Google Play Store: App-Updates werden um 65 Prozent kleiner

Peter Hryciuk

Die App-Updates aus dem Google Play Store werden für die Nutzer erheblich kleiner. Durchschnittlich soll die Größe der Updates um 65 Prozent sinken, im Extremfall sind aber bis über 90 Prozent Ersparnis möglich. Das bringt Vorteile für die Nutzer und Google selbst.

Google Play Store: App-Updates werden um 65 Prozent kleiner

Google Play Store: App-Updates werden erheblich kleiner

Android-Nutzer werden fast täglich damit konfrontiert: App-Updates. Entwickler wollen ihre Apps natürlich immer auf dem neuesten Stand halten und müssen dafür in regelmäßigen Abständen Aktualisierungen über den Play Store anbieten. Google hat in den letzten Jahren hart daran gearbeitet, um die Größe der Updates, die über den Play Store verteilt werden, zu verkleinern. In der neuesten Version ist die Ersparnis aber so groß, dass man die Errungenschaft den Nutzern natürlich nicht vorenthalten möchte und sie über den Android-Blog auch ankündigt.

Google setzt nun auf File-by-File-Patching

Im Play Store hat Google bisher auf den „bsdiff“-Algorithmus gesetzt, um App-Updates so zu verpacken, dass die Größe im Vergleich zur vollständigen App um bis zu 47 Prozent verkleinert werden konnte. Ab sofort setzt man auf das File-by-File-Patching, das eine Reduzierung der Größe für App-Updates um durchschnittlich 65 Prozent bringt. Teilweise ist sogar eine Ersparnis von über 90 Prozent möglich, wie die nachfolgende Tabelle mit Beispielen zeigen soll:

Google Play Store File by File Patching

Die Vorteile für Google liegen dabei auf der Hand. Die zu übertragenen Daten an die Endnutzer werden erheblich reduziert, sodass Googles Server entlastet werden. Die Nutzer bekommen kleinere Datenpakete auf ihre Android-Geräte und müssen demnach auch weniger herunterladen. Das spart im Endeffekt Datenvolumen, wenn man etwa auch unterwegs App-Updates lädt. Entwickler müssen zudem nichts an ihren Apps ändern. Die neue Technologie wird automatisch durch Google realisiert.

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Höhere Belastung für Endgeräte und nur eingeschränkt verfügbar

Irgendwo muss die neue Technologie natürlich einen Nachteil haben. Die Belastung fürs Endgerät beim Entpacken und der Installation der neuen App-Updates ist etwas größer. Auf einem modernen Gerät von 2015 soll die Rekomprimierung etwa eine Sekunde pro Megabyte länger dauern. Auf älteren Geräten entsprechend noch länger. Bisher setzt Google die neue Technologie aber nur bei Hintergrund-Updates ein, die oft beim Aufladen des Android-Geräts durchgeführt werden. Demnach dürften die Nutzer den Unterschied kaum merken. Wenn man ein Update einer App manuell durchführt, könnte die Größe des Updates also keinen Unterschied aufweisen.

Quelle: Android-Developers

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