Google Glass: Alle Infos zu Googles intelligenter Brille - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Selbstgespräche und bebrillte Gesellschaften könnten bald zur Tagesordnung gehören. Zumindest, wenn Google der futuristische Coup gelingt, Google Glass auf dem Markt zu etablieren.

Google Glass: Mit den Linsen von Google sieht man besser

„Google Glass“ ist der eigentlich fast selbsterklärende Titel des High-Tech-Endgeräts aus dem Hause Google. Beschrieben wird damit eine Brille mit integriertem Headset, das alle Vorzüge von Googles Onlinediensten anbietet – und nicht nur das.

So kann die Augmented-Reality-Brille auf Voice-Befehle reagieren, Fotos schießen können und natürlich sofort mit dem bestehenden Google+ Account verbinden und in die Kreise streuen. Dabei sind natürlich auch alle Vorzüge von GoogleMaps und YouTube enthalten. So kann man der Brille den Befehl geben, mobiles Navi zu spielen, Orte ausfindig zu machen und intern zu durchleuchten, sowie Telefonie-Aufgaben zu übernehmen.

Google Glass: Sci-Fi oder bald alltägliches Bild?

Eine wilde Fantasie von Sci-Fi oder doch gar nicht mal so ferne Zukunftsvision? In den Augen von Google zweites, denn immerhin habe man ein eigenes Team aus professionellen Spezialisten abgestellt, die unter Leitung von Latitude-Erfinder Steve Lee, an der Brille arbeiten.

Google Glass soll frühestens 2014 veröffentlicht werden, Testgeräte sind bereits in Umlauf und auch die technischen Spezifikationen hat Google bereits teilweise enthüllt:

  • Ein hochauflösendes Display,
  • eine Kamera für 5MP Fotos und 720p-Videos,
  • WLAN,
  • Bluetooth
  • und 16GB Speicher (12GB nutzbar) bringt die Brille mit.

Der Akku soll ungefähr einen Tag halten. Hangouts und Videoaufnahmen sorgen natürlich dafür, dass die maximal zu erwartende Akkulaufzeit etwas geringer ausfällt. Google Glass ist kompatibel mit allen Android-Smartphones, die mit Android 4.0.3 und neuer laufen.

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Google Project Glass Prototyp auf der NEXT

Die weiten Welten des Internets bieten öfters bizarre Bilder. Wer einmal den Jugendfilter in der Google suche deaktiviert hat, weiß was ich meine. Eine Begegnung der anderen Art hatte sicher auch Fabien von Androidpit. Auf der NEXT konnte er einen “Prototypen” der Google Project Glass in die Finger bekommen. Bild Inklusive!

Die Begeisterung über dieses Borg-Werkzeug erkennt man an der Mimik von Fabien. Wohlgemerkt handelt es sich hier um einen .. ähh.. “Prototypen”. Wie die ersten Geräte vom S3 aussahen, brauche ich euch wohl kaum erzählen. Wenn man das Bild der “Glass” vor sich sehen möchte, muss man übrigens “wie verrückt schielen”, so Fabien.

google project glass

Wie gefällt euch der Prototyp? Glaubt ihr auch, dass es sich hier eher um ein “Vorzeigemodell” und nicht um das endgültige Design handelt oder macht Google uns alle in Zukunft zu Borg-Kopien? Haut eure Meinung in die Kommentare!

 

Quelle: Fabien Röhlinger G+

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Google Glasses Touchpad Demonstration

Über Google Glasses gibt es langsam immer mehr Informationen. Außerdem lässt sich der Prototyp immer öfter in der Öffentlichkeit blicken. Zum Beispiel in der Gavin Newsroom Show! Sergey Brin hat dort vorbeigeguckt, und die neuartige Brille kurz vorgestellt. Über GoogleX wurde auch kurz gesprochen.

Das komplette Interview findet diesen Freitag statt. Einen kleinen Einblick zu den Themen gibt es aber jetzt schon. Neben einer kurzen Demonstration der Google Glasses gibt es wohl Informationen zu GoogleX und welche Bedeutung dieses Labor hat.

Neben der Information, dass Google schon 3 Jahre an der Uhr arbeitet, ist Gavin Newsom sichtlich beeindruckt von dem guten Stück Technik auf seiner Nase. Außerdem gibt es wohl ein Touchpad an der dickeren Seite. Über Gesten scheint man die Google Glasses zu steuern.

