Wer online etwas bestellt, kann inzwischen auf zahlreiche verschiedene Zahlungsoptionen zugreifen. Besonders bei teuren Einkäufen eignet sich der Ratenkauf, um die Bezahlung über mehrere Monate hinweg ableisten zu können. Viele Shops setzen dabei auf die Ratenzahlung über Klarna.

Klarna ist ein Unternehmen, welches Zahlungen bei Online-Einkäufen abwickelt. Der Anbieter arbeitet dabei mit dem entsprechenden Online-Shop zusammen und steht als dritte Partei zwischen dem Käufer und Verkäufer. Neben der Zahlung auf Rechnung kann man auch Ratenzahlungen über den Dienst abwickeln lassen.

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Ratenkauf bei Klarna: Das sollte man beachten

Der Ratenkauf über Klarna unterscheidet sich dabei nicht von einer klassischen Ratenzahlung. Hier wird die Ratenzahlung jedoch nicht über eine dritte, mit einem Shop zusammenarbeitende Bank durchgeführt, sondern über Klarna selbst.

  • Der „Klarna-Ratenkauf“ muss direkt in den Zahlungsoptionen vor Abschluss einer Online-Bestellung ausgewählt werden. Eine Adresse und das Geburtsdatum müssen wie bei jeder anderen Online-Bestellung mit angegeben werden, weitere Daten benötigt man in der Regel nicht.
  • Nach der Eingabe der persönlichen Daten erfolgt eine Bonitätsprüfung. Ob man für die Ratenzahlung zugelassen wird, erfährt man meist binnen weniger Sekunden. Wie bei einer Ratenzahlung über eine Bank kann man aber auch hier aus verschiedenen Gründen abgelehnt werden.
  • Bei dieser Zahlungsoption muss die Lieferadresse mit der Rechnungsadresse übereinstimmen. Eine Lieferung an eine DHL-Packstation ist etwa bei einer gewünschten Ratenzahlung über Klarna nicht möglich.
  • Der Finanzierungsservice bietet eine flexible Einteilung der monatlichen Raten. Eine Rate muss aber bei mindestens 6,95 € im Monat liegen.
  • Monat für Monat kann aufs Neue Entschieden werden, wie schnell die Rechnung beglichen werden soll.
  • Natürlich kann man einen verbleibenden Betrag auch sofort auf einen Schlag begleichen.
  • Die Monatsrechnung erhält man separat von der eigentlichen Lieferung der bestellten Ware.

Bei Fragen zum Zahlungsablauf empfiehlt sich die direkte Kontaktaufnahme mit dem Klarna-Kundenservice.

So kann man auf Raten mit Klarna bezahlen

Wie bei einer gewöhnlichen Ratenzahlung, können auch bei einem Ratenkauf über Klarna monatliche Zinsen anfallen, die auf den Endpreis angerechnet werden. Wird weniger, als der angegebene Mindestbetrag im Monat gezahlt oder bleibt eine Zahlung einer Monatsrechnung aus, fallen Verzugsgebühren an. Auch aus einer Zahlung, die nicht zugeordnet werden kann, etwa bei einem falschen Verwendungszweck bei einer Überweisung, können sich Kosten für einen Verzog bei der Ratenzahlung über Klarna ergeben.

Kauft man in verschiedenen Shops über Klarna ein, können diese unterschiedlichen Rechnungen zu einer Monatsrechnung zusammengefasst werden.