Die besten Subwoofer 2020 für Heimkino und Musik: Testsieger und Bestseller

Stefan Bubeck 1

Der neue Action-Blockbuster geht durch Mark und Bein, das Lieblingsalbum donnert wie beim Livekonzert und beim Zocken klingen Explosionen wie echt – damit der Bass ordentlich fetzt, muss ein Zusatzlautsprecher für die tiefen Töne her: Ein Subwoofer, manche sagen auch einfach nur „Sub“. GIGA-Audioexperte Stefan stellt euch die besten Bassboxen für die eigenen vier Wände vor und gibt Tipps für den Kauf.

Ein Subwoofer ist ein zusätzlicher Lautsprecher, der Stereoanlagen, Soundbars und Heimkino-Surroundsysteme ergänzt. Er ist ausschließlich für die Wiedergabe tiefer Frequenzen zuständig. Subwoofer werden deshalb niemals einzeln betrieben, sondern immer nur als Teil eines größeren Setups. Die anderen Lautsprecher geben dann den mittleren und hohen Frequenzbereich (Sprecherstimmen, bestimmte Instrumente) wieder. Subwoofer „entlasten“ so die anderen Lautsprecher von der herausfordernden Basswiedergabe.

Leistungsfähige Subwoofer geben zudem einen sehr tiefen Teil des Klangspektrums wieder, der von kleinen Boxen für gewöhnlich nicht wiedergegeben werden kann (sog. „Subbass“, 20 bis 60 Hertz). Diese abgrundtiefen Töne werden bei entsprechendem Pegel körperlich gespürt (Vibration) und tragen im Kino/Club/Konzert maßgeblich zur Atmosphäre bei. Die untere Grenzfrequenz beschreibt die tiefste Frequenz, die ein Subwoofer wiedergeben kann (z.B. 25 Hertz). Je tiefer diese liegt und je höher der Schalldruck dabei ist, desto eher vermittelt der Subwoofer das atmosphärische „Bassgrummeln“, etwa bei Spezialeffekten (Donner, Explosionen). In der Nachbarwohnung hört man dieses Grummeln allerdings auch recht deutlich. Die Stelle, an der das System die Arbeit zwischen normalen Lautsprechern und Subwoofer(n) teilt, nennt man obere Grenzfrequenz – sie liegt meist zwischen 80 und 180 Hertz. Die Leistungsfähigkeit eines Subwoofers ist hauptsächlich von der Größe des/der Treiber(s) (Gesamtmembranfläche), dem Gehäusevolumen und der zur Verfügung stehenden elektrischen Leistung (Einheit: Watt) abhängig.

Subwoofer-Kaufberatung 2020: Testsieger und Bestseller im Überblick

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Die besten Subwoofer: Wie wir ausgewählt haben

GIGA-Audioexperte Stefan hat in diese Zusammenfassung eigene Erfahrungen und Recherche in Fachzeitschriften einfließen lassen. Der Bereich „Subwoofer für Autos“ wurde bewusst ausgeklammert und stattdessen der Fokus auf Modelle für den Heimgebrauch gesetzt. Vorgestellt werden hier aktuelle Subwoofer-Modelle, die besonderes Lob von Presse und Kunden erhalten haben und sich daher für einen Kauf empfehlen.

Testsieger und Bestseller: Die fünf besten Subwoofer

Der beste Subwoofer für hohe Ansprüche: Nubert nuVero AW-17

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Wer absolut keine Kompromisse in Sachen Leistung eingehen will, sollte sich den Nubert nuVero AW-17 ansehen anhören – am besten in einem der Flagship-Stores in Schwäbisch Gmünd oder Aalen. Das Spitzenmodell des süddeutschen Herstellers machte den 1. Platz Leserwahlen der Zeitschrift Audio (Ausgabe 4/2019, Kategorie Subwoofer) und erhielt im Test für sein Preis-Leistungsverhältnis die Teilnote „überragend“.
Die 38,5 kg schwere Box meistert sowohl brachiale Bassgewitter bei Actionfilmen als auch sanftere Töne, etwa als nahtlose Ergänzung innerhalb einer Stereoanlage. Bei letzterem Einsatzgebiet zeigt sich, dass Nubert sehr viel von Kontrolle und Timing versteht. Der nuVero AW-17 ist weit entfernt von einem dumpfen „Brüllwürfel“ – ganz im Gegenteil, es handelt sich um einen bemerkenswert präzisen Kraftprotz und ganz einfach um einen der besten Subwoofer, die der Markt zur Zeit zu bieten hat.

Vorteile:

  • Power ohne Ende: Der Treiber mit 31 Zentimetern Durchmesser und der integrierte 450-Watt-Verstärker (Musikleistung) bringen Erdbeben ins Wohnzimmer.
  • Musikalisch: Wie viele Tester hervorheben, eignet sich der Nubert nuVero AW-17 auch als Zusatzlautsprecher für Stereoanlagen, der die Musik nach unten hin abrundet, ohne den Gesamtklang zu dominieren. Das nennt man dann „akustische Homogenität“ oder auch „impulstreu“.

