Das Datenblatt des Xiaomi Mi 10 lässt kaum einen Zweifel zu, dass wir es hier mit einem Premium-Smartphone zu tun haben. Das macht auch der zum Verkaufsstart hohe Einstiegspreis von fast 800 Euro deutlich. Ob die verbauten Features und Funktionen den Preis rechtfertigen, haben wir im Test herausgefunden.

 

Xiaomi Mi 10

Facts 
Xiaomi Mi 10

Test-Fazit zum Xiaomi Mi 10

Xiaomi macht es mir nicht leicht. Auf der einen Seite überzeugt mich das Xiaomi Mi 10 mit Funktionen und Details, die selbst in anderen Premium-Smartphones nicht immer verbaut sind. Etwa die potente Hardware, das erstklassige Display, der ausdauernde Akku und die vielen Kleinigkeiten wie die 90 Hertz, 5G-Unterstützung, Wifi 6, Reverse Wireless Charging und der Fingerabdrucksensor im Display.

Auf der anderen Seite fehlt mir das gewisse Extra, das das Mi 10 wirklich von anderen Flaggschiffen abhebt. Die 108 Megapixel der Hauptkamera klingen beeindruckend. Angesichts der übrigen Sensoren fällt das Gesamtergebnis der Kamera aber letztlich doch ernüchternd aus. Das ist vor allem in Hinblick auf den hohen Preis ein schmerzhaftes Defizit. Zumal die Kamera-Systeme der High-End-Telefone von Samsung und Huawei zu den wichtigsten Verkaufsargumenten gehören.

Auch die fehlende IP-Zertifizierung ist 2020 ein unnötiges Minus auf der Wertungsskala. Dass der Speicher beim Mi 10 nicht erweiterbar ist, ist Xiaomi kaum vorzuwerfen – andere Flaggschiffe verzichten ebenfalls darauf. Es ist dennoch bedauerlich, dass sich Xiaomi ausgerechnet in diesem Aspekt an der Konkurrenz orientiert, anstatt sich von ihr abzuheben.

Gleichwohl halte ich das Xiaomi Mi 10 für ein tolles Smartphones, das dem Preis angemessen umfangreich ausgestattet ist, technisch beeindruckt und sich durchaus nach „Premium“ anfühlt. Wer etwas Geduld mitbringt und nach Schnäppchen sucht, dürfte das Xiaomi Mi 10 zudem schon bald günstiger bekommen als zum ursprünglichen Einstiegspreis.

Das hat uns gut gefallen

  • 90-Hertz-Display mit hoher Helligkeit
  • Leistungsstarke Hardware
  • Edle Optik
  • Fingerabdrucksensor im Display
  • 108-Megapixel-Sensor

Das fanden wir nicht gut

  • Fehlende IP-Zertifizierung
  • Makro- und Tiefensensor liefern enttäuschende Ergebnisse
  • Speicher Xiaomi-untypisch nicht erweiterbar

Test-Wertung zum Xiaomi Mi 10

  • Verarbeitung, Haptik und Design: 8/10
  • Display: 8/10
  • Kameras: 6/10
  • Software: 8/10
  • Performance: 10/10
  • Telefonie und Audio: 8/10
  • Konnektivität und Speicher: 8/10
  • Akku und Alltag: 8/10

 

Gesamtwertung: 8/10

Xiaomi Mi 10 (8/128 GB)

Xiaomi Mi 10 (8/128 GB)

Jahrelang bot Xiaomi Smartphones zu fairen Preis-Leistungs-Verhältnissen an. Dieses Jahr wagt der chinesische Hersteller wie Mitbewerber OnePlus den Versuch des Aufstiegs ins oberste Premium-Segment. Mit dem Xiaomi Mi 10 und dem Mi 10 Pro soll der Anschluss geschafft werden an Samsung, Huawei und Apple. Das beinhaltet auch den angesetzten Verkaufspreispreis. Mit Preisen ab 799 Euro (UVP) ist das Xiaomi Mi 10 nicht mehr so günstig wie sonst von Xiaomi gewohnt. Nur konsequent ist da, das Mi 10 nach den Wertungskriterien zu beurteilen, die Premium-Geräte erfüllen müssen, um im Test zu bestehen: Hohe Display-Qualität und Top-Leistung – diese Kriterien sind nicht mehr verhandelbar bei Preisen über 600 Euro. Es muss auch Extras bieten und in Details brillieren, um seinen hohen Preis zu rechtfertigen und eine Chance gegen die Prestige-Geräte der Konkurrenz zu haben. Kann das Xiaomi Mi 10 in diesen B-Noten überzeugen?

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Xiaomi Mi 10 (Lite/Pro): So sehen die Farben aus!