Wenn ich das alles so sehe, kann ich es kaum abwarten, selbst mal das Ding zu tragen. Wie seht ihr das? Unnötige “verdigitalisierung” oder Must-Have-Gadget? Haut eure Meinung in die Kommentare!

 

Quelle: Phandroid.com

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Android vs. Apple: iPad-Prototyp, Google Glasses und Jobs-Interviews + Outtakes

Häuslebauer wissen: Location ist alles! Deshalb haben wir uns für diese Ausgabe von Android vs. Apple einen ganz besonders glamourösen Ort ausgesucht. Heute im Lokus, Pardon, Fokus: Ein Spitzenpreis fürs Galaxy S3, ein teurer iPad-Prototyp und wieder einmal N.O.V.A. 3.

Android vs. Apple bei iTunes

Android vs. Apple als RSS-Feed

Android vs. Apple bei YouTube

Zum Mitternachts-Shopping war Jens im BASE_Camp vor Ort und hat sich das bunte Treiben der Galaxy-S3-Fans angesehen. Außerdem hat der Anbieter derzeit einen recht guten Deal auf Lager – für insgesamt 509 Euro gibt es die 16-Gigabyte-Version in der Variante „Marble White“. Den Kernel-Quellcode gibt's gratis obendrauf.

Damit noch nicht genug: Produktionsfehler haben sich gezeigt, weitere Unboxing-Videos wurden angefertigt und eine Makro-Aufnahme des Displays bestätigt Roberts Auffassung, dass er mit dem HTC One X nach wie vor das bessere Gerät nutzt.

Noch mehr Galaxy S3 gab es für uns auf dem Galaxy-Knights-Event, zu dem Samsung auf die Burg Auerbach lud. Das Resultat unseres Besuches findet Ihr in diesem Video.

Besitzer des Sony Tablet S dürfen sich über ein Update auf Android 4.0 freuen, ebenso wie die glücklichen Eigner eines LG Optimus LTE, Optimus Vu oder Optimus Tag. „Google Glasses“, das Geheimprojekt, das keins mehr ist, wird dieser Tage von Sergey Brin in einem Interview demonstriert.

Im Google Playstore findet man ab sofort N.O.V.A. 3 und ASUS verspricht in einem Teaser-Video für die Computex in Taipei, die strikte Trennung zwischen Android und Windows etwas aufzuweichen. So oder so ähnlich muss man den Sinn des recht kryptischen Videos wohl verstehen.

Ebenfalls neu in dieser Woche: Eine frische Folge Android vs. Apple – unser Schwesterformat, in dem wir Euch die Vor- und Nachteile beider Systeme in humoriger Form darbieten. Reinschauen lohnt sich!

Was das Apple-Lager angeht, tauchen quasi stündlich neue Informationen zum nächsten iPhone auf. Insbesondere die angeblichen Bauteile aus Fernost haben es den Gerüchteköchen angetan. Ebendort, nämlich in China, durfte ein Kamerateam in einer Fabrik des Herstellers Foxconn filmen.

Derweil sprach CEO Tim Cook über Facebook, Siri, Tablet-Computer und verspricht für die Zukunft doppelt so viel Geheimniskrämerei. Wer lieber die Interviews mit Steve Jobs der vergangenen D-Konferenzen noch einmal Revue passieren lassen möchte, kann dies jetzt via iTunes tun. Dort sind sie als Podcast kostenlos erhältlich.

Cook hätte zwar das nötige Kleingeld, dürfte aber trotzdem nicht der Käufer eines iPad-Prototypen bei Ebay gewesen sein. Das Gerät ging für schlappe 10.200 US-Dollar über den virtuellen Ladentisch.

WWDC 2012 — GIGA ist live dabei: Weitere Infos, Live-Ticker und mehr gibt’s hier!

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Google Glass: Apple als heißester Kandidat für ein Konkurrenz-Produkt?

Mit Project Glass arbeitet Google an einem Produkt, das in einem ähnlichen Ausmaße wie das Smartphone das Alltagsleben vieler Menschen verändern könnte. Wer könnte aber der größte Google-Konkurrent auf diesem Gebiet werden? Ein IT-Experte hält Apple für den heißesten Kandidaten.

