iWatch – Armbanduhr von Apple (Gerüchteüberblick) - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Bereitet Apple eine Armbanduhr vor? Bisher gibt es nur Spekulationen zu der iWatch. Geschürt wurden sie einerseits von Tim Cooks Versprechen, neue Produktkategorien bei Apple 2014 einzuführen. Zum anderen hat sich der Elektronikkonzern den Begriff „iWatch“ tatsächlich in einigen Ländern schützen lassen.

Gehäuse der iWatch

Gerüchten zufolge könnte die Uhr von Apple aus dem robusten Material Liquidmetal bestehen – der Hersteller hat im vergangenen Sommer ein Patent auf die Verarbeitung beantragt. Seit dem iPhone 5c hegen andere wiederum die Vermutung, dass Apple bei der Uhr auf buntes Plastik setzt.

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Eine gebogene Form des Gehäuses macht einerseits ein Akku-Patent mit der Bezeichnung „Flexible Battery Packs“ möglich: Der Energielieferant besteht aus mehreren Zellen, die bei einem Defekt eines Moduls auch einzeln funktionieren. Andererseits könne LG flexible OLED-Displays für Apple produzieren. Die Uhr solle ein großes Display bekomme, die genauen Abmessungen seien nach Aussage von Insidern aber noch nicht festgelegt.

Angeblich wird der Akku per Induktion kabellos aufgeladen – dies hat Apple aber noch nicht einmal bei anderen, größeren Geräten „geschafft“.

Funktionen der iWatch

Die iWatch von Apple muss nicht unbedingt einen Funktionsumfang wie andere Smartwatch-Modelle (z.B. Samsungs Galaxy Gear) bieten. Die iWatch wird ein Lifestyle-Produkt.

Lange Zeit wurde vermutet, dass sich Apple durch die integrierten Bewegungssensoren in erster Linie auf Fitness-Anwendungen konzentriert – wohl in Verbindung mit den bekannten iOS-Geräten, aber auch ohne Funkverbindung einsatzfähig.

Die iWatch wäre somit ein Konkurrenzmodell zur TomTom Multisport (Test) oder zu Fitnessarmbändern, und keine echte Smartwatch. Im Entwicklungsteam soll Jay Blahnik arbeiten. Er werkelte vorher bei Nike an dem FuelBand mit...

Neueren Gerüchten zufolge plant Apple (zusätzlich?) eine Einbindung in den Haushalt: Die iWatch soll zum Beispiel Heizung, Stereoanlage, Beleuchtung und mehr steuern können. Im Rahmen von Vernetztem-Haus-Konzepten und bereits existierenden Produkten klingt das gar nicht mehr so unwarscheinlich.

Erscheinungstermin der iWatch

Eine chinesische Webseite will über Insider erfahren haben, dass die iWatch zusammen mit dem iPhone 6 im Oktober 2014 erscheint. Ob die Beantragung des Markenschutzes für „iWatch“ lediglich ein Ablenkungsmanöver von Apple war, oder tatsächlich die Markteinführung vorbereiten will, ist leider so ungewiss, wie alle anderen Informationen hier.

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Lassen wir uns überraschen.

Bilder (von oben nach unten): Fashion-Armreif ganz oben: Konzept von Ciccarese; iWatch C(olor): Martin Hajek;  Armband-Konzept: Thomas Bogner; Mit Lederband: MacUser (ebenfalls von Hajek). 

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Alle Artikel zu iWatch
    Mit der iWatch hat Apple ein weiteres technisches Wunder in der Vorbereitung. Alle Gerüchte und Pläne zu Apples Uhr findet ihr hier.

    Inhaltsverzeichnis

    1. 15.08.2013
      iWatch-Konzept: Ein rundes Display für die kleine Armbanduhr?
    2. 17.07.2013
      iWatch könnte aus “Liquidmetal” gefertigt werden
    3. 05.07.2013
      Patent zeigt flexibles Akku-Konzept für potentielle iWatch
    4. 02.07.2013
      Apple registriert iWatch in weiteren Ländern
    5. 01.07.2013
      iWatch: Apple will Markenschutz in Japan
    6. 05.06.2013
      Apple sichert sich angeblich „iWatch“
    7. 30.05.2013
      Apple-Patentantrag: Biegsames (iWatch-?)Display für “3D”-Bedienung
    8. 25.05.2013
      iWatch: Touchscreen-Uhr in Apple-Werbespot entdeckt
    9. 23.05.2013
      iWatch: Analyst sagt Veröffentlichung erst für zweite Hälfte 2014 voraus
    10. 21.05.2013
      iWatch: Apple testet 1,5 Zoll OLED-Touchscreen, Mockups zeigen mögliches Design
    11. 18.04.2013
      iPhone plus: Die vollwertige iWatch (Designstudie)
    12. 13.04.2013
      iWatch: Apple-Verwaltungsratsmitglied sieht Trend hin zu “intimen” Computern
    13. 11.04.2013
      iWatch: Apple sucht nach Experten für flexible Displays – neue Patentanträge
    14. 19.03.2013
      iWatch: Samsung bereitet Präventivschlag vor
    15. 07.03.2013
      Swatch-CEO glaubt nicht an iWatch als nächste Revolution
    16. 04.03.2013
      Apples iWatch: Soll noch 2013 kommen
    17. 01.03.2013
      iWatch: Cornings Willow Glass kommt für Displays erst in drei Jahren in Frage
    18. 28.02.2013
      iWatch-Konzept: Armbanduhr mit Hologramm-Display (Video)
    19. 21.02.2013
      iWatch, haptisches Feedback und mehr: Apples Patent-Neuigkeiten
    20. 19.02.2013
      iWatch: Früherer Apple-Manager hält Apple-Armbanduhr für logischen Schritt
    21. 13.02.2013
      iWatch: Rund 100 Personen sollen an Projekt arbeiten
    22. 11.02.2013
      iWatch: US-Zeitungen bestätigen Apple-Pläne

    iWatch-Konzept: Ein rundes Display für die kleine Armbanduhr?

    In letzter Zeit wurde es etwas still um die potentielle Apple-Uhr, nun tauchte ein neues Konzept der iWatch auf. Sehr detailliert und mit tollen Design-Ideen ist der Entwurf auf alle Fälle einen Blick wert.

    Endlich gibt es wieder etwas über die potentielle iWatch zu berichten. Stephen Olmstead hat seine Ideen zu der Armbanduhr in einem sehr liebevoll gestalteten Konzept zusammengefasst. Neben dem äußeren Erscheinungsbild des Gerätes hat sich der Designer auch der Software zugewandt und somit eine gelungene, bunte und allumfassende Lösung geschaffen.

    Ein rundes, in Aluminium eingelassenes Display dient als primäres Bedienelement und auch Siri soll die Handhabung erleichtern. Um dies zu ermöglichen, ist der iWatch selbstverständlich ein Mikrofon integriert. Lautsprecher und Kamera, unter anderem für FaceTime-Anrufe, fehlen auch nicht.