Das Xiaomi Mi 10: optisch ein Flaggschiff

Würden wir für den Test nur die äußeren Werte in Betracht ziehen, hätte das Xiaomi Mi 10 gute Chancen, mit der hochpreisigen Konkurrenz gleichzuziehen. Gorilla Glass 5 vorne und hinten sorgen für ein edles Finish, das je nach einfallendem Licht das Grün oder Grau (Offiziell: „Korallgrün“ und “Dämmerungsgrau“) der Rückseite verspielt nuanciert. Getrübt wird das Farbenspiel durch die unvermeidlichen Fingerabdrücke.

Das AMOLED-Display auf der Vorderseite misst 6,7 Zoll in der Diagonale. Die Auflösung liegt bei 2.340 × 1.080 Bildpunkten, also Full-HD+. Das ähnlich große Samsung Galaxy S20+ schafft bei nahezu identischer Display-Diagonale (6,7 Zoll) die WQHD+-Auflösung von 3.200 × 1.440 Bildpunkten. Dennoch überzeugt auch das Mi 10 mit einem scharfen Bild; einzelne Pixel sind bei einer Pixeldichte von 386 ppi mit bloßem Auge nicht auszumachen. Besonders gut gefallen hat uns die zuverlässige Lesbarkeit des OLED-Screens. Dank der hohen Bildschirmhelligkeit und Blickwinkelstabilität lassen sich selbst kontrastreiche Inhalte bei direkter Sonneneinstrahlung ohne Einbußen genießen.

Da sich das Display an den Seiten über den Rahmen hinweg wölbt, kommt es durch Handballen oder haltende Finger schnell zu ungewollten Eingaben am Bildschirmrand. Immerhin: In den Einstellungen lässt sich deshalb eine Art toter Bereich für die seitlichen Ränder definieren, an dem der Touchscreen nicht auf Berührungen reagiert.

Den Fingerabdrucksensor hat Xiaomi unter dem Displayglas versteckt. Ist das Smartphone gesperrt, leuchtet der Bereich blau auf, auf dem man seinen Finger platzieren kann. Der Sensor reagiert schnell, präzise und entsperrt das Gerät innerhalb von Sekundenbruchteilen. Alternativ lässt sich die Sperre auch per Gesichtserkennung aufheben.

90 Hertz und Stereosound

Wichtiges Premium-Detail: Das Mi 10 besitzt eine optionale Bildwiederholrate von 90 Hertz. Bei den meisten Smartphones sind auch 2020 60 Hz üblich. Die 90 Einzelbilder in der Sekunde sorgen für flüssigeres Scrollen, etwa auf langen Webseiten oder Instagram-Feeds, und schnellere Bedienung beispielsweise auf dem Homescreen. Auch für Spiele eignen sich die 90 Hz, zumindest wenn diese hohe Frameraten unterstützen. Eine höhere Bildwiederholrate zieht natürlich auch einen höheren Stromverbrauch nach sich.

Der Mediengenuss auf dem kontrast- und farbintensiven OLED-Display wird durch die Unterstützung von HDR10+ und die Stereolautsprecher ergänzt. So schallt es dem Nutzer, hält er das Handy im Querformat, aus den zwei Frontlautsprechern entgegen, was einen eingeschränkt räumlichen Eindruck hinterlässt. Selbst bei hoher Lautstärke werden gut ausbalancierte Frequenzen beibehalten.

Wer den Sound lieber privat genießen möchte, nutzt beim Xiaomi Mi 10 Bluetooth-Kopfhörer oder greift auf den beiliegenden Klinke-auf-USB-C-Adapter zurück. Denn, ganz „premium“, hat Xiaomi auf einen dedizierten Klinkenanschluss verzichtet. Worauf ihr ebenfalls verzichten müsst: eine zweite SIM-Karte und die Möglichkeit, den internen Speicher per microSD-Karte zu erweitern. Obwohl Xiaomi die Gehäuseöffnungen so auf ein Minimum reduziert hat, fehlt die von Geräten im gleichen Preissegment übliche IP-Zertifizierung. Haltet das Mi 10 also lieber fern von Badewannen und staubigen Bücherregalen.

Xiaomi Mi 10 (8/128 GB)

Xiaomi Mi 10 (8/128 GB)

Die Performance des Xiaomi Mi 10 im Test: beeindruckende Benchmarks

90-Hertz-Display und OLED-Technologie nützen nichts, wenn Prozessor und Grafikchip nicht mithalten können. Zum Glück spendiert Xiaomi dem Mi 10 das aktuelle Premiumpaket an Leistung: Der Snapdragon 865 von Qualcomm ist gegenwärtig das leistungsstärkste SoC für Android-Smartphones und auch die 8 GB RAM gehören 2020 zum guten Ton. Hierzulande nimmt uns Xiaomi die Entscheidung ab, wie viel Arbeitsspeicher es sein darf, die 12-GB-Variante gibt es hier schlichtweg nicht kaufen. Beim internen Speicher habt ihr immerhin die Wahl zwischen 128 GB und 256 GB. Wie erwähnt, lässt sich der Speicher nachträglich nicht erweitern. Die Entscheidung sollte also gut zwischen dem eigenen Portemonnaie und den Speicher-Anforderungen für die nächsten Jahre abgestimmt sein. Auf der offiziellen Webseite kostet das Xiaomi Mi 10 799 Euro mit 128 GB und 899 Euro mit 256 GB Speicher.