Dan Butterfield widmet Googles Project Glass einen Eintrag in seinem “Pro Camera“-Blog. Project Glass besteht in erster Linie aus einer Brille, die über eine Kamera und Internet-Anbindung verfügt – und dem Benutzer Meldungen auf einem kleinen Display direkt vor seinem Auge darstellen kann.

Statt beispielsweise auf ein Smartphone zu blicken, um den Wetterbericht zu lesen oder eine Kurznachricht zu verfassen, kann sich der Benutzer die Informationen direkt vorm Auge anzeigen lassen oder die SMS diktieren, ohne je ein Gerät in die Hand nehmen zu müssen.

Das Projekt befindet sich noch in einem recht frühen Stadium, allerdings hat Google es schon für Aufsehen erregende Präsentationen eingesetzt. Google ist nicht das einzige Unternehmen, das an im wahrsten Sinne des Wortes “tragbaren” Elektronik-Produkten arbeitet – wahrscheinlich aber das mit den größten Ressourcen. Es sei denn, andere Großunternehmen der Branche halten sich noch bedeckt – was bei Apple wenig überraschend wäre.

Und so glaubt Butterfield auch, dass Apple der heißeste Kandidat für ein überzeugendes Konkurrenzprodukt ist. Der Blogger erinnert sich zunächst daran, dass Apple vor rund zwei Jahren immerhin Richard DeVaul ins Unternehmen holte – einen Experten für die Zusammenarbeit zwischen Körper und Computer. DeVaul verließ das Unternehmen allerdings in diesem Jahr, um ausgerechnet bei Google zu arbeiten.

Apple scheint sich also zumindest auch für diesen Bereich zu interessieren. Das Unternehmen, so Butterfield, könnte dabei auch auf seine in Sachen Mobil-Hard- und Software, Design und den App Store geschaffene Infrastruktur zurückgreifen. Mit dem Spracherkennungs-Assistenten Siri habe Apple außerdem in Ansätzen eine entsprechende auf künstliche Intelligenz setzende Software.

Letztendlich könnte eine “Apple-Brille” auch eine Erweiterung des iPhone werden – so dass Apple einen Project-Glass-Konkurrenten auch einfach als iPhone-Zubehör anbieten könnte. Dass Apple die Funktionsfähigkeit des iPhone deutlich erweitern kann, habe das Unternehmen bereits mit früheren Software-Updates gezeigt.

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Apple-Patent beschreibt möglichen Project-Glass-Konkurrenten

Erst gestern verwiesen wir auf einen Artikel, in dem ein IT-Experte Apple als heißesten Kandidaten für die Herstellung eines Konkurrenz-Produktes zu Googles Project Glass bezeichnet. Zumindest scheint Apple mit dem Gedanken zu spielen: Noch am selben Tag erhielt Apple ein Patent für eine entsprechende Erfindung.

Das Apple-Patent beschreibt eine Methode, mit der sich Bilder auf kleinen Röhren-, LC- oder OLED-Displays direkt vor einem Auge als Teil einer Brille oder eines Helms darstellen lassen könnten. Durch den Einsatz zweier Displays könnte der Benutzer so auch ein dreidimensionales Bild sehen. Mit Hilfe von Spiegeln ließe sich auch das anzeigen, was sich hinter den Bildschirmen befindet. Apples Lösung soll anders als andere Produkte nicht zu Übelkeitserscheinungen beim Benutzer führen können.

Als Einsatzgebiete benennt Apple allerdings nicht in erster Linie den Alltag der üblichen Kundschaft – des Verbrauchers. Stattdessen benennt das Unternehmen professionelle Benutzer: Ein Chirurg, der sich bei der Arbeit Informationen anzeigen lässt, Militärpersonal, Feuerwehrmänner oder Polizisten, die bei der Arbeit taktische Informationen erhalten könnten.

Das Bild selbst könnte auch von einem externen Gerät stammen, das mit dem Helm oder der Brille verbunden ist – beispielsweise also von einem iPhone. Eben das hatte der Blogger Dan Butterfield in dem erwähnten Artikel als Möglichkeit genannt.

Anders als Google verrät Apple in der Regel keine Details zu zukünftigen Produkten, so dass sich nicht abschätzen lässt, ob Apple die nun patentierte Idee auch wirklich aufgreifen wird. Angesichts dessen, dass Apple mit Siri aber auch auf Spracherkennung und künstliche Intelligenz setzt, würde sich ein Project-Glass-Konkurrent durchaus anbieten.

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Google Glasses, und dann?