    Die Software ist dem runden Bildschirm perfekt angepasst und erinnert vage an die des aktuellen iPod nano im iOS 7-Look. Durch horizontales Wischen kann man durch die Menüpunkte navigieren. An beiden Seiten befindet sich jeweils ein Hardware-Button, um Entwicklern alternative Bedienmöglichkeiten bereitzustellen.

    Hier geht’s zum vollständigen Design.

    Quelle: 9to5mac

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    iWatch könnte aus “Liquidmetal” gefertigt werden

    Es gibt viele Fragen zu der potentiellen iWatch von Apple. Nun kommen wir zumindest einem “Mysterium” langsam auf die Spur. Die Armbanduhr des Unternehmens aus Cupertino könnte möglicherweise aus Liquidmetal gefertigt werden. 

    Neuesten Berichten zufolge könnte Apple für die Fertigung der potentiellen iWatch ”Liquidmetal verwenden. Das Material ist sehr robust und dennoch dünner und leichter als manch andere Legierung. Bisher erwies sich die Produktion jedoch als schwierig, weshalb momentan einzig der SIM-Karten Schacht des iPhones und iPads aus dem Stoff gefertigt wird. Nun scheint Apple eine Möglichkeit gefunden zu haben, das Liquidmetal einfacher zu verarbeiten und könnte das Material möglicherweise für die iWatch verwenden. Dies geht aus einem neuen Patent hervor, wie die Website Electronista berichtet:

    “Patent number 8,485,245 B1 for a “Bulk amorphous alloy sheet forming process” was awarded on July 16. From the patent filing, Liquidmetal “can be valuable in the fabrication of electronic devices.” Specifically, the patent names iPhones, “portable web-browser (e.g. iPad),” computer monitors, and portable music players as likely targets for the material. The filing also mentions that it could be used in a “watch or a clock,” suggesting that Apple may be thinking of using the material in a future “smartwatch” device it has been rumored to be working on”

    Liquidmetal ist ein Produkt der Firma Liquidmetal Technologies und nur ein Markenname. Eigentlich als amorphe Metall-Legierung bezeichnet, ist das Material durch seine nicht kristalline Form sehr widerstandsfähig und strapazierbar. Vor allem in mobilen Geräten, wie eben auch einer iWatch, würde Liquidmetal einige Vorteile gegenüber bisher verwendeten Titan- und Aluminiumlegierungen bieten.

    Andererseits könnte sich Apple die Idee lediglich schützen lassen und aktuell keinen Einsatz planen.

    Quelle: Electronista

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    Patent zeigt flexibles Akku-Konzept für potentielle iWatch

    Ein neues Patent seitens Apple zeigt, wie der Akku in einer potentiellen iWatch verbaut sein könnte.

    Die Spekulationen um eine iWatch von Apple werden lauter und lauter. Ein neues Patent zeigt nun, wie der Akku in der Armbanduhr untergebracht sein könnte. Ein sehr wichtiges Thema, wenn man bedenkt, dass der Raum stark begrenzt ist und der Akku somit Design und Form erheblich beeinflussen könnte. Es ist wichtig, alle Komponenten auf kleinstem Raum unterzubringen und somit möglichst viele Freiheiten bezüglich des Designs zu erlangen. Das 2011 eingereichte und nun zugesprochene Patent gibt zumindest ein wenig Aufschluss.

    Das Patent namens “Flexible Battery Packs” beschreibt, wie Name schon vermuten lässt, flexible Akkus. In einzelne Zellen unterteilt, soll sich der Akku somit der Form eines Rings anpassen können und mindert darüber hinaus die Gefahr eines Defekts. Bei der Beschädigung einer Zelle, wären die noch Verbleibenden weiterhin voll funktionsfähig. Eine kluge Idee; flexibel (zumindest teilweise), platzsparend und wenig anfällig.

    Bisher spekuliert man mit einer Veröffentlichung der iWatch gegen Ende 2013/Anfang 2014. Ob die Uhr wirklich erscheinen wird, ist noch unklar. Allerdings deutet einiges auf eine solche hin, unter anderem auch die Thematisierung einer Armbanduhr (“wristwatch“) innerhalb der Produktbeschreibung des Patents. Lassen wir uns überraschen…

    Quelle: PatentlyApple

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    Apple registriert iWatch in weiteren Ländern

    Gestern wurde bekannt, dass sich Apple in Japan den Begriff “iWatch” schützen lassen will. Ein Täuschungsmanöver? Der iPhone-Hersteller beantragt den Markenschutz jedenfalls in weiteren Ländern.

    9to5mac berichtet, dass nicht nur Japan und Russland, sondern auch in Taiwan und Mexiko Markenschutz auf den Name “iWatch” beantragt hat. Für Mexiko soll dies jetzt erst öffentlich geworden sein, obwohl die Anfrage bereits am 3. Juni eingereicht wurde. Er bezieht sich auf die Kategorien Hardware und Software von tragbaren Geräten.

    Adressiert ist der Antrag direkt auf Apple Inc. 1 Infinite Loop, Cupertino.

    Für einen markenrechtlichen Schutz kann es mehrere Gründe geben:

    • Apple will tatsächlich ein Produkt namens iWatch herausbringen und schützt sich deshalb den Namen.
    • Apple führt – wie Flavio spekulierte – ein Ablenkungsmanöver durch. Somit könnte zum Beispiel der echte Name weiter geheimgehalten werden.
    • Apple will verhindern, dass Produkte von Fremdherstellern wegen des iNamen als Apple-Erzeugnisse angesehen werden.

    Spekulationen um eine Uhr von Apple gibt es schon länger. Sie könnte eine Art Fernbedienung für das iPhone oder ein eigenständiges Produkt werden. Zahlreiche Designer sind inspiriert und probieren sich an den ungewöhnlichsten Designstudien aus, vergleiche Bild oben beziehungsweise rechts mit Hologramm-Display (Video zum Konzept).

    Offizielle Informationen von Apple gibt es natürlich nicht. Die New York Times und das Wall Street Journal berichteten allerdings im Februar, dass 100 Mitarbeiter bei Apple an dem Projekt arbeiten würden. Ansonsten ist die Gerüchte-Lage recht “diffus”. Die Meldungen um die Anträge auf Markenschutz sind die einzigen sicheren Informationen, dass Apple eine “iWatch” im Auge hat – und sei es nur der Begriff.

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    iWatch: Apple will Markenschutz in Japan

    Die Smartwatch von Apple wird iWatch heißen. Davon sind Beobachter und viele Fans schon lange überzeugt. Dass auch Apple dieser Nomenklatur offenbar nicht abgeneigt ist, zeigt eine Meldung aus Japan.

    Dort wurde beim Patent- und Markenamt ein Antrag Apples eingereicht, mit dem der markenrechtliche Schutz des Namens „iWatch“ gesichert werden soll. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf öffentliche Register. Die Einordnung des zu schützenden Produktes sei mit „tragbarer Computer oder Uhr“ angegeben.

