Monster Hunter World: Unsere besten Tipps und geheimen Strategien für den Einstieg

Victoria Scholz

Gebiete erkunden, Monster töten und Missionen erledigen – unterm Strich ist das die Kurzform von Monster Hunter World. Für Neulinge aber auch alte Hasen (bzw. Dinos) der Spielereihe kann der Einstieg in das Actionspiel ganz schwierig sein. Kein Problem. Wir sind da für euch – und bringen euch massig Tipps mit.

Die Optionen in der Welt voller Drachen und Dinos sind endlos. Ihr habt die Wahl – in einer riesigen Welt voller Monster. Bringt auf jeden Fall genügend Zeit und Geduld mit, um in Monster Hunter World einen Stich zu sehen. Die ersten 20 Stunden werdet ihr euch viele Fragen stellen. Wir wollen sie beantworten. Schaffen wir das nicht, freuen wir uns auch über Kommentare unter diesem Artikel.

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Schritt 1: Richtig auf den Kampf vorbereiten

Bevor wir uns an das Spiel selbst wagen, schauen wir uns die Einstellungen an. Hier könnt ihr nämlich einiges ändern, was dann in der tatsächlichen Monsterjagd einen Unterschied macht. Das Auge kämpft ja bekanntlich mit. Aus diesem Grund solltet ihr vor dem Start von Monster Hunter World die Grafikoptionen öffnen.

  • Performance: Die Bildwiederholrate ist stabil und liegt bei 30 FPS. Die Texturen und Details sind niedrig.
  • Auflösung: Die Fraik ist hübscher, die FPS sind nicht fest. Ihr erzielt eine 2K- bzw. (eine hochskalierte) 4K-Auflösung – auch auf einem 1080p-Bildschirm.
  • Grafik: In der Welt sind mehr grafische Details und bessere Oberflächen. Mit einer PS4 Pro bzw. Xbox One X empfehlen wir euch diese Einstellung.

„Ich habe seit Jahren nicht mehr so geflucht bei einem Spiel!“ – unser Test-Fazit zu Monster Hunter World:

"Ich habe lange nicht mehr so geflucht bei einem Spiel!" - Unser Test-Fazit zu Monster Hunter World.

Da die Kämpfe und vor allem die Welt von Monster Hunter World schwierig sein können, empfehlen wir euch, die Tastenbelegung anzupassen und das Radialmenü zu nutzen. Beides ist erst möglich, kurz bevor ihr bei eurem ersten Lager in Astera angekommen seid. Drückt die Optionen- bzw. Menü-Taste und stellt alles so ein, wie ihr es braucht. Das Kreismenü wird euch besonders in Kämpfen ein wahrer Helfer sein. Legt Items in das Shortcut-Menü, was ihr mit L1 bzw. LB öffnet. Noch stärkere Tränke solltet ihr in das Auswahlmenü unten rechts legen, um es schnell zur Hand zu haben.

Apropos tolle Items in Monster Hunter World. Wie ihr starke Tränke, besondere Munition und hinterlistige Fallen herstellen könnt und eine vollständige Crafting-Liste findet ihr im verlinkten Guide.

Um optimal vorbereitet zu sein, solltet ihr euch mit den verschiedenen Mahlzeiten vertraut machen. Esst etwas im Lager, was euch mehr Gesundheit gibt, wenn ihr euch zu einer Quest aufmachen wollt. Besorgt euch immer genügend Tränke, die euch verschiedene Buffs verleihen.

Mahlzeiten findet ihr in der Kantine in Astera. Ihr könnt sie aber auch im Zeltlager einnehmen. Der Vorteil an der Kantine ist der Katzenkoch. Ein gelbes Ausrufezeichen über seinem Kopf zeigt eine neue Aufgabe an. Schließt sie ab, um noch mehr Speisen mit anderen Buffs beim putzigen Koch freizuschalten. Nehmt unbedingt Tränke mit, die eure Ausdauer stärken. Während der Missionen wird eure maximale Ausdauer nämlich immer sinken. Sinkt sie auf 0, reduziert sich nicht nur eure Verteidigung, ihr werdet auch schneller von den Monstern erwischt.

Habt ihr vor dem Start in einen Kampf gut gegessen, wählt ihr aus verschiedenen Buffs und könnt so mit einer höheren Angriffskraft, Elementwiderstand oder Verteidigung in den Monsterwald ziehen.