Die Zukunft hört unter anderem auch auf den Namen Project Glas. Es ist mehr die  Frage „Wann?“ als die Frage „Ob“ Googles Nasenaufsatz sich in die Gesichter der Menschen  vorarbeitet. Doch was passiert, wenn das wirklich der Fall wird? Im Rahmen unserer Themenwoche „Technik der Zukunft“ möchte ich mir hierzu ein paar Gedanken machen.

Als ich damals in die sechste Klasse kam, entdeckte mein Vater mehr durch Zufall, dass ich eine Brille bräuchte. Kein Wunder also, dass ich in der Schule Probleme hatte, mich in der letzten Reihe zu konzentrieren, konnte ich doch kaum erkennen, was vorne passierte. Ich erinnere mich aber auch noch genauso gut, dass es mir unglaublich peinlich war, mich mit meinem neuen Nasenhobel dem Spott meiner Mitschülern auszusetzen. Kinder können gemein sein.

Heute, mehr als 1 ½ Jahrzehnte später, sieht die Sache ganz anders aus: Menschen tragen Fensterglasbrillen, weil Sie sich damit „hip“ und „cool“ fühlen. Mir nicht ganz verständlich, aber gut, die Zeiten ändern sich eben. Versteht mich nicht falsch, ich bin stolzer Brillenträger und habe keine Lust auf eine Laser-OP an meinen Augen, aber wenn ich keine Brille bräuchte, würde ich außer Sonnenbrillen einfach keine tragen. Nun gut. Der nächste logische Schritt ist dann eben, das Fenster- und Sichtglas mit elektronischen Komponentenversehen werden und damit die Realität erweitert wird. Van Damme lässt grüßen.

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Das Prinzip Project Glass ist so simpel wie beeindruckend: Wie ein Smartphone versorgt die Brille den Nutzer/Träger mit zahlreichen Informationen, die im Alltag nützlich sein können und ganz im Sinne der Augmented Reality stehen. Dabei helfen Kamera-und Videofunktionen, ein Mikrofon, ein kleiner Lautsprecher und ein Touchpad, um mit den Funktionen zu interagieren. Außerdem sind die „Google Glasses“ mit verschiedenen Sensoren wie einem Gyroskop, einem Akzelerometer und einem Kompass ausgestattet. Die Virtualität und die Realität verschwimmen. Hier das Ganze in der Übersicht:

Während ich persönlich mit meinem Smartphone bisher nur wenig auf Augmented Reality-Funktionen zurückgegriffen habe (ich habe schon genug mit der Realität zu tun), kann ich mir als Brillenträger durchaus vorstellen, das Project Glass in den Alltag zu integrieren, da es an vielen Stellen sehr nützlich erscheint. Aber ich sehe da auch Schattenseiten: Manchmal habe ich schon jetzt das Gefühl, zu „vernetzt“ und durch mein Mobilfunkgerät ständig auf Abruf zu sein. Natürlich kann man das Project Glass auch einfach absetzen, aber genauso könnte man auch argumentieren, dass man sein Smartphone doch auch einfach mal ausschalten kann. Das mache ich natürlich auch, aber im Gegensatz zu meinem damaligen Handy-Nutzen bin ich mit dem Smartphone doch wesentlich öfter erreichbar. Und mit dem Project Glass sehe ich einen weiteren Sprung zur Dauervernetzung.

Wenn ein Gerät zu jeder Zeit Bilder und Videos von allem Gesehenen machen kann, bleibt dann nicht die Realität irgendwann ein bisschen auf der Strecke? Und wann schaut man sich diese ganzen Aufnahmen überhaupt an? Was passiert mit der Erinnerung? Verkümmert der Teil des Gehirns, der für die Erinnerungen zuständig ist,  in sagen wir einmal 100 Jahren, wenn wir uns nichts mehr merken müssen, da wir alles immer ständig abspeichern? Das ist natürlich dahin gesponnen, im Wesentlichen möchte ich damit allerdings zum Ausdruck bringen, dass das Project Glass neben einer Erweiterung der eigenen Realität auch ein massiver Eingriff in die eigene Wahrnehmung sein kann. Gespannt bin ich dennoch. Es ist eben ein sehr ambivalentes Gefühl.