    Es muss sich dabei natürlich nicht zwingend um den tatsächlichen Namen der schlauen Apple-Uhr handeln. Ebenso denkbar wäre eine Art Ablenkungsmanöver, um die Neugier der Konkurrenz und der Öffentlichkeit vorerst zu stillen. In jedem Fall stimmt der in Japan zu schützende Name mit dem überein, der angeblich vor einigen Tagen in Russland zum Schutz angemeldet wurde.

    Ein weiterer Hinweis also darauf, dass es in nicht all zu ferner Zukunft eine Smartwatch aus Cupertino geben dürfte. Tim Cook hatte jüngst in einem Interview zwar keine konkreten Details verraten, aber das große Interesse Apples an „tragbarer Technologie“ bekundet. Dazu gehören vor allem solche Mini-Computer, die wir in sonst technisch wenig spektakulären Alltagsgegenständen verstecken, wie zum Beispiel Brillen, Kleidung oder eben Armbändern und Armbanduhren.

    Wir werden sie auch weiterhin stur iWatch nennen. Jetzt erst recht.

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    Apple sichert sich angeblich „iWatch“

    Einem Bericht zu Folge soll sich Apple in Russland den Markenname „iWatch“ gesichert haben. Wird der iPhone-Produzent nun wirklich Uhrenhersteller?

    Der Bericht, dass Apple den Eintrag „iWatch“ beim russischen Patentamt Rospatent beantragte, stammt von der russischen Nachrichtenseite izvestia.ru. Das Portal AppleInsider fand die Meldung, konnte aber noch keine Bestätigung ausfindig machen.

    Sollte die Nachricht stimmen, würde dies die Spekulationen um eine iWatch stark anheizen. In den vergangenen Monaten wurden einige angebliche Insider-Informationen zu einer Uhr von Apple bekannt, die an das iPhone angebunden ist und Nachrichten direkt an den Arm liefert – oder sogar als eigenständiges Produkt fungiert. Sogar die renommierten US-Zeitungen New York Times und Wall Street Journal berichteten unter anderem, dass der Konzern mit bis zu 100 Personen an dem Projekt arbeite.

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    Apple-Patentantrag: Biegsames (iWatch-?)Display für “3D”-Bedienung

    Gerüchten zufolge wird Apple in Zukunft Geräte mit biegsamen Displays herstellen. Ein Apple-Patentantrag beschreibt einen möglichen Anwendungsbereich: Die Touchscreen-Bedienung könnte durch Druck “dreidimensional” werden.

    AppleInsider war mal wieder auf der Suche nach neuen Apple-Patentanträgen und hat eine Erfindung entdeckt, die Apple vor vergleichsweise kurzer Zeit – im Jahr 2011 – eingereicht hatte. Das US-Patent- und Markenamt hat den Antrag erst jetzt veröffentlicht.

    Der Patentantrag beschreibt, wie sich Displays dank biegsamer Materialen so einsetzen lassen könnten, dass sie bei Druck durch den Benutzer physisch nachgeben. Am besten würden sich hierfür OLED-Displays eignen, denkbar wäre aber auch der Einsatz mit anderen Display-Technologien. Denkbar wäre dabei auch, dass nur einzelne Bereiche des Displays entsprechend nachgeben können.

    Die Bedienung des Touchscreen-Gerätes könnte so “dreidimensional” werden: Während Multitouch-Gesten bisher nur auf einer flachen Ebene eingegeben werden, würde das biegsame Display dem Ganzen eine “Z-Achse” hinzufügen. Als mögliche Einsatzgebiete nennt Apple einerseits die Einstellung der Lautstärke eines Gerätes oder die Bedienung von Software-Instrumenten in Apps wie GarageBand.

    Die Lautstärke ließe sich so durch verschiedenen starken Druck einstellen – drückt der Benutzer beispielsweise besonders stark aufs Display, würde die Lautstärke der abgespielten Musik besonders laut. Wer in GarageBand wiederum fester auf die virtuellen Keyboard-Tasten drückt, erzeugt – wie bei einem echten Klavier – einen lauteren Ton.

    AppleInsider glaubt, dass sich die Technologie besonders gut für eine iWatch eignen würde: Eine Apple-Armbanduhr hätte eben ein sehr kleines Display, so dass für manche Multitouch-Gesten einfach nicht genug Platz wäre. Eine dritte Bedienungs-Ebene könnte dies zumindest zum Teil ausgleichen.

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    iWatch: Touchscreen-Uhr in Apple-Werbespot entdeckt

    Wer sich Apples neuen “Musik”-Werbespot fürs iPhone 5 genau anschaut, kann in einer Szene eine interessante Entdeckung machen: Zeigt Apple da etwa seine iWatch? Oder will das Unternehmen die Kunden nur ein wenig ärgern?

    Die Website 9 to 5 Mac macht auf eine kurze Szene des Spots “Music Every Day” aufmerksam: Nach ungefähr 30 Sekunden sind in dem Spot zwei Arme zu sehen – und am rechten Handgelenk befindet sich ein Gerät das ähnlich aussieht, wie manche sich eine Armbanduhr von Apple – die iWatch – vorstellen.

    Hat Apple da etwa einen kleinen Ausblick auf ein zukünftiges Produkt eingebaut? Wird man Apple-Produkte von jetzt an in Form von Prototypen auf Fotos in Werbematerial sehen? Beides erscheint mehr als nur unwahrscheinlich. Einer der Leser von 9 to 5 Mac will das Gerät an dem Handgelenk auch identifiziert haben: Es handle sich um eine Touchscreen-Uhr von Dolce & Gabbana.

    Die Website selbst meint, dass es sich bei dem Platzieren der Uhr um ein “Getrolle” von Apple handle: Das Unternehmen habe sich einfach von den Gerüchten um das Gerät inspirieren und absichtlich eine Touchscreen-Uhr in den Werbespot integrieren lassen, um die Kunden ein wenig zu ärgern. Das erscheint wiederum nicht als so unwahrscheinlich – immerhin dürfte es in Apples Interesse sein, dass die Gerüchteküche weiterhin kocht.

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    iWatch: Analyst sagt Veröffentlichung erst für zweite Hälfte 2014 voraus

    Neben dem Apple-Fernseher hofft die Gerüchteküche auf eine iWatch als das nächste revolutionäre Produkt von Apple. Ein Analyst glaubt jedoch erst an eine Veröffentlichung in der Apple-Armbanduhr in der zweiten Jahreshälfte 2014.

    Der KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo, dessen Vorhersagen in der Vergangenheit einigermaßen zuverlässig waren, äußert sich zum Thema iWatch – und ringt allen, die an so einem Gerät interessiert wären, noch etwas Geduld ab. Nicht im Jahr 2013, sondern erst im Jahr 2014 – und zwar in der zweiten Jahreshälfte – sei mit der Veröffentlichung der Apple-Armbanduhr zu rechnen.