Nachdem ihr eine Quest startet, solltet ihr nicht das Ziel der Mission, sondern die Truhe im Lager ansteuern. Hier findet ihr nützliche Items wie Tränke und Fallen. Zudem geben euch die Gegenstände bereits einen ersten Anhaltspunkt, wie ihr das jeweilige Monster am besten besiegen könnt. Findet ihr vergiftete Dolche, solltet ihr sie sofort am Missionsziel ausprobieren.

Schritt 2: Monster richtig aufspüren und Welt verstehen

Eine Quest dauert maximal 50 Minuten. Es gibt aber auch Missionen, für die ihr nur 20 Minuten Zeit habt. Besonders letztere sind für Anfänger noch nicht so gut geeignet. Sobald ihr neue Waffen gecraftet habt, solltet ihr eine normale Expedition durchführen. Beobachtet Monster und sammelt Items – ohne Zeitdruck!

Während einer Mission könnt ihr auch noch Tränke herstellen. Sucht unbedingt nach Honig. Ihr findet diesen Gegenstand bei Bienenstöcken. Noch praktischer wird es, wenn ihr die Wunschliste benutzt. Mit Dreieck bzw. Y setzt ihr Lieblingstränke auf eure Liste. Sobald die benötigten Items da sind, werdet ihr darüber benachrichtigt. Das Ganze funktioniert auch mit Rüstung und Waffen.

Schritt 3: Tipps und Tricks für den Kampf

Das Monster steht vor euch und sieht euch genau in die Augen. Jetzt ist die Stunde der Wahrheit gekommen! Alles, was ihr zum Thema „Kampf“ wissen müsst, haben wir euch übersichtlich aufgelistet:

  • Es ist nicht schlimm, wenn ihr eure Gesundheitsanzeige auf 0 sinkt. Es wird aber schlimm, wenn das 3-mal passiert! Denn dann bricht die Quest ab und schlägt fehl. Pro Tod bekommt ihr am Ende weniger Belohnungen für die Missionen.
  • Ihr sucht nach der besten Waffe für den Beginn? Versucht es mit Schild und Schwert. Ihr seid beweglich und könnt dennoch reichlich Schaden austeilen. Am Ende ist aber der Hammer die bessere Alternative, da er tödlicher ist.

So läuft der Kampf ab: Es gibt keine Gesundheitsanzeige bei den Monstern. Das ist aber nicht allzu schlimm. Ihr müsst einfach auf bestimmte Indikatoren achten. Sucht nach der Schwachstelle der Monster. Bei den ersten Dinos und Drachen, die euch begegnen, reicht die einfache Taktik: draufhauen! Habt ihr schon genügend Schaden abgezogen, seht ihr Blut und Wunden am Körper des Monsters.

Es wird humpeln und sich komisch bewegen. Es schnauft sogar, wenn es keine Ausdauer mehr hat – dann solltet ihr sofort angreifen! Als Gegenteil gibt es aber auch Monster, die in der letzten Phase noch einmal richtig aufdrehen und euch ordentlich Schaden abziehen!

Die letzte Phase des Kampfs kündigt sich durch den Rückzug des Monsters an. Es flieht zu seinem Nest, um sich hier zu regenerieren. Jetzt solltet ihr die Beine in die Hand nehmen und noch mehr Schaden austeilen.

  • Nachdem euch ein Monster umgerannt hat und euer Charakter auf dem Boden liegt, solltet ihr noch nicht aufstehen, sondern kurz durchatmen und die nächsten Schritte planen. Auf dem Boden können euch die Fantasie-Dinos nicht angreifen und ihr seid kurz unverwundbar. Nach kurzer Zeit steht euer Charakter von allein wieder auf.
  • Sammelt alle möglichen Gegenstände in der Welt auf. Ihr nutzt sie später als Munition. So füllt ihr eure Zwille beispielsweise mit Blitzkäfern auf, um dann Stromladungen auf den Monstern zu verteilen.
  • Drückt ihr den rechten Stick rein, zeigt sich ein großes Fadenkreuz. Nutzt dieses, um besonders schnelle Monster verfolgen zu können und vor allem keine Munition zu verschwenden.
  • Ihr wollt einen Gegner von seinem Rücken aus besiegen und auf ein Monster springen? Kein Problem! Sucht die Welt nach Kletterpflanzen ab und benutzt sie. Springt nach hinten ab, wenn sich das Monster bei euch befindet. Durch gewisse Kombos und Vorsprünge landet ihr auch auf dem Rücken. Macht euch auf ein Minispiel bereit, bei dem ihr viele unterschiedliche Tasten drücken müsst. Habt ihr das geschafft, könnt ihr auf ein Monster springen und den Gegner mit Schlägen eindecken.