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Der nächste Schritt

Gehen wir noch einen Schritt weiter. Die Technik wird in der Zukunft voraussichtlich weiterhin noch kleiner, irgendwann gibt es marktreife Nano-Prozessoren, Daten werden zu jeder Zeit mit Cloud-Services synchronisiert und aus dem Project Glass wird das “Project Lense”. Anstatt auf die Nase aufgesetzt zu werden,  saugt sich der neue „Bildschirm“ direkt auf dem Augapfel fest und bleibt dort, fest verankert, solange man wach ist. Oder vielleicht auch dann wenn man träumt, über eine Verbindung zu den Synapsen werden dann auch gleich noch Fotos und Videos von den Träumen gemacht. Ok, jetzt gehe ich vielleicht einen Schritt zu weit, aber da wäre ich sofort dabei.

Wo war ich? Ach ja, “Projekt Kontaktlinse”: Der Übergang von dem was Echt ist und dem, was projiziert wird, ist damit dann nahtlos. Während bei den Google Glasses dem Gegenüber noch bewusst ist, dass eine Wirklichkeits-Erweiterung im Einsatz ist (vorausgesetzt der Gegenüber weiß, was das Project Glass ist) ist dies bei einer Linse nicht mehr sicht- und erkennbar. Im Gegensatz zu den (Achtung: Spoiler) manipulativen Möglichkeiten, wie sie in dem Kurzfilm „Sight“  (den es unten zu sehen gibt) dargestellt werden, sehe ich hier vielmehr eine Schwierigkeit darin, dass jeder Mensch jeden Moment seines Lebens aufzeichenbar macht.

Alles, was gesehen wird, kann aufgenommen werden. Und alles was aufgenommen werden kann, kann genutzt, aber auch missbraucht werden. Während jetzt schon immer wieder die Rede vom „gläsernen Menschen“ ist, wäre das wahrhaftig dann der „Project Glass Human“. So interessant ich diese ganze Entwicklung finde, so kritisch sehe ich sie auch manchmal. Denn man darf bei dem ganzen Prinzip eins nicht vergessen: Google verdient vor allem mit einer Sache extrem viel Geld, und das ist Werbung. Und wenn man dann so eine Brille, solche Kontaktlinsen oder was auch immer da noch kommen mag, dauerhaft trägt,  was passiert dann mit der Werbung? Wird diese ständig eingeblendet? Muss ich beim Radfahren dann Werbeeinblendungen für Fahrradkleidung und -läden in der Nähe in Kauf nehmen, weil der Akzelerometer und die Video-Funktion gerade feststellen, dass ich mich per Velo bewege? Und sehe ich dann noch, wo ich hinfahre?

Zum Abschluss noch zwei Parodien, die die Schattenseiten der Project Glass auf etwas humoristischere Art aufzeigen. Was haltet Ihr vom Project Glass? Wie seht ihr die Zukunft, was wünscht Ihr Euch, was ist Euch zu viel? Wir sind gespannt auf Eure Meinungen in den Artikelkommentaren oder direkt im passenden Forenthread!

 

 

Bildquellen: The Daily Beast, Beyond Hollywood

 

 

 

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Google Glass im Rampenlicht [Update]

Natürlich gibt es um das iPhone  5 Event herum immer mal wieder Firmen, die ihre tollsten Produkte vorstellen oder sich in den Mittelpunkt schieben wollen. Google tut dies gern dezent mit einer Meldungen über ihre Android-Aktivierungen oder Neuigkeiten zu einem ganz besonderen Produkt. Project Glass.

In einem Interview mit Spencer Ante vom Wall Street Journal verriet Sergey Bryn wieder ein paar interessante Details zu den Google Gläsern. So gibt es es die Möglichkeit via Sprachbefehl ein Foto zu schießen -Glass. Take a photo!- lautet der Zaubersatz. Nach der Resonanz von S. Ante  zu urteilen, erschien das Bild augenblicklich auf dem “Bildschirm”.

Außerdem war auch die Sprache von einer 360° Virtual-Reality-Funktion, auf die bisher nicht weiter eingegangen wurde. Die Timelaps-Funktion ist besonders praktisch, wenn man auf einem Event, einer Party oder gerade auf dem Spielplatz mit seinen Kindern ist. In einem vorgegeben Abstand werden kontinuierlich Fotos geschossen, damit man später die tollsten Schnappschüsse parat hat.

Bisher ist die Google Glass nur für Entwickler für 1.500 $ verfügbar. Würdet ihr euch eine zulegen und wenn ja, für welchen Preis?

