Streamer über die LoL-Community: „Meine 4 Monate alte Tochter erhielt Morddrohungen“

Marcel-André Wuttig

Der britische Streamer Ali „Gross Gore“ Larsen hat in einem Vlog seinen Rücktritt aus League of Legends verkündet. Als Gründe für seine Entscheidung nennt er das mittlerweile langweilige Gameplay sowie die toxische Community.

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Wenn ich im Stream spiele, werde ich geintet. Die Leute beleidigen mich. Es gibt Leute, die abartige Sachen über meine vier Monate alte Tochter sagen – Morddrohungen und Vergewaltigungsdrohungen – es ist echt verkorkst.“ Die toxische Community in League of Legends ist nur einer der Gründe, warum sich der junge Vater von dem MOBA abwenden will. Er könne es nicht mehr ertragen, sich so über manche LoL-Spieler aufzuregen.

Gross Gore erkennt aber auch, dass er mit seinen Videos niemals den Erfolg von anderen LoL-Streamern wie Tyler1 erreichen wird. Dieser habe das Konzept eines agressiven Spielers perfektioniert. „Tyler1 schlägt mich vollkommen mit solchen Videos. Er ist in dieser Hinsicht viel besser und passionierter, um so etwas zu machen,“ sagt Larsen, der in der Vergangenheit selbst für sein agressives Alter Ego bekannt war.

Der wirklich ausschlaggebende Grund, warum sich der Streamer nun von dem Online-Spiel abwenden wird, ist das Gameplay, das sich seiner Meinung nach in den letzten Jahren stark geändert habe. Er finde das Spiel einfach nur noch langweilig. Am meisten störe ihn, dass ein Solo Carry nun völlig unmöglich sei. Alle Spiele würden nun 45 Minuten dauern, egal wie gut ein Team sei. Dafür habe er keine Geduld mehr.

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Stattdessen will sich der Streamer nun auf IRL-Streams konzentrieren, die ihm in letzter Zeit deutlich mehr Zuschauer gebracht haben. Auch das Streamen von RuneScape hat er in einem Tweet kürzlich in Betracht gezogen.

Gross Gore ist nicht der erste Spieler, der sich über die toxische Community in League of Legends beschwert. Das MOBA ist bei vielen dafür bekannt, eine besonders agressive Community zu haben. Doch gehen Morddrohungen gegen ein Baby definitiv zu weit.

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