    Einerseits benötige Apple noch Zeit, um eine iWatch-Version des iOS zu entwickeln. Dieses Jahr seien die Entwickler noch zu sehr mit den neuen Versionen fürs iPhone und iPad beschäftigt – das iOS 7 soll Gerüchten zufolge größere Neuerungen mit sich bringen als seine Vorgängerversionen. Außerdem seien Komponenten für am Körper tragbare Computer noch nicht ausgereift genug. Deshalb sei es wahrscheinlicher, dass die Massenproduktion der iWatch erst in der zweiten Hälfte 2014 und nicht etwa schon in der zweiten Hälfte diesen Jahres beginnen werde.

    Als wichtige Features der iWatch glaubt Kuo an eine direkte Anbindung an andere Apple-Geräte wie das iPhone oder das iPad. Auch eine engere Einbindung biometrischer Funktionen – gemeint sind wohl Komponenten wie Fingerabdruck- oder Puls-Sensoren – sei wahrscheinlich. Damit werde Apple einerseits die Sicherheit seiner Geräte erhöhen, aber auch mehr Fitness- beziehungsweise Gesundheits-Anwendungen ermöglichen.

    Bei dem Design der iWatch werde Apple auf mit dem iPod nano und mit iPhone-Zubehör gesammelte Erfahrungen zurückgreifen. Ähnlich wie beim iPod nano und beim iPad mini werde Apple für die iWatch auf GF2-Touch-Technologie setzen. Diese erlaubt eine besonders dünne Bauweise, da die Touch-Sensoren keine eigene Schicht einnehmen, sondern direkt ins Display integriert sind. Die Länge Bildschirmdiagonale des iWatch-Displays soll bei 1,5 bis 2,0 Zoll liegen.

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    iWatch: Apple testet 1,5 Zoll OLED-Touchscreen, Mockups zeigen mögliches Design

    Wie die taiwanesischen Zeitung Economic Times berichtet, ist Apple auf der Suche nach Display-Zulieferern für dessen iWatch. Aktuell soll Apple ein OLED-Display mit einer Diagonale von 1,5 Zoll testen, welches vom chinesischen Elektronikhersteller RiTdisplay, einer Tochtergesellschaft von Ritek, produziert wird.

    Zuvor jedoch habe Apple ein 1,8-Zoll-Display in Betracht gezogen, sei aber dann zu dem Schluss gekommen, dass solch ein Touchscreen zu groß für eine Smart Watch sei. Mit RitFast soll ein weiteres Tochterunternehmen Riteks die Touch-Sensoren für Apples iWatch beisteuern.

    Dieser aktuelle Artikel bestärkt die Gerüchte vom Dezember vergangenen Jahres, wonach Apple angeblich zusammen mit Intel eine Smart Watch entwickelt und hierfür auch an 1,5-Zoll-Displays von RiTdisplay interessiert sei.

    Laut eines weiteren Berichts soll Foxconn bereits eine Bestellung von Apple für die Produktion der iWatch erhalten haben. Zunächst sollen aber nur 1000 Stück hergestellt werden, was wohl für einen Testlauf spricht. Wann die Produktion gestartet werden soll, ist noch nicht bekannt.

    Meldungen rund um Apples iWatch häufen sich, besonders seit Dezember. Vermehrt ist von einer Kooperation zwischen Apple und Intel die Rede. Dies scheint plausibel, versucht Intel doch schon seit Längerem auf dem Markt der Smartphones und folgend auch Wearable Computings Fuß zu fassen. Solch eine Chance, wie damals beim iPhone, will sich Intel dieses Mal offensichtlich nicht entgehen lassen. Apple könnte Intel den Weg weisen und im Gegenzug von Intels Expertise, Entwicklungs- und Produktionsressourcen profitieren.

    Gerüchten zufolge könnte die Apple iWatch über einen gebogenen Touchscreen, den sprachgesteuerten Assistenten Siri sowie zahlreiche Sensoren verfügen und noch dieses Jahr auf den Markt kommen.

    Wie die iWatch laut aktuellen Informationsstand aussehen könnte, zeigen die folgenden Mockups von Martin Hajek.

    Bildergalerie Apple iWatch Mockups

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    iPhone plus: Die vollwertige iWatch (Designstudie)

    Aus dem fernen Japan erreicht uns eine neue Designstudie. Das „iPhone plus“ getaufte Konzept zeigt die Idee eines iPhones in Form einer Armbanduhr. Mit anderen Worten: Eine vollwertige iWatch (Smartwatch).

    Die Branche ist sich einig. Apple arbeitet bereits an einer Smartwatch, ebenso wie Google, Samsung oder auch Microsoft. Spekulativ hingegen ist derzeit die Ausgestaltung eines solchen Gerätes. Gleichfalls ein etwaiger Erscheinungstermin. Den Namen hat das neue Produkt jedoch von der Fachwelt schon verpasst bekommen: iWatch.

    Der Grundgedanke der neuerlichen Designstudie einer iWatch ist nicht wirklich neu. Schon ein älteres Konzept von Pavel Simeonov verfolgte diesen Ansatz. Gegenüber der klassischen Idee einer Smartwatch, wäre ein solches Gerät nicht bloß ein nettes Zubehör für das iPhone, sondern würde ein solches gänzlich ersetzen. Die Form des „iPhone plus“ erinnert dabei an einen Armreif, das Display ist gekrümmt. Hübsch anzusehen allemal, realistisch wohl weniger.

    Bildergalerie iPhone plus

    Zur Person: Isamu Sanada

    Sie gestalten Produkte, die es nicht zu kaufen gibt. Enthusiasten wie Federico Ciccarese, Martin Hajek und viele andere mehr erschaffen virtuelle Welten. iPhones, iPads und Macs, von denen man hofft, Apple könnte sie eines Tages Wirklichkeit werden lassen. Aufgrund der unzähligen Designkonzepte der letzten Zeit erwächst die Vermutung, es handele sich um einen neuen Trend der Fan-Gemeinschaft. Weit gefehlt. Isamu Sanada: 61, Japaner, Fotograf, Apple-Fan und der Urvater aller Hobby-Designer. Seit nunmehr über zehn Jahren gestaltet Isamu in seinem „AppleStyle Laboratory“ verrückte und meist auch erstaunliche Entwürfe. Das Kultorgan der Netzbewegung „WIRED“ nannte ihn einst in einem Artikel aus dem Jahre 2002 den „Master Maker of Mockup Macs“. Heute wächst die Familie der ehrenamtlichen Apple-Designer unaufhörlich. Mit Sicherheit auch ein Verdienst von Isamu Sanada.

    Quelle: AppleStyle Laboratory

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    iWatch: Apple-Verwaltungsratsmitglied sieht Trend hin zu “intimen” Computern

    Wird Apples nächster großer Clou eine Armbanduhr – die iWatch? Das Apple-Verwaltungsratsmitglied Bill Campbell glaubt zumindest, dass Computer in Zukunft “intimer” sein, also sich direkt am Körper befinden werden.