 

Update

Sergey Bryn hatte auch die Fashion Week in New York besucht und eine ganze Handvoll Google Glasses im Gepäck gehabt. Mehrere Models liefen schon mit der neusten Technik aus den Google X Laboren herum. Natürlich wurden alle Aufnahmen zu einem doch recht beeindruckenden Video zusammen geschnitten. Alle Aufnahmen kommen direkt aus der Kamera der Google Glass, 720p versteht sich.

Wen es interessiert: Sarah Jessisca Parker ist bei Minute 03:04 in der unteren, rechten Ecke zu sehen. Wie findet ihr die Qualität der Videos? Mich würde ein wenig die Wackelei stören.
Quelle: mobiflip Bild: futurezone

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Samsung: Brain Computer Interface in Entwicklung

Von Googles Project Glass haben wir in diesem Jahr schon viel gehört. Die “Augmented Reality”-Brille, die mit Android als Betriebssystem läuft, war nicht nur in den Medien, sondern es wurden sogar erste Prototypen bei Google-Events getragen. Aber woran Samsung nun entwickelt, übersteigt die Ziele von Google bei weitem.

Vor ein paar Monaten hielten wir Googles Plan einer “Augmented-Reality”-Brille noch für Zukunftsmusik. Ein Headset, das sich per Sprache steuern lassen kann und uns im Alltag mit allerlei Informationen rund um unsere Umwelt informieren soll: irgendwie futuristisch.

Brain Computer Interface

In einem kürzlich eingereichten Patentantrag macht das Unternehmen Samsung aber klar, dass man an einer weitaus intuitiveren Lösung arbeitet. Das Schlüsselwort dabei lautet: Brain Computer Interface. Eine Schnittstelle zwischen Gehirn und Maschine soll neurale Aktivitäten direkt in Aktionen umwandeln und so Tasten oder Sprachsteuerung überflüssig machen.

Brain Computer Interface

Wie das funktionieren soll, darüber kann man nur spekulieren. Die Internetseite Patentbold vermutet hinter dem Patent die Idee:

“For example, the Alpha waves (8-13 Hz) could be affected if the user concentrates on some actions. Thus, if the concentration pattern is detected, the system is responsive to the signal and issue an instruction to take action to “open file“, “close file“, “copy file“, “clicking“, “paste“, “delete“, “space“, or “inputting characteristics“ etc.”

Eye-Tracking

Neben den Gerhirnströmen soll das Samsung-Gerät auch die Augenbewegung mitverfolgen und auswerten, um bestimmte Aktionen durchzuführen oder um eine bestimmte Auswahl zu treffen.

Brain Computer Interface

Mehr als diesen Patentantrag haben wir momentan nicht zu dem Projekt. Das heißt, dass niemand sagen kann, wie weit fortgeschritten die Entwicklung des Headsets ist.

Für mich persönlich klang Googles  “Project Glass” sehr interessant, während mir bei dem Gedanken daran, dass ein Gerät meine Gehirnströme misst, schon etwas mulmiger wird. Anscheinend wird das Thema “Augmented Reality” für die Hersteller mobiler Geräte immer wichtiger und damit wird auch die Entwicklung in diesem Bereich vorangetrieben. Was haltet Ihr von “Project Glass” und dem “Brain Computer Interface”?

Quelle: Patentbold via MobileGeeks

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Google Glass: Was passiert da eigentlich gerade?

Vor gut einem halben Jahr stellte Google ein neues Projekt vor, das auf den Namen „Glass“ hört und das vor allem durch den Einsatz von Augmented Reality im Alltag überzeugen sollte. Seit der ersten Vorstellung ist es um das Projekt nun etwas ruhiger geworden. Wie genau es um die Google Glass derzeit steht, erklärt nun Babak Parviz im Interview mit IEEE Spectrum.

Das Projekt Google Glass dürfte eines der interessantesten neuen technischen Errungenschaften sein, an denen Google derzeit arbeitet. Allerdings müssen wir alle uns noch ein wenig gedulden, denn Google testet derzeit noch die unterschiedlichsten Funktionen aus, die später teilweise zum Einsatz kommen sollen. Im Interview mit IEEE Spectrum erläutert Babak Parviz, der das Google Glass Projekt leitet und der sich bereits mit der Möglichkeit beschäftigt, Displays in Kontaktlinsen einzubauen, den aktuellen Stand der Dinge.

