Kindle startet nicht: das kann man tun

Martin Maciej
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Euer Kindle geht nicht mehr an und ihr könnt nich auf eure E-Books, E-Papers und weitere Medien zugreifen? Das kann mehrere Ursachen haben, die mit verschiedenen Lösungen verbunden sind. Hier erfahrt ihr, wie ihr euren E-Reader wiederbeleben könnt.

Die Lösungsvorschläge eignen sich sowohl für die klassischen E-Reader, als auch für die Amazon-eigenen Tablets, die Kindle-Fire-Geräte.

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Kindle geht nicht mehr: Akku prüfen

Unter Umständen liegt gar kein Defekt am Gerät vor. Lässt sich der Reader nicht anschalten, liegt es nahe, dass der Akku einfach leer ist. Schließt das Gerät an ein Ladegerät an. Dabei sollte man etwas Geduld mitbringen. Der Bildschirm eines Kindle-Fire mit einem strapazierten Akku kann mehrere Minuten schwarz bleiben, bevor der Ladevorgang auf dem Display angezeigt wird. Ist der Akku bei einem Kindle-Reader ausgelaugt, kann häufig noch der Sperrbildschirm angezeigt werden, ohne dass das Gerät eine Reaktion zeigt. Wartet nach dem Anschließen an das Ladegerät einige Minuten, bis ihr überprüft, ob der Kindle funktioniert (Thx @ Leser Bernhard für den Hinweis).

Sollte sich auch dann nichts tun, liegt die Ursache vielleicht im Ladegerät. Beachtet beim Aufladen folgendes:

  • Die LED-Anzeige sollte während des Ladevorgangs rot oder gelb blinken.
  • Die Akku-Anzeige leuchtet grün, wenn der Kindle vollständig aufgeladen ist.

Falls eines der beiden Dinge nicht auftritt, könnte ein Defekt am Ladekabel liegen. Der Amazon Kindle ist mit einem Micro-USB-Port versehen, daher könnt ihr den Ladevorgang mit jedem aktuellen Smartphone-Ladekabel durchführen.

Sollte es noch immer nicht klappen, ist vielleicht der USB-Port eures Readers defekt. Wirkt der Port lose, wenn man das Ladekabel bewegt, liegt womöglich ein Wackelkontakt vor.

  • Scheint der USB-Port defekt zu sein, solltet man das Gerät reparieren lassen.

 

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Kindle geht nicht an – Probleme beim Aufladen

Bei Problemen mit dem Kindle hilft es auch, den Reader zurückzusetzen. Wenn ihr den Kindle zurücksetzt, beseitigt ihr alle Memory-Probleme, die für dieses oder ein anderes Problem verantwortlich sein könnten. Hierfür müsst ihr Folgendes tun:

  • Haltet den Power-Knopf 30 Sekunden lang gedrückt.
  • Lasst den Button los und betätigt ihn wieder, um den Reader zu starten.
  • Sollte dies nicht funktionieren, versucht das Ganze mit einem Zeitraum von 60 statt 30 Sekunden.
  • Den Reset-Vorgang sollte man nur mit voller Akkuladung durchführen.

An anderer Stelle zeigen wir euch, wie man ein Kindle-Fire zurücksetzen kann.

Kindle startet nicht mehr: Amazon bei defekter Hardware kontaktieren

Womöglich startet euer Reader nicht, da ein Problem mit der weiteren Hardware besteht. Der Defekt könnte beispielsweise auf dem Schaltkreis, dem Power-Knopf oder einem Bruch im Display beruhen. Im letzteren Fall ist das Gerät vielleicht eingeschaltet, der Bildschirm jedoch nicht.

Generell ist es bei Hardwareproblemen oft schwierig, diese zu finden und zu beheben. Falls ihr glaubt, dass euer Amazon Kindle wegen defekter Hardware nicht startet, sollte ihr den Amazon-Service kontaktieren. Das Unternehmen hat für Probleme mit Fire- und Kindle-Geräten eine Kontaktseite eingerichtet. Folgendes müsst ihr tun:

  1. Klickt auf folgenden Link, um zur zu gelangen.
  2. Loggt euch mit euren Anmeldedaten ein.
  3. Wählt aus den Dropdown-Menüs euer Gerät, dann „Probleme mit dem Kindle“ und „ Schwierigkeiten mit dem Akku, eingefroren oder startet nicht“.
  4. Unter „Wie möchten Sie uns kontaktieren?“ seht ihr die Optionen „E-Mail“, „Telefon“ und „Chat“. Bei eurem Anliegen stehen allerdings nur „Telefon“ und „Chat“ zur Verfügung. Wählt also eine dieser beiden Optionen.

Seid ihr noch in der Garantiezeit? In dem Fall könnt ihr vermutlich ein neues Gerät bekommen, sofern ein nicht selbst verschuldeter Hardware-Fehler vorliegt.

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Bildquellen: Amazon, Erlo BrownSergey Novikov

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