    Bill Campbell ist Verwaltungsratschef und früherer CEO des Buchführungs-Software-Entwicklers Intuit und seit 1997 Mitglied des Apple-Verwaltungsrates. In einem “Town Hall Meeting”, also einer öffentlichen Versammlung mit allen Mitarbeitern, sprach Campbell auch über zukünftige Trends der IT-Industrie.

    Campbell sprach dabei eine Entwicklung an, die IT-Technologie zum Teil “sehr intimer Dinge” werden lasse. Als Beispiel nannte er das Google-Projekt Google Glass. Dieser Trend sei “ein phänomenaler Durchbruch”, denn: “Wenn man über Brillen oder Armbanduhren nachdenkt, dann werden sie so intim wie zuvor das Handy.”

    In diese Aussagen sollte freilich nicht zu viel hineininterpretiert werden – zwar sprach Campbell neben der Brille explizit auch die Armbanduhr als Kandidat für eine “Computerisierung” an. Dabei sprach er nur sehr allgemein und könnte auch andere Projekte als die iWatch gemeint haben, die seit einiger Zeit durch die Gerüchteküche geistert.

    Apple-Verwaltungsratsmitglieder erfahren jedoch 6 bis 18 Monate vor der Veröffentlichung Details zu neuen Apple-Produkten – insofern könnte es sein, dass Campbell auch Apples Pläne zu “intimen” Computern kennt.

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    iWatch: Apple sucht nach Experten für flexible Displays – neue Patentanträge

    In Sachen iWatch ist es in der Gerüchteküche zuletzt etwas stiller geworden. Jetzt sucht Apple aber nach einem Spezialisten für biegsame Displays, außerdem gibt es neue Patentanträge für flexible Geräte.

    9 to 5 Mac ist auf eine Kleinanzeige in Apples Jobbörse gestoßen, die das Unternehmen allerdings mittlerweile wieder entfernt hat. In der Anzeige sucht das Unternehmen nach einem “Senior Optical Engineer” beziehungsweise einem “Display-Spezialisten”.

    Kandidaten sollen sich mit Technologien wie Hocheffizenz-LCD, AMOLED und eben auch flexiblen Displays auskennen. Bei Apple soll der neue Mitarbeiter unter anderem die Vor- und Nachteile in Sachen Design, Prozess, optische Leistungsfähigkeit und Implementierbarkeit für neue Produkte bewerten.

    Flexible Displays gibt es seit einiger Zeit immer wieder auf Ausstellungen zu sehen, der Einsatz in der Massenproduktion lässt aber noch auf sich warten. Von Apples Display-Glas-Lieferanten Corning gibt es mit dem “Willow Glass” auch eine flexible Glas-Abdeckung, diese wird aber wohl erst in drei Jahren – so zumindest Cornings Vorhersage – in fertigen Produkten zu sehen sein.

    Bei Apple wäre vor allem die iWatch ein heißer Kandidat für ein flexibles Display: Die “smarte” Armbanduhr könnte sich quasi um das Handgelenk des Benutzers “wickeln”. Neue Apple-Patentanträge zeigen, dass sich das Unternehmen nicht nur mit flexiblen Displays befasst: Die Anträge bezeichnen Ideen, wie ein ganzes Gehäuse eines Mobil-Geräts biegsam werden könnte, dass also selbst Komponenten wie Batterien und Logic Boards flexibel würden.

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    iWatch: Samsung bereitet Präventivschlag vor

    Bevor Apple überhaupt in irgendeiner Weise die Existenz des Projekts „iWatch“ anerkannt hätte, holt Wettbewerber Samsung schon zum Erstschlag aus. Wie ein hochrangiger Mitarbeiter gegenüber Bloomberg eifrig erklärte, will der Konzern „schon länger an einer Uhr arbeiten“.

    Produktpolitik mal anders

    Anhand dieses Interviews lässt sich einer der wichtigsten Unterschiede zwischen Samsung und Apple schön illustrieren. Und nein, ich meine nicht, dass einer vom anderen „abschreibt“ oder wer nun zuerst an die Smartwatch gedacht hat. Es geht viel mehr um die Art und Weise der Produktankündigung.

    Die Aussage von Lee Young Hee gegenüber Bloomberg ist so unglaublich vage und gleichzeitig offensichtlich platziert, dass ein Blinder erkennt, was hier gespielt wird.

    Holt das Phrasenwörterbuch!

    „Wir bereiten das Uhr-Produkt schon sehr lange vor.“ Damit sollen jegliche Verdachtsmomente zerstreut werden, dass Samsung hektisch an einer Smartwatch zu werkeln begann, als die ersten iWatch-Gerüchte sich verfestigten.

    „Wir arbeiten hart daran, die Smartwatch fertig zu stellen. Wir bereiten Produkte für die Zukunft vor und die Uhr definitiv eines davon“. Es wäre nur schwerlich möglich, in zwei Sätzen noch weniger auszusagen. Ja, wir bauen Dinge. Irgendwann ist zwischen Smartphones, Tablets und Kühlschränken auch mal eine Uhr dabei.

    Nicht nur hält sich Samsung mit Details zu den Plänen zurück, auch die Spezifikationen der Uhr selbst, einen möglichen Verkaufspreis oder gar ein auch nur ungefähres Erscheinungsdatum vermag man nicht zu nennen.

    Natürlich gab es auch schon schleierhafte Hinweise von Apple zu anstehenden Produkten. So sagte Tim Cook in einem Interview im vergangenen Dezember über einen möglichen Apple-Fernseher: „Der Bereich ist von uns von großem Interesse.“ Mehr wollte er nicht preisgeben. Der große Unterschied ist aber, dass Apple sich nicht einen Journalisten schnappte, um ihm Halb-Informationen zuzustecken, sondern sich widerwillig nach zahlreichen Nachfragen ein minimales Zugeständnis abringen ließ.

    Dass diese suggestiven Sätze in Richtung Bloomberg nun gerade zu der Zeit geäußert werden, als die Hinweise auf eine mögliche Smartwatch von Apple, vorsorglich iWatch getauft, sich verdichten, kann kein Zufall sein.

    Taktik egal: Hauptsache, es kommt was

    All das könnte einen komplett kalt lassen, keine Frage. Für mich hat es auch nichts mit „iFanboyismus“ oder überhaupt mit Apple zu tun. Es ist einfach schade, dass ein Hersteller das Bedürfnis verspürt, derart durchschaubare Taktiken einzusetzen und ernsthaft zu glauben, es fiele niemandem auf. Das ist es, was mich daran stört.

    Was bleibt, ist zu hoffen, dass es nicht bei leeren Worten bleibt. Ich bin sehr gespannt auf das, was Samsung uns so ankündigt, auch wenn ich mit der Art und Weise meine Schwierigkeiten habe. Je mehr Smartwatches, desto besser — Konkurrenz bringt Innovation. Nur bitte nichts heißnadelig Gestricktes, per kitschiger Broadway-Show Präsentiertes, wenn’s irgendwie geht.

