Instagram: Facebook will Foto-App monetarisieren

Amir Tamannai
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War eigentlich absehbar und somit nur ein Frage der Zeit: Facebook möchte aus der nicht gerade günstigen Anschaffung des Foto-Filter-Sharing-Dienstes Instagram nun richtig Kapital schlagen. Pläne dieser Art bestätigte die Vizepräsidentin Global Marketing Solutions des Sozialen Netzwerkes, Carolyn Everson, gegenüber dem Magazin Business Insider. Wie genau diese Monetarisierung aussehen wird, gab sie aber nicht preis.

Instagram: Facebook will Foto-App monetarisieren

Dass eine App mit einem derart hohen Verbreitungs- und Nutzungsgrad wie Instagram das Potenzial zum beinahe unerschöpflichen Geldquell hat, liegt auf der Hand; dass Facebook diesen teuer eingekauften Quell bislang noch nicht direkt angezapft hat, ist schon fast verwunderlich. Wir dürfen aber beruhigt sein, die Marktwirtschaft funktioniert auch bei Facebook (in Teilen) noch so, wie sie soll: Wie Carolyn Everson gegenüber Business Insider bestätigt hat, wird eine Monetarisierung von und für Instagram definitiv kommen.

Wie diese aussieht, verriet die Vizepräsidentin für Vermarktung bei Facebook allerdings nicht (frei von uns übersetzt): „Wir werden einen Weg finden, Instagram zu monetarisieren. Wann das geschehen wird, dazu kann ich nichts sagen, aber es wird passieren.“

Auch wenn von Everson also nicht klar kommuniziert wurde, was genau „monetarisieren“ bedeutet und ob eine solche Maßnahme zwingend mit In-App-Werbung gleichzusetzen ist, scheinen uns Werbung der wahrscheinlichste Weg für Facebook, mit Instagram Geld zu machen. Alternativ wären auch In-App-Verkäufe von Foto-Filtern oder sonstigen Funktionen denkbar, allerdings wäre das bei weitem nicht so lukrativ, wie der Verkauf von Werbeplätzen, für die sich in Anbetracht der Reichweite Instagrams gewiss ad hoc mehr als genug zahlungswillige und -kräftige Kunden finden würden. Instagram plötzlich kostenpflichtig zu machen, sei es per App-Kauf oder in Form eines Gebührenmodells, halten wir hingegen für ausgeschlossen.

Instagram-er da draußen — was würdet ihr zu Werbebannern oder gesponserten Turnschuh-Fotos in Sepiatönen in der Instagram-App sagen? Ein Grund, die Fotofilterei aufzugeben oder auf eine alternative Anwendung umzusteigen? Oder würde euch der eine oder andere Konsumhinweis nicht weiter stören?

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Business Insider [via Phone Arena]

Dieser Artikel ist ursprünglich auf androidnext.de erschienen. androidnext und GIGA ANDROID sind jetzt eins. Mehr erfahren.

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