Alle Monster samt Schwächen und Kampftipps findet ihr in der folgenden Bilderstrecke:

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44 Bilder
Monster Hunter World: Monster-Liste mit Schwächen und Taktiken für alle Feinde.

Schritt 4: Materialien verarbeiten und starke Waffen schmieden

Habt ihr das Monster endlich besiegt, habt ihr während einer Quest eine Minute Zeit, um zu looten. Beeilt euch also, um die wichtigsten Materialien mitnehmen zu können. Mit diesen Materialien geht ihr jetzt zum Schmied, um eure 14 Waffen zu verbessern.

Denkt daran, dass eure Waffen beim Kampf stumpf werden. Ihr müsst sie mit dem Wetzstein nachschleifen. Nur so teilt ihr den maximalen Schaden aus.

Habt ihr nicht die Materialien, die ihr braucht, um eure Waffe zu verbessern? Dann jagt das Monster einfach noch mal. Nicht nur die Nebenmissionen, sondern auch die Gegner an sich tauchen immer wieder auf.

Welche Waffe passt zu euch? Macht das Quiz:

Eine Vielzahl an Waffenarten erwartet dich in Monster Hunter World. Hast du schon alle ausprobiert oder bist du ein blutiger Anfänger im Monster-Hunter-Universum? Wir haben auf jeden Fall das passende Quiz für dich!

Besonders zu Beginn empfiehlt es sich, alle Waffen im Trainingsbereich auszuprobieren. Habt ihr eure Meinungsverstärker verbessert, solltet ihr sie in einer Expedition testen. Im Trainingsbereich werden jedoch die möglichen Kombos angezeigt, die ihr gleich üben könnt.

  • Ihr wollt schnelle Waffen? Nehmt Schild und Schwert oder Doppelklingen. Dafür teilt ihr aber weniger Schaden aus und müsst näher an das Monster heran.
  • Groß- und Langschwerter sind zwar gewöhnungsbedürftig, dafür teilt ihr härtere Schläge aus.

Alle Waffen und mehr Infos zu ihnen findet ihr in der folgenden Bilderstrecke:

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15 Bilder
Monster Hunter World: Alle Waffen mit Stärken und Schwächen für die Drachenjagd.

Schritt 5: Gibt es noch mehr als Kämpfen in MHW?

Ja, tatsächlich soll es das geben! Dass ihr alle NPCs ansprechen und alle Gebiete haargenau erkunden solltet, brauchen wir euch ja auch nicht sagen, oder? Erledigt ihr das, könnt ihr bis zu 200 Stunden in Monster Hunter World verbringen. Im Durchschnitt habt ihr aber 50 bis 60 Stunden Spielspaß vor euch.

Was könnt ihr also noch so tun? Wir empfehlen euch die Tagesaufgaben, die ihr beim Marktplatz findet. Bevor ihr die sicheren Gefilde verlasst, solltet ihr alle Tagesaufgaben aktivieren. Bei anderen Missionen sammelt ihr dann einfach die benötigten Gegenstände. Diese Nebenmissionen bringen euch nicht nur Expeditionspunkte. Am wichtigsten sind die Rüstkugeln, mit denen ihr eure Rüstungen verbessert.

Euer Begleiterkätzchen findet im Spielgebiet Gleichgesinnte. Sucht nach anderen Katzen. Ihr könnt sogar ganze Stämme entdecken. Schließt euer Begleiter Freundschaft, kann das sehr viele Boni für euch bedeuten. So könnt ihr beispielsweise im Kampf Hilfe von genau diesen Katzen erhalten. Ihr findet die anderen Tiere aber nur, wenn ihr allein in der Welt umherstreift. Spielt ihr im Koop, sind sie nicht sichtbar.

Macht euch außerdem mit dem Fangnetz vertraut. Mit Viereck bzw. X rüstet ihr es aus, mit L2 bzw. LT zielt ihr und mit R2 bzw. RT werft ihr es aus. So fangt ihr kleine Krabbeltierchen, die ihr in eurem Quartier freilassen könnt. Jedes Tier bringt euch einen anderen Bonus, wenn ihr eine Nacht dort schlaft.

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