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    Swatch-CEO glaubt nicht an iWatch als nächste Revolution

    Plant Apple als nächstes eine Armbanduhr? Zumindest haben die Gerüchte um eine iWatch zuletzt an Fahrt aufgenommen. Der Chef des schweizerischen Uhrenherstellers Swatch zeigt sich allerdings skeptisch, ob eine Verfrachtung von iPhone-Funktionen ans Handgelenk möglich ist.

    Mit einer iWatch ließe sich viel anfangen – den Gerüchten zufolge könnte das Gerät eine drahtlose Verbindung zum iPhone oder iPad aufbauen und als Fernbedienung fungieren, Daten wie E-Mails oder SMS am Handgelenk darstellen oder mittels Integration eines NFC-Chips drahtlose Transaktionen wie das Bezahlen an einer Kasse ermöglichen, ohne dass der Benutzer sein iPhone aus der Tasche holen muss.

    Während einer Pressekonferenz sprach der Swatch-Chef Nick Hayek über die Gerüchte, denen zufolge Apple bald ein Mitbewerber seines Unternehmens werden könnte. “Ich glaube nicht, dass das die nächste Revolution wird”, so Hayeks Einschätzung. “Es ist schwierig, das iPhone durch ein interaktives Terminal am Handgelenk zu ersetzen. Man kann kein riesiges Display haben.”

    Hinzu komme, dass Uhren ein Modeprodukt seien und viele Kunden gerne jeden Tag eine andere Uhr tragen – was es für Apple erschweren könnte, eine iWatch als täglichen Begleiter anzubieten. Dennoch räumt Hayek ein, dass sich sein Unternehmen in der Vergangenheit mit Apple über Technologien zur kinetischen Energiegewinnung – beispielsweise durch Bewegungen des Handgelenks – unterhalten habe.

    9 to 5 Mac erinnern die Aussagen Hayeks an ein Statement des damalige Palm-CEO Ed Colligan zu Gerüchten um ein Apple-Smartphone: Vor der Präsentation des ersten iPhone erklärte Colligan, dass sein Unternehmen seit Jahren daran arbeite, “ein ordentliches Telefon” herzustellen. Die Unternehmen des PC-Markts – darunter also auch Apple – würden das nicht ohne Weiteres hinbekommen.

    Palm wurde später durch HP übernommen, die Produkte sind mittlerweile Geschichte. Ganz so hart dürfte es Swatch natürlich nicht treffen – auch wenn ein Siegeszug der “Smart-Watches” anstehen sollte, dürfte es weiterhin einen Markt für herkömmliche Armbanduhren geben.

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    Apples iWatch: Soll noch 2013 kommen

    Patente, Gerüchte, Designkonzepte — viel hört man derzeit über eine mögliche Apple-Uhr, vorsichtshalber iWatch genannt. Das eine Produkt, was noch keines ist, hat damit inzwischen auch das andere überholt: Den Apple-Fernseher. Die Umsatzchancen sind außerdem bei Uhren deutlich höher. Bis zu 6 Milliarden Dollar könnten Apple winken.

    Bloomberg berichtet über Interna aus dem Apple-Hauptquartier, die zum Teil von The Verge mithilfe eigener Quellen bestätigt werden. Demnach soll die iWatch noch in diesem Jahr startbereit sein. 100 Ingenieure und Designer, geführt von Jonathan Ive selbst, sollen seit einiger Zeit an dem Projekt arbeiten. Statt einer angepassten Version des Betriebssystems, das auch auf dem iPod nano läuft, soll Apple iOS für die Hightech-Uhr angepasst haben.

    Mit einem größeren Funktionsumfang sinkt natürlich die Akkulaufzeit. Das Ziel, so die informierten Quellen, sei es, vier bis fünf Tage ohne Netzstrom auszukommen. Bislang gelingt das noch nicht. Auch das eigentlich iOS für iPhone, iPad und iPod touch muss angepasst werden, um mit der iWatch kommunizieren zu können. Sowohl an der Benutzeroberfläche, als auch hinter den Kulissen müsse noch gefeilt werden.

    Für Investoren könnte es sich als Glücksfall herausstellen, dass das Gemurmel um eine iWatch momentan das um einen Apple-Fernseher übertönt. Im TV-Markt sind zwar die Umsätze hoch, die Margen aber gering, der Kampf um Marktanteile hart. Ganz anders im Bereich der Armbanduhren, wie Oliver Chen, Analyst der Citigroup erklärt. Hier sei mit satten 60 Prozent Bruttomarge zu rechnen.

    „Das könnte ein Geschäft im Wert von 6 Milliarden Dollar für Apple sein, mit durchaus Chance auf mehr, wenn sie den Markt ebenso im Sturm erobern wie mit dem iPod“, so Chen. Rechnet man mit etwa 15 Prozent Bruttomarge im TV-Sektor und jeweils 10 Prozent Marktanteil für Apple, kommt für das iTV 1,79 Millarden Gewinn heraus — gegenüber möglichen 3,6 Milliarden für die iWatch.

    Auf den ersten Blick eine einfache Rechnung. Doch haben sich schon andere vergeblich am Uhrenmarkt versucht. Kein geringerer als Microsoft wagte mit Partnern wie Citizen Watch und Fossil vor etwa 10 Jahren einen Vorstoß in diese Richtung. Das Projekt „SPOT“ wurde jedoch 2008 mangels Erfolg eingestellt.

    Andererseits sind Apples Bewegungen in neue Märkte bislang eher von Erfolg gekrönt gewesen. Man denke nur an den iPod, das iPhone oder das iPad.

    Tragbare, im Sinne von am Körper angebrachter Technik, ist einer der Trends diesjähriger Innovationen. Google Glass debütiert vermutlich noch in diesem Jahr, die Pebble Smartwatch wird schon seit einigen Wochen ausgeliefert und mit dem iPod nano als Uhr spielen Zubehörhersteller ebenfalls seit geraumer Zeit.

    Mit etwas Glück zeigt Apple die iWatch zum ersten Mal im Juni auf der WWDC, der Worldwide Developers Conference. Entwickler könnten sich über das neue Betriebssystem und die Möglichkeiten der Kommunikation mit iOS-Geräten informieren.

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    iWatch: Cornings Willow Glass kommt für Displays erst in drei Jahren in Frage

    Apple arbeitet an einer iWatch mit dem gebogenen “Willow Glass” von Corning – so lauteten die Gerüchte vor zwei Wochen. Der Glas-Hersteller dämpft die Euphorie nun jedoch: Als Display-Glas werde das Produkt erst in rund drei Jahren zum Einsatz kommen.