Was auf dem Papier gut klingt, erweist sich auch im Alltag als angenehm. Apps starten schnell und ohne spürbare Verzögerung. Mehrere aktive Apps im Hintergrund laufen zu lassen ist dank der acht Gigabyte auch kein Problem. Nur bei anspruchsvollen Anwendungen solltet ihr euch auf eine gleichzeitig beschränken, da es hier durchaus vorkommt, dass das Mi 10 Anwendungen im Hintergrund beenden, um die Leistung zu optimieren.

Referenztitel wie Call of Duty Mobile, Asphalt 9 oder Shadowgun Legends laufen auf dem Mi 10 in höchstens Grafikeinstellungen mit maximalen Details und butterweich. Von der höheren Bildwiederholrate profitiert allerdings nur der letztgenannte Titel, der nativ 90 Hertz unterstützt. Auch das Betriebssystem profitiert von der Leistung und der hohen Bildwiederholrate. Vorinstalliert ist, wie bei Xiaomi typisch, das hauseigene MIUI, das über Android 10 drüber gestülpt wird und ein paar Ergänzungen mit sich bringt, wie die oben genannte Möglichkeit, Bereiche des Touchscreens zu deaktivieren. Ansonsten fühlt sich MIUI trotz einiger mitgebrachter Apps, etwa ein eigener Browser oder Musik-Player, an wie ein sauberes und schnelles Android. Anders als etwa bei Huawei ist hier eine vollständige Unterstützung für die Apps und Services von Google gegeben, so kann man ganz normal seine Apps über den Play Store herunterladen.

Auch die Benchmarks attestieren dem Xiaomi Mi 10 hervorragende Performance. Im 3DMark-Test Sling Shot Extreme lautet das Urteil mit 7.144 Punkten: „Das Xiaomi Mi 10 ist momentan platziert #10 für Sling Shot Extreme (OpenGL ES 3.1) Leistung, besser als 99 Prozent der getesteten Telefone.“ Na, wenn das nicht nach „premium“ klingt. Einschränkend sei erwähnt, dass Onscreen-Grafiktests in nativer Auflösung bei einem FHD+-Gerät wie dem Mi 10 natürlich bessere Ergebnisse erzielen als bei einem Gerät mit höherer Auflösung wie dem Galaxy S20. Der Vollständigkeit halber noch die Ergebnisse von Geekbench: 904 Punkte im Single-Core und 3.336 im Multi-Core.

Das Xiaomi Mi 10 lädt kabellos in zwei Richtungen

Die Kapazität des Akkus beläuft sich auf 4.780 mAh – sogar 280 mAh mehr als das Mi 10 Pro hat. Bei normaler Nutzung hat das Smartphone gut eineinhalb bis zwei Tage durchgehalten. Nach einem Abend Call of Duty Mobile bei höchster Helligkeit war nach etwas mehr als drei Stunden Zeit für die nächste Ladung. Das beiliegende 30-Watt-Netzteil lädt ein leeres Mi 10 in unter 70 Minuten vollständig auf. Schon 30 Minuten reichen für mehr als 60 Prozent Akku.

Das Mi 10 unterstützt zudem kabelloses Laden – und zwar doppelt. So könnt ihr das Mi 10 nicht nur mit bis zu 30 Watt kabellos aufladen; durch „Reverse Wireless Charging“ wird das Mi 10 zur Powerbank für andere Smartphones. Platziert man zum Beispiel Kopfhörer in einem Qi-Wireless-kompatiblen Ladecase auf der Rückseite des Mi 10, werden diese mit 10 Watt wieder aufgeladen.

Das Kamera-Dilemma des Xiaomi Mi 10: 108 Megapixel vs. 2 Megapixel

Der größte Unterschied zwischen Mi 10 und Mi 10 Pro ist die Kamera. Während Hauptsensor und Frontsensor identisch zum Pro sind, hat Xiaomi die übrigen drei Sensoren auf der Rückseite ersetzt. Beim Mi 10 verbaut sind die Hauptkamera mit 108 Megapixel mit f/1.69-Blende und optischem Bildstabilisator, ein Ultraweitwinkelsensor mit 13 Megapixel und f/2.4-Blende, ein Makrosensor und ein Tiefensensor mit jeweils 2 Megapixel und f/2.4-Blende.

