In-Ear-Kopfhörer 2016 im Test: 6 Modelle zwischen 50 und 100 Euro im Vergleich

Stefan Bubeck 2

Die Kopfhörerbuchse ist tot? Von wegen – denn in Sachen Klang und Einfachheit ist sie seit Jahren bewährt und deshalb noch immer beliebt. Wir haben uns sechs kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer-Modelle im Preisbereich zwischen 50 und 100 Euro geholt und drei Wochen lang damit Musik gehört. Lest hier den großen Vergleichstest.

In-Ear-Kopfhörer 2016 im Test: 6 Modelle zwischen 50 und 100 Euro im Vergleich

Eines vorne weg: Keiner der Testteilnehmer hat uns klanglich enttäuscht – sie befinden sich durch die Bank weg auf einem deutlich höheren Level als die bei vielen Smartphones beigelegten Standardkopfhörer. Trotzdem gibt es Unterschiede im Sound-Design und in Sachen Verarbeitungsqualität.

Um den In-Ears den besten Klang zu entlocken, war eines immer entscheidend: Der richtige Sitz im Ohr. Es ist unabdingbar, die jeweils beigelegten verschiedenen Ohrpfropfen auszuprobieren, denn nur mit den passenden Seals klingt ein In-Ear, wie er klingen sollte. Dazu kommt manchmal ein wenig Geduld bei der Suche nach dem richtigen Winkel und der Tiefe im Ohr. Manchmal genügt eine kleine Justierung der Lage und es entfaltet sich ein ganz anderer Klang als zuvor. Die Kopfhörer einfach nur auszupacken und möglichst tief in die Gehörgänge reinzustopfen – davon raten wir dringlich ab. Das haben die feinen Gadgets aus dieser Preisklasse nicht verdient.

Zum Thema Kabelgeräusche: Nun, egal wie der Hersteller versucht, es zu unterbinden – jeder kabelgebundene In-Ear bringt Kabelgeräusche beim Bewegen mit sich. Wir haben uns entschieden, diese entsprechende Eigenschaft in der Wertung unter dem Punkt „Tragekomfort“ als Detail zu berücksichtigen. Je besser und ruhiger das Kabel am Kopf anliegt, desto weniger hört man davon beim Joggen. Auf einer entspannten Bahnfahrt sind alle Kandidaten gleich gut, weil man absolut nichts von der Verkabelung mitbekommt.

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Top 10: Die beliebtesten Bluetooth-Kopfhörer in Deutschland.

Kabel kann was

Kabelgebundene Kopfhörer mit Klinkenstecker sind seit Jahren bewährt: Probleme mit Bluetooth oder Akkulaufzeiten, die das angeschlossene Smartphone unterschreiten – sowas gibt es hier nicht. Man kann sie an uralte Mp3-Player und die heimische Stereoanlage anschließen, die passende Buchse ist weit verbreitet, da müssen neue Technologien erst noch aufholen. Die erzielbare Soundqualität ist vom Abspielgerät abhängig und nicht von der Funkverbindung oder einem 9-Euro-Adapter.

Auch bei uns in der Redaktion wurde kontrovers diskutiert, ob Apple als bekanntester Vorreiter mit dem iPhone 7 den richtigen Weg geht. Das Smartphone-Flaggschiff hat einen Lightning-Anschluss und sonst nichts. Aber die Eigenbrödler aus Cupertino stehen mit ihrer Entscheidung nicht alleine da: Immer mehr Smartphone-Modelle werden in Zukunft ohne Kopfhöreranschluss auskommen müssen. Bei iPhones bleibt dem Käufer die Lightning-Buchse, die Hersteller aus dem Android-Lager setzen auf USB-Type-C.

Es gibt dann folgende drei Möglichkeiten, um Musik aus Kopfhörern zu genießen: Auf-Klinke-Adapter kaufen, neue Kopfhörer mit integriertem DA-Wandler kaufen oder auf kabellose Kopfhörer wechseln.
So findet man die richtigen In-Ear-Kopfhörer:

So findet man die richtigen In-Ear-Kopfhörer.

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Wer ein Smartphone der alten Schule hat und nicht noch ein Gadget mit eigenem Akku kaufen möchte, der schaut sich vielleicht bei kabelgebundenen In-Ears um. Die Auswahl an mobilen Begleitern in dieser Kategorie ist riesig, da ist für fast jeden Geschmack etwas dabei – wir wollten wissen, was hier der Stand der Dinge ist. Das sind die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge:

Auf den folgenden Seiten lest ihr die Berichte im Detail, es geht los mit dem Beyerdynamic DX 120 iE.

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