia XZ3 aussehen wird. Der Fingerabdrucksensor sorgt bereits für Stirnrunzeln.

Update vom 24.07.2018: Einen Tag nach der weltweiten Berichterstattung über das mutmaßliche Sony Xperia XZ3 mehren sich die Zweifel an der Echtheit der Bilder – sowohl innerhalb der Redaktion, als auch bei den Lesern. Die Renderings von Olixar weisen eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Xperia XZ2 Premium auf.

Seltsam bleibt die linke Kamera auf der Front, die so nicht beim XZ2 Premium zu finden ist:

Für eine Fälschung spricht hingegen das Datum auf dem Sperrbildschirm (Februar bzw. April), das eher zum XZ2 Premium passen würde. Die beiden rückseitigen Kameras beim XZ2 Premium sind in ein gemeinsames Element gefasst, auf den Bildern des mutmaßlichen XZ3 stehen sie aber für sich. Es ist natürlich auch möglich, dass das XZ3 dem XZ2 Premium eben sehr ähnlich sehen wird – Sony ist nicht unbedingt für radikale Design-Änderungen bekannt.

Fazit: Hier hat höchstwahrscheinlich ein Eingriff mit einer Bildbearbeitungs-Software stattgefunden, wenngleich man nicht gänzlich ausschließen kann, dass wir hier einen realistischen Ausblick auf das Xperia XZ3 bekommen.

Originalartikel vom 23.07.2018:

Ende August wird Sony im Rahmen der IFA 2018 sein neues Flaggschiff Xperia XZ3 vorstellen. Kürzlich sind bei einem Online-Händler Infos zu den technischen Spezifikationen und dem Preis aufgetaucht: Zu den Eckdaten gehört ein 18:9-Display (5,7 Zoll) mit einer Auflösung von 2.160 × 1.080 Bildpunkten, ein Snapdragon 845 (wie im XZ2) und 6 GB RAM. Aber wie sieht das High-End-Smartphone von Sony aus, das mutmaßlich für 849 Euro erhältlich sein wird?

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Sony Xperia XZ3: Fingerabdrucksensor in der Mitte?

Auf der Webseite des Zubehörherstellers sind Cases zu sehen, die ganz klar für das Xperia XZ3 gedacht sind. Die Produktfotos geben einen mal mehr, mal weniger direkten Einblick auf das Design des Smartphones:

Auf den ersten Blick bleibt Sony dem Design, das mit der aktuellen Smartphone-Generation eingeführt wurde, treu. Wir sehen eine Front mit Markenschriftzug und vergleichsweise dicken Display-Rändern. Auch zu erkennen sind zwei Kameras vorne – wie bereits im Vorfeld vermutet. Rückseitig dominiert eine unter dem LED-Blitz sitzende Dual-Kamera, wie sie auch das XZ2 Premium besitzt.

Etwas verwundert (um es milde auszudrücken) sind wir dann aber doch beim Anblick der Position des Fingerabdrucksensors – dieser befindet sich beim Xperia XZ3 sehr weit unten, fast schon in der Mitte des Gehäuserückens. Hat Sony nichts aus seinen Fehlern gelernt, die wir im Test des XZ2 bemängelt hatten? Diese Position ist umständlich zu erreichen – außer man hat außergewöhnlich gelenkige Hände.

Das Sony Xperia XZ2 (Compact) im Hands-On-Video:

Sony Xperia XZ2 (Compact) im Hands-On.

Rückseitenvergleich: Sony Xperia XZ2 vs. Xperia XZ3

Außerdem scheint der Sensor des XZ3 im Vergleich zum XZ2 sogar noch ein Stück nach unten gewandert zu sein. Wir haben versucht, das im Vergleich darzustellen. Endgültige Aussagen dazu bleiben aber schwierig:

Sony bleibt ganz offensichtlich seiner neuen Designlinie treu und wird den Fans der aktuellen Generation einen würdigen Nachfolger bescheren. Doch Kritiker werden wieder auf verhältnismäßig dicke Ränder stoßen. Der Fingerabdrucksensor ist aber auf den Renderings von Olixar so unglücklich positioniert, dass man sich fast schon wünscht, dass sich diese vorab veröffentlichten Bilder noch als fehlerhaft entpuppen. Was meint ihr dazu? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Quelle: Olixar

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