Intel-Chips mit USB 3.0 erst 2012

macnews.de
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Mehrmals wurden Erwartungen, bald werde es soweit sein, enttäuscht und Intel verschob die Integration von USB 3.0 in seine Mikroprozessoren. Nun gibt es neue Gerüchte, und dieses Mal kommt als Chipsatz das neue Panther Point zum Einsatz. Eine entsprechende Präsentation könnte für die Consumer Electronics Show (CES) 2012 geplant sein.

Das Dokument, das Heise zufolge bei der chinesischen Suchmaschine baidu.com erschien, ist auf den Oktober 2010 datiert. Vorgesehen sind demnach Controller für bis zu USB-2.0-Schnittstellen sowie vier zusätzliche USB-3.0-Ports. Als unterstützte Betriebssysteme werden Windows 7 und Windows 8 aufgezählt. XP-Anwender können die neuen Chips ebenfalls einsetzen, sie kommen jedoch nicht in den Genuss des bis zu zehn Mal schnelleren USB 3.0. Für Linux werden passende Treiber von der Nutzergemeinde entwickelt.

Für den USB-3.o-Standard wurde neben den bisherigen Geschwindigkeits-Modi Lowspeed, Fullspeed und Highspeed eine neue Spezifikation definiert. Vorerst werden im BIOS allerdings nur die älteren Modi gestartet. Das Booten von Betriebssystemen aus einem USB-Speicher mit dem so genannten Superspeed (bis zu 4,8 Gigabit pro Sekunde) ist also nicht möglich.

Zwar ist von einer Unterstützung des Mac OS in den Folien keine Rede. Mithilfe des von macnews.de getesteten USB-3.0-Adapters von LaCie kann aber schon jetzt jeder Mac Pro mit einem freien PCI-Express-Steckplatz in den Genuss der schnellen Schnittstelle kommen.

Auch AMD hatte bereits Mainboards mit USB-3.0-Unterstützung angekündigt, die noch innerhalb dieses Jahres erscheinen sollen.

Weitere Themen: USB, Intel Driver Update Utility, Intel PROSet/Wireless Software and Drivers, Intel PROSet/Wireless Software and Drivers, Intel Remote Keyboard, Pocket Avatars, Intel Chipset Device Software (INF Update Utility), Intel® PRO Netzwerk Treiber, IntelProSet/ Wireless und Treiber, Intel

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