Wie funktionieren eigentlich: Thermometer-Apps

Jonas Wekenborg 1

Die App Stores strotzen nur so vor mannigfaltigen Anwendungen, die ihr euch kostenfrei oder gegen einen Obolus auf euer Smartphone oder Tablet herunterladen könnt. Dabei habt ihr euch sicherlich auch schon des Öfteren gefragt: Wie funktioniert eigentlich so eine App? Wir erklären euch in unserem Special, wie die Thermometer-Apps für Smartphones eigentlich die Temperatur messen können und ob das auch was taugt.

Wie funktionieren eigentlich: Thermometer-Apps

Wie funktioniert die Thermometer-App

In den meisten aktuellen Smartphones befindet sich ein integriertes Thermometer. Das ist aber keineswegs dafür da, dass ihr eure Körpertemperatur an diversen Körperöffnungen in Erfahrung bringen könnt. Vielmehr dient es dazu zu überprüfen, wie warm die Hardware im Gerät wird.

Nun arbeiten die meisten Thermometer-Apps aber genau über dieses eingebaute Messgerät und bedürfen daher natürlich auch einiger Vorbereitung, um korrekt zu funktionieren. Wer die Zeit hat, sollte sie dringend auch investieren.

Thermos: Die erste „richtige“ Thermometer-App

So muss man für die iPhone-App Thermos zum Beispiel vor Inbetriebnahme erst eine Konfiguration vornehmen, die normale Zimmertemperatur und eine simulierte kältere Temperatur speichern soll. Bei normaler Nutzung des iPhones kann der Wärmesensor so messen, wie stark die Schwankungen an Temperatur um das Smartphone herum sind und zeigen dementsprechend die Innen- und Außentemperatur an.

Thermometer-Apps tricksen über Wetterstationen

Andere Varianten funktionieren ähnlich, nutzen aber zusätzlich eine Anbindung an das örtliche Wetterinformationsnetz. So werden für Aussentemperaturen einfach Daten von der nächsten Wetterstation herangezogen, eventuell mit Algorythmen anderer Stationen abgeglichen, passende Hintergrundbilder auf das Display geladen und der Eindruck erweckt, das Handy würde das Wetter vor der Tür deuten können.

Währenddessen wird die Innentemperatur allerdings tatsächlich durch das integrierte Thermometer gemessen. Dafür muss das Smartphone allerdings in den allermeisten Fällen mindestens eine Stunde lang im Standby-Modus gehalten werden, damit sich der Akku nicht allzusehr in den Messwert einmischt und am besten auch noch an einem Ort gelagert werden, der keiner punktuellen Wärmequelle ausgesetzt ist.

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Funktionieren Thermometer-Apps denn nun oder nicht?

Generell kann man auf diese Frage nur Jein antworten. Durch Nutzung eures Smartphones oder Tablets heizt sich die Hardware im Gerät auf, was das integrierte Thermometer stets beeinflusst. Habt ihr hingegen eine App, die umfangreich konfiguriert werden muss, und das im laufenden Betrieb, dann stehen die Chance gut, dass die angezeigte Temperatur für Innenräume auch tatsächlich die richtige ist.

Für Thermometer-Apps, die die Aussentemperatur messen sollen, werden in fast jeder App Daten von meteorologischen Einrichtungen miteinander abgeglichen, um die Temperatur an eurem Standort so genau wie möglich zu berechnen. Somit ersetzen sie meist also nur die Wetterapp auf eurem Handy. Fiebermessen kann man damit eh nicht.

Mehr zum Thema Wetter-Apps findet ihr hier:

Die am häufigsten heruntergeladenen Thermometer-Apps für Android und iOS findet ihr gleich hier:

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Logo-Quiz: Erkennt ihr die Smartphone-App allein am Icon?

Kennt ihr Apples Appstore und Googles Play Store in- und auswendig? Installiert ihr nahezu jede neue App, die auch nur einen Hauch Innovation versprüht oder euch etwas Neues bieten könnte? Dann sollte man geradezu durch dieses Quiz hindurch segeln. Benutzt ihr euer „Telefon“ aber nur zum SMS-schreiben und Anrufen, dürftet ihr vor einer wahren Herausforderung stehen. Teste euch selbst und findet heraus, wie viele Logos und Icons euch sofort etwas sagen, und was für euch doch noch böhmische Dörfer sind.

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