    Der Glas-Hersteller Corning, der unter anderem das “Gorilla Glass” fürs iPhone, iPad und andere Mobil-Geräte herstellt, hatte im Sommer letzten Jahres sein “Willow Glass” präsentiert: Ein sehr dünnes und biegsames Material, das sich um ein Gerät “herumwickeln” kann. Für eine Armbanduhr von Apple – eine “iWatch” – würde sich dieses Glas sicherlich anbieten.

    Der Präsident von Corning Glass Technologies, James Clappin, erklärte laut Bloomberg im Rahmen der Eröffnung einer Fabrik nun aber, dass sich die Welt noch etwas gedulden müsse, bis solche Produkte erscheinen. Das Willow Glass werde wohl schon im Laufe des Jahres um Einsatz kommen, zunächst aber nur in Produkten wie Solarzellen oder als dünne Schicht hinter Touchscreens – nicht aber als Display-Abdeckung.

    Das Unternehmen arbeite zwar “mit großen Namen” zusammen, um diesen zu vermitteln, wie sie das Material für ihre Geräte einsetzen können. Das Willow Glass scheint aber eine solche technische Herausforderung zu sein, dass zunächst noch einige Entwicklungszeit ins Land ziehen muss, bis fertige Produkte auf dem Markt erscheinen. Laut Clappin werde es wohl noch drei Jahre dauern, bis das Willow Glass als Display-Schutz in fertigen Produkten zu sehen ist. Wer die “großen Namen” sind, wollte Clappin wenig überraschend nicht verraten – und auch nicht, ob das Unternehmen zusammen mit Apple an einer Armbanduhr arbeite.

    Die “iWatch” könnte natürlich trotzdem schon zu einem früheren Zeitpunkt als 2016 erscheinen – nur eben nicht mit dem neuen Corning-Glas. Die Gerüchteküche erwartet ein Gerät, das einige vom iPhone und iPad bekannte Funktionen übernehmen und mit diesen Apple-Geräten drahtlos zusammenarbeiten könnte.

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    iWatch-Konzept: Armbanduhr mit Hologramm-Display (Video)

    Mit einer iWatch wird uns Apple nicht leicht beeindrucken können. Grund: Es gibt bereits so tolle Konzepte für eine iPhone-Armbanduhr. Sie haben nur ein Manko: Die Uhren gibt es nicht zu kaufen. Hier ein neues Video zur iWatch, eines der besten überhaupt:

    Eine junge Frau wird von einer iWatch durch den Tag begleitet. Das iPhone ist überflüssig, denn die Armbanduhr bietet alles. Und über ein zu kleines Display kann keiner klagen, schließlich bietet iWatch eine holografische Projektion.

    Es ist eines der am aufwendigsten produzierten Videos zur iWatch, wenngleich das Konzept eher eine Träumerei ist: Die Projektionen in den Raum wird uns noch nicht so schnell eine Uhr bieten. Als Erscheinungstermin wird in dem Video folglich auch das Jahr 2019 genannt...

    In letzter Zeit gab es bereits ein paar Konzepte von Designern und Apple-Freaks, die eine iWatch zeigen, zum Beispiel das  von Antonio de Rosa. Die Armbanduhren bieten entweder eine iPhone-Anbindung, oder dienen gar als iPhone-Ersatz. Die Umsetzung zu einem echten Produkt ist aus technischen Gründen manchmal machbar, manchmal schwierig, manchmal (aktuell) unmöglich.

    Die Produktionen von Konzepten werden durch Gerüchte befeuert, nach denen Apple tatsächlich eine Armbanduhr konzipiert. Ein früherer Apple-Manager hält die Produktion einer Uhr für einen logischen Schritt, US-Zeitungen wollen von der Entwicklung wissen, rund 100 Leute sollen an dem Produkt bei Apple arbeiten. Von der Konkurrenz gibt es bereits seit längerem Android-Uhren, die zum Beispiel SMSen am Handgelenk anzeigen und die Musik des Smartphones steuern.

    Das Video oben mit der futuristischen iWatch ist von Zach King alias FinalCutKing, einem jungen Filmemacher aus Los Angeles. Seine Mini-Produktionen sind oft sehr spielerischer Natur, und sehr humorvoll. Man betrachte nur den Clip mit den Jedi-Katzen:

    Weitere Videos von FinalCutKing gibt es auf youtube.

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    iWatch, haptisches Feedback und mehr: Apples Patent-Neuigkeiten

    Im Laufe der Woche hat Apple einiges für sein Patentportfolio getan. Da wäre einerseits ein flexibles Display, das stark an die „iWatch“ erinnert, über die derzeit zahlreiche Gerüchte kursieren. Auch eine neues Konzept für haptisches Feedback für Smartphones ist dabei, ebenso wie das Design des Retina-MacBook-Pro.

    Ein jüngst veröffentlichter Patentantrag aus dem August 2011 zeigt eine Art Armband, das hauptsächlich aus einem flexiblen Touch-Display besteht. In Anlehnung an die, besonders in den 90er Jahren besonders populären Schnapp-Armbänder besteht das Teil aus einer stabilen Feder, die sich um das Handgelenk legt.

    Auf dem Display könnten Informationen über ein via Wi-Fi oder Bluetooth verbundenes Smartphone angezeigt werden. Dank Touch-Bedienung ist auch eine Interaktion mit diesem Gerät möglich.

    Mehrere Varianten will Apple sich schützen lassen. Ein Armband verfügt lediglich über ein kleineres, in den Stoff integriertes Display. In einer anderen Bauweise soll der flexible Bildschirm sich über die gesamte Außenfläche des Armbandes erstrecken.

    Ebenfalls aufgetaucht ist ein nunmehr zugesprochenes Patent, in dem es um die Optimierung haptischen Feedbacks geht. Das Problem, laut Apple: Wird das Display an einer Stelle mit Vibrationsmotoren angesteuert, breitet sich die Bewegung schnell aus und eine präzise Lokalisierung der Vibration ist nicht möglich. Dagegen schlägt man vor, jeder Vibration eine weitere zur Seite zu stellen.

    Mehrere weitere Module würden die Wellen des ersten Moduls durch eigene Störvibrationen daran hindern, sich auszubreiten. So könnte das haptische Feedback auf einen kleinen Bereich konzentriert werden.

    Zu guter Letzt liegt nun auch ein Gebrauchsmusterschutz für das Design des MacBook Pro mit Retina-Display vor. Das schmalere Profil, wegen fehlendem DVD-SuperDrive-Laufwerk und Netzwerkanschluss, sowie die seitlich angebrachten Lüftungsschlitze sind also auch gesichert.

    Das neue Design des MacBook Pro mit hochauflösendem Retina-Display (2.880×1.800 Pixel, 220 ppi) konnten wir auf der WWDC im Juni 2012 das erste Mal bestaunen. Später, im Oktober, wurde dann die 13-Zoll-Variante im gleichen Look vorgestellt.

