In der 3D-Ansicht von „Google Maps“ könnt ihr einen virtuellen Spaziergang durch die Welt machen. Möchtet ihr nicht, dass euer Haus im Street-View-Dienst für alle sichtbar ist, könnt ihr euer eigenes Grundstück verpixeln lassen.

 
Google Street View
Facts 

Gesichter und Kennzeichen werden in Google Street View automatisch verfremdet und werden nur noch verschwommen dargestellt. Für Häuser und Grundstücke muss man hingegen beantragen, dass diese Inhalte unkenntlich gemacht werden. Das gilt auch für Gesichter oder Kennzeichen, die übersehen wurden.

So versteckt man sein Haus in Google Maps

Auch einzelne Objekte lassen sich in Google Street View unkenntlich machen. Es muss also nicht das komplette Grundstück inklusive dem eigenen Haus verschwinden. Das funktioniert so

  1. Ruft Google Maps im Browser auf.
  2. Platziert die gelbe Figur auf der Karte, um die Street-View-Ansicht zu aktivieren.
  3. Steuert euren Ort an, den ihr unkenntlich machen wollt.
  4. Drückt rechts unten auf „Problem melden“.
  5. Markiert das Objekt oder Gebäude, das verpixelt werden soll.
  6. Jetzt wählt ihr unter „Unkenntlichmachung beantragen“ aus, was genau verpixelt werden soll. Zur Auswahl stehen „Ein Gesicht“, „Mein Zuhause“, „Mein Auto bzw. ein Kennzeichen“ oder ein „Anderes Objekt“.
    Google Street View Problem melden
    Wählt aus, was in Google Street View versteckt werden soll (Bildquelle: Google Maps / GIGA)
  7. Unten gebt ihr eure E-Mail-Adresse ein, falls es Rückfragen gibt.
  8. Bestätigt das „Captcha“ und schickt euren Antrag ab.

Google Maps: Objekte in Street View ausblenden lassen

Ihr erhaltet eine Bestätigungs-E-Mail über euren Antrag. Danach wird euer Anliegen bearbeitet. Wie lange das dauert, lässt sich nicht sagen. Die Anfrage wird oft aber bereits innerhalb weniger Stunden behandelt. Wurde euer Haus wie gewünscht bei Google Street View verpixelt, erhaltet ihr eine weitere E-Mail.

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Achtung: Google bietet nur die Möglichkeit, Objekte und Gebäude in „Street View“ verpixeln zu lassen. In Google Maps selbst lassen sich Gebiete noch über den Satellitenmodus in der 3D-Ansicht betrachten. So lässt sich die Verpixelung für manche Gebäude umgehen.

Diese Aufnahmen setzen sich aus verschiedenen Satelliten- und Luftbildaufnahmen zusammen. Google rechtfertigt die fehlende Möglichkeit zur Unkenntlichmachung damit, dass die Bilder aus frei zugänglichen Quellen stammen. Zudem kann man nach Googles Angaben in der 3D-Ansicht nicht so viel erkennen, als dass eine Verpixelung nötig wäre.

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