Normale Abend-Szenerie. Hier wird Pixel-Binning genutzt, um Bildrauschen zu reduzieren. Trotzdem ist das 25-MP-Bild noch 11,5 MB schwer.
Normale Abend-Szenerie. Hier wird Pixel-Binning genutzt, um Bildrauschen zu reduzieren. Trotzdem ist das 25-MP-Bild noch 11,5 MB schwer.
Bei vollen 108 MP verlieren die Ergebnisse an Helligkeit und Farbintensität. Das resultierende Bild wiegt 16,3 MB.
Bei vollen 108 MP verlieren die Ergebnisse an Helligkeit und Farbintensität. Das resultierende Bild wiegt 16,3 MB.
Unter optimalen Voraussetzungen lioefert die Rückkamera …
Unter optimalen Voraussetzungen lioefert die Rückkamera …
… (hier im Weitwinkel mit 108 MP) gute Ergebnisse. Die 108 MP …
… (hier im Weitwinkel mit 108 MP) gute Ergebnisse. Die 108 MP …
… lassen Spielraum fürs nachträgliche Freistellen. In der 3×-Vergrößerung werden jedoch auch Schwächen wir Ringing durch zu starkes Nachschärfen, Detail-Unschärfen und JPG-Artefakte sichtbar.
… lassen Spielraum fürs nachträgliche Freistellen. In der 3×-Vergrößerung werden jedoch auch Schwächen wir Ringing durch zu starkes Nachschärfen, Detail-Unschärfen und JPG-Artefakte sichtbar.
Den Aufnahmen mit dem Makro-Objektiv fehlt es an Schärfe und Detail.
Den Aufnahmen mit dem Makro-Objektiv fehlt es an Schärfe und Detail.
Unterschiede im Processing: Die Aufnahme unter strahlendblauem Lübecker Himmel wirkt in 18,7 MP wesentlich farbintensiver …
Unterschiede im Processing: Die Aufnahme unter strahlendblauem Lübecker Himmel wirkt in 18,7 MP wesentlich farbintensiver …
… als das eher blasse Bild in üppigen 108 MP.
… als das eher blasse Bild in üppigen 108 MP.

Besonders viel Spaß bereitet die Fotografie mit der hochauflösenden Hauptkamera. Sie löst schnell aus und präsentiert farbtreue Ergebnisse mit Detailtiefe und ansehnlichem Schärfegrad, der allerdings zu den Rändern hin verwäscht. Unter idealen Lichtbedingungen liefert das Mi 10 eine tolle Qualität mit hohem Dynamikumfang. Die Software arbeitet nach dem Pixel-Binning-Prinzip, wodurch mehrere Pixel zu einem zusammenfasst werden. Das reduziert das Bildrauschen, aber auch die finale Auflösung des Motivs. Man bekommt also in der Regel keine Bilder mit 108 Megapixeln. Im manuellen Modus lassen sich Fotos trotzdem mit vollen 108 MP schießen, was für noch mehr Details sorgt, aber auch ordentlich Speicherplatz frisst – gut 20 MB belegt dann ein einzelnes Foto. Der Bildstabilisator erlaubt auch bei Nacht und schwach ausgeleuchteten Motiven ansehnliche Aufnahmen. Ein Nachtmodus in der Kamera-App erhellt bestimmte Areale im Motiv, um ein paar Restdetails aus dem Dunkel herauszukitzeln.

Xiaomi Mi 10 (8/128 GB)

Xiaomi Mi 10 (8/128 GB)

Die übrigen Sensoren überzeugen nur bedingt. Vor allem der Makrosensor ist angesichts des Preises eine Enttäuschung, da die Ergebnisse durch sichtbare Körnung in ihrer Qualität abfallen. Dabei ist ja genau das die Idee des Makrosensors: möglichst nah an Objekte gehen zu können, um viele Details einzufangen. Allerdings steht sich das Mi 10 mit seinen 2 MP hier selbst im Weg.

Videos nimmt das Mi 10 auf Wunsch in 8K-Auflösung auf, wobei das bestenfalls als Spielerei abgetan werden darf. Denn zum einen werden die Dateien absurd groß, zum anderen dürfte die Anzahl vorhandener 8K-Fernseher in deutschen Haushalten überschaubar sein. Interessanter ist hingegen die Möglichkeit, 4K-Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunden aufzuzeichnen. Leider fällt hier die Bildstabilisierung für ruckelfreie Aufnahmen weg, die funktioniert nur bei 4K- oder 1080p-Aufnahmen mit 30 FPS. Auch Aufnahmen mit der Ultraweitwinkel-Linse lassen sich stabilisieren, ein nahtloser Wechsel zwischen den beiden Sensoren während der Aufnahme ist allerdings nicht möglich.

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