    (via Appleinsider)

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    iWatch: Früherer Apple-Manager hält Apple-Armbanduhr für logischen Schritt

    Wird Apples nächster Streich eine Armbanduhr oder eine iWatch sein? Jean-Louis Gassée, der frühere Apple-Manager und Ex-Chef von Apple Frankreich, kann sich das zumindest gut vorstellen: Immerhin würde das zum Bestreben passen, die Reichweite des “Personal Computer” noch auszubauen.

    Gassées Definition von “Personal Computer” ist sehr weit zu verstehen – er verwendet den Begriff natürlich so, wie Apple selbst es tut, denn dem Unternehmen zufolge ist selbst ein Mac kein “PC”. In seinem Blog-Eintrag (via Mac Rumors) spricht der Ex-Apple-Manager vielmehr von einem “Very Personal Computer”, also einem Computer, der menschen im Alltagsleben “persönlich” begleitet.

    Letztendlich gehe es Apple immer nur darum, immer mehr “Personal Computer” zu bauen und zu verkaufen – angefangen bei den Desktop- und Laptop-Macs über das iPad bis hin zum iPhone sei das die allumfassende Strategie. Eine iWatch wäre ein logischer nächster Schritt bei der Digitalisierung des Alltagslebens.

    Eine Armbanduhr wäre dem Benutzer physisch noch näher als all diese Geräte es bisher schon sind – sie wäre eine Art “Intimate Computer”. Apple stünde in vielen Bereichen – Benutzeroberfläche, Sensoren, iOS-Version, Apps, Anbindung an andere “iDevices” und Preis – vor Herausforderungen, so Gassée weiter. Sollte Apple aber tatsächlich an diesem Gerät arbeiten, wäre dies seiner Auffassung nach viel interessanter als ein Apple-Fernseher – auch wenn sich diese Geräte natürlich nicht gegenseitig ausschlössen.

    Gassée arbeitet schon seit Jahren nicht mehr für Apple, so dass er über keine Insider-Informationen verfügen dürfte. Allerdings scheint er doch noch ein Gespür dafür zu haben, wie die internen Abläufe bei Apple funktionieren: Im September letzten Jahres war er der erste, der die Frage in den Raum warf, ob Scott Forstall, der damalige Senior Vice President für iOS-Software, ein Problem für Apple darstelle. Einen Monat später verkündete Apple die Entlassung des langjährigen Mitarbeiters.

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    iWatch: Rund 100 Personen sollen an Projekt arbeiten

    Die Anzeichen häufen sich, dass Apples nächstes großes Produkt eine Armbanduhr sein wird. Nach den Zeitungen New York Times und Wall Street Journal berichtet jetzt auch Bloomberg von entsprechenden Apple-Plänen – die schon über eine “experimentelle” Phase hinaus fortgeschritten seien.

    Die beiden US-Zeitungen hatten am Wochenende über Apples Pläne für eine iWatch berichtet. Ihren Informationen zufolge “experimentiere” Apple im Hauptquartier in Cupertino mit entsprechenden Geräten. Den Bloomberg-Quellen zufolge hat das Projekt diese frühe Phase aber bereits verlassen.

    Die Nachrichtenagentur meldet unter Berufung auf zwei verschiedene, nicht namentlich erwähnte Quellen, dass rund 100 Produktdesigner an der Apple-Armbanduhr arbeiteten. An dem Projekt seien Manager, Mitglieder der Marketing-Gruppe sowie Software- und Hardware-Ingenieure, die zuvor bereits am iPhone und iPad arbeiteten, beteiligt. Die Größe des Teams spreche dafür, dass die “Experimentierphase” bereits abgeschlossen sei, so Bloomberg.

    Eine Apple-Armbanduhr oder “iWatch” könnte als eine Erweiterung des iPhone am Handgelenk dienen – auf dem Gerät ließen sich über eine drahtlose Verbindung beispielsweise E-Mails oder SMS abrufen. Auch ließen sich – anders herum – Befehle vom Handgelenk ans iPhone übertragen. Mit der Integration eines NFC-Chip ließen sich außerdem drahtlose Bezahlungen oder ähnliche Aufgaben über die iWatch ausführen.

    Am Körper “tragbare” Computer gelten als nächster Schritt für die Digitalisierung des Alltags, so dass eine iWatch ein logischer Schritt wäre. Mit Google Glass arbeitet Apples Konkurrenz ebenfalls an einem tragbaren Produkt, das allerdings noch einen Schritt weiter geht. Sollte Apples iWatch tatsächlich in naher Zukunft erscheinen, wird es interessant zu sehen, welches Produkt eher alltagstauglich ist.

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    iWatch: US-Zeitungen bestätigen Apple-Pläne

    An den Gerüchten um die Apple-Armbanduhr oder eine “iWatch” scheint tatsächlich etwas dran zu sein: Sowohl die New York Times als auch das Wall Street Journal berichten, dass Apple mit einem entsprechenden Produkt experimentiere. Beide Zeitungen sind üblicherweise gut über Apple-Interna informiert.

    Die New York Times will aus Quellen, die anonym bleiben wollten, erfahren haben, dass einige Apple-Mitarbeiter im Hauptquartal in Cupertino “mit Armbanduhr-ähnlichen Geräten” experimentiere. Die “iWatch” werde auf Apples iOS-Plattform aufbauen und sich dadurch von der Konkurrenz abheben, dass sie sich an die Form des Handgelenks des Benutzers anpassen könne.

    Hierfür könnte Apple auf eine neue Erfindung des Gorilla-Glass-Herstellers Corning zurückgreifen: Das Unternehmen hatte bereits letztes Jahr sein “Willow Glass” präsentiert – ein Glas, das sehr dünn und biegsam ist, dennoch aber die notwendige Stabilität für den Einsatz in mobilen Geräten bietet.

    Die New York Times zitiert Cornings Chief Technology Officer Pete Bocko, dem zufolge sich das Glas tatsächlich an die Form des Handgelenks eines Benutzers anpassen könnte. Allerdings bewegten sich menschliche Körperteile sehr unvorhersehbar, so dass einige mechanische Herausforderungen blieben.

    Auch das Wall Street Journal hat von entsprechenden Apple-Plänen gehört. Die Entwicklung ist den Informationen der Zeitung zufolge zumindest schon so weit fortgeschritten, dass Apple sich mit dem Partner Hon Hai über die Herstellung des Geräts unterhält. Hon Hai ist das Mutterunternehmen der Firma Foxconn, von der Apple diverse Geräte wie das iPhone in Asien und Brasilien herstellen lässt. Foxconn und Apple wollten die Gerüchte der Zeitung gegenüber – wenig überraschend – nicht kommentieren.

    Die Gerüchte um eine “iWatch” halten sich schon seit einiger Zeit. Beobachter glauben vor allem an eine drahtlose Anbindung ans iPhone, so dass der Benutzer einige Funktionen des Apple-Smartphones über sein Handgelenk verwenden könnte. Auch die Integration eines NFC-Chips, beispielsweise für drahtlose Bezahlungen, die das iPhone im Anschluss verarbeitet, ist denkbar.

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