Google Glass = Augmented Reality? Jein

Wer noch nicht genau weiß, was sich hinter dem Projekt Google Glass versteckt, kann gerne hier nachlesen. Aber wie sieht es mit dem gegenwärtigen Stand aus? Parviz erklärt hierzu, dass das Hauptaugenmerkt derzeit nicht unbedingt auf der Augmented Reality liegt,  sondern vielmehr, dass mit dem Project Glass Nutzern eine Möglichkeit geboten wird, die Welt aus der eigenen Sicht mit anderen zu teilen und auf diese Art mit anderen Menschen zu kommunizieren. In Zukunft wird die Augmented Reality aber eine immer größere Rolle spielen und so auch für die Google Glass von größerer Bedeutung werden.

Derzeit experimentiert Google vor allem mit neuen Ideen für das Projekt, außerdem soll die dazugehörige Plattform verbessert werden. Anfang dieses Jahres sollen dann auch bereits die ersten Prototypen an Entwickler ausgeliefert werden. Über wirklich (neue) Funktionen spricht  Parviz noch nicht.

Um derzeit mit Google Glass zu interagieren, können Nutzer ein kleines Touchpad verwenden, zusätzlich wurde viel mit Sprachbefehlen ausprobiert. Außerdem gab es auch einige Versuche mit Kopf-Gesten.

Interessant dürfte auch die Frage bezüglich einer möglichen Werbeplatzierung im Sichtfeld der Google Glass sein, wie es in verschiedenen Video-Parodien zu sehen war. Laut Parviiz soll es dazu aber nicht kommen.

Eine neue Plattform

Die große Herausforderung von  Google Glass sei für die Entwickler vor allem, dass es sich dabei um eine komplett neue Plattform handelt und Apps eben nicht einfach wie für ein Smartphone oder einen Computer geschrieben werden können. So müssen Entwickler sich auf dem neuen „Territorium“ erst einmal zurechtfinden, um dann nach und nach das volle Potential von Google Glass zu entfalten.  Sobald die ersten Prototypen verschickt werden, bekommen die Entwickler Zugriff auf die Cloud-basierte API (eine Schnittstelle zum Programmieren von Apps), die bereits für den Bau der E-Mail- und Kalender-Dienste von Google für Testzwecke im Project Glass genutzt  wurden.

Des Weiteren arbeitet Google derzeit daran,  eine Telefonfunktion einzubauen. Eine große Frage stellt sich allerdings noch bezüglich der Akkulaufzeit, da Video- und Foto-Funktionen doch ziemlich energiehungrig sind. Auch hier ist Google natürlich viel am testen und entwickeln und hofft, dass der Akku wie bei derzeitigen Top-Smartphones etwa einen Tag durchhält.

Auch die Sicherheit ist ein sehr wichtiger Aspekt, denn Google laut Parviz von Anfang an sehr ernst genommen hat und so soll das Gerät keinerlei Gefahr für die Gesundheit darstellen soll

Das gesamte Interview könnt ihr übrigens hier nachlesen.

Quelle: IEEE Spectrum via SmartDroid, Bild: Wired

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Google Glass - Neues Video und Webseite online

Es ist schon irre was Google mit den Glass geschaffen hat. Man mag sich über den Nutzen der Brille streiten, doch ich bin total begeistert davon. Auf der offiziellen Seite von Google wird die Glass jetzt ordentlich angeteasert, kreative Köpfe können sogar eine der begehrten Brillen gewinnen.

Das folgende Video möchte ich einfach mal wirken lassen. Hier seht ihr über 2 Minuten lang Originalaufnahmen von Google Mitarbeiten, passend zusammen geschnitten und mit Musik untermalt. Na klar.

Ab sofort könnt ihr euch auch auf der offiziellen Seite über die Google Glass schlau machen. Unter Google.de/glass findet ihr einige interessante Dinge zu dem Projekt, eine Übersicht aller Funktionen unter “What it does” inklusive. Immer wieder erstaunlich genau: Die Befehlseingabe per Sprache. Mal schauen wie Google das für weiter Sprachen umsetzt.

Als Google Explorer (eine Aktion via Twitter und Google+ mit dem Hashtag #ifihadglass) könnt ihr dann die Brille für lockere 1.500 € im Pre-Order kaufen. Leider muss man für die Teilnahme in den USA wohnen.

 

Quelle: Google

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