Nachteile:

  • Abmessungen: 55 × 44,5 × 57,5 cm – das ist für viele Heimkino-Setups schon eine Nummer zu groß. Den Nubert würden wir nur ambitionierten Cineasten nahelegen, die über entsprechend geeignete Räumlichkeiten verfügen, um die Leistung des Subwoofers auch abrufen zu können.

Der beliebteste Subwoofer bei Amazon: Mivoc Hype 10 G2

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Egal, ob man bei Amazon in die oder die schaut: In beiden Aufzählungen ist der ganz oben zu finden (Stand: 08.01.2019). Preislich handelt es sich um ein Budget-Modell, das aber auch teureren Konkurrenten das Wasser reichen kann.

Man sollte sich ein wenig mit den Einstellungen des Mivoc Hype 10 G2 beschäftigen, um das optimale Ergebnis zu erzielen. „Wenn man den Crossover-Regler auf oder unterhalb der Mittelstellung in Richtung 48 Hz nutzt, ist die Tieftonwiedergabe des Mivoc Hype 10 G2 in dieser Preisklasse fast schon einzigartig gut,“ erklärt Igor Wallossek auf seinem Blog Igor’s Lab.

Das Gehäuse aus MDF ist stabil und zweckdienlich, aber eher einfach verarbeitet und auch kein Design-Wunder. Es handelt sich um einen Subwoofer für Sparfüchse, der genau das tut was er soll und nebenbei den Geldbeutel nicht unnötig belastet.

Vorteile:

  • Sehr gute Bassleistung für seine Preisklasse.
  • Gute Einstellmöglichkeiten erleichtern die Erreichung eines optimalen Sounds, z.B. Phasenumkehr-Option

Nachteile:

  • Einfache Verarbeitungsqualität und moderater Materialaufwand sind Zugeständnisse an den niedrigen Preis.

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Der beste Mini-Subwoofer: Yamaha YST-FSW050

Der Yamaha YST-FSW050 misst jeweils 35 Zentimeter in Breite und Länge, die Höhe beträgt nur 16,3 Zentimeter – es handelt sich um eine ausgesprochen kompakte Bassbox. Der 16-cm-Treiber strahlt nach unten hin ab (Downfire-Prinzip). Vorne ist ein Loch zu sehen, das ist der sogenannte Bassreflexkanal.

Einem Subwoofer mit 8,5 kg Gewicht und „nur“ 100 Watt dynamischer Ausgangsleistung sollte man natürlich nicht allzu viel zutrauen – hier setzt die Physik klare Grenzen. Dennoch haben die Ingenieure bei Yamaha einen guten Job gemacht, der YST-FSW050 holt alles aus dem kleinen Gehäusevolumen heraus. Die Nutzer äußern sich auf Amazon positiv und beschreiben etwa einen „Zugewinn an Hörgenuss, schon im Normalbetrieb (Musik hören)“. Der Yamaha YST-FSW050 kann vor allem Micro-Stereoanlagen und Surround-Setups in kleinen Wohnräumen tatkräftig unterstützen. Dabei lässt er sich aufgrund seiner kompakten Abmessungen auch in einem stabilen Regal unterbringen. Wer ohnehin schon ausgewachsene Standboxen besitzt, dem empfehlen wir einen entsprechend größeren Subwoofer. Für WG- und Schlafzimmer ist der Yamaha aber einer der ganz heißen Kandidaten, zumal er auch vom Preis her attraktiv ist.

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Vorteile:

  • Für einen Subwoofer außerordentlich kompakt und somit unauffällig platzierbar.

Nachteile:

  • Leistungstechnisch nur für kleine Räume geeignet.

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Der beste Subwoofer mit markantem Design: Klipsch SPL-120SW

Bei Subwoofern gibt es in Sachen Gestaltung zwei Extreme: Entweder versucht der Hersteller, die Bassbox möglichst dezent zu gestalten, damit man sie leicht im Wohnzimmer verstecken kann – oder das Gegenteil, nämlich ein bewusst auffälliges Design, damit man den Subwoofer prominent im Raum platziert. Der Klipsch SPL-120SW zieht mit seinem kupferfarbenen „Cerametallic Woofer“ (30 cm Durchmesser) die Blicke auf sich – und das ist auch so gewollt. Am besten passt das zu , die ebenso durch den markanten Metall-Look auffallen. Der perfekte Subwoofer für die rustikale „Man Cave“ und urban-industriell eingerichtete Wohnzimmer.

Der Klipsch SPL-120SW ist Gewinner der Leserwahl 2019 der Fachzeitschrift „video“, das Testurteil der Redaktion lautete „gut“ (Ausgabe: 04/2019). Bei Areadvd ist er „Preisklassenreferenz“ und heimst Lob für die „enorm pegelfesten Endstufe“ und die „hervorragende Dynamik“ ein.

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Vorteile:

  • Optisch alles andere als zurückhaltend – und das ist gut so.
  • Sehr hoher Schalldruck, umfangreiche Einstellmöglichkeiten.

Nachteile:

  • Optisch alles andere als zurückhaltend – und das muss man mögen.

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Der beste Subwoofer bis 400 Euro: Polk Audio HTS SUB 10

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 29.1.2020 15:39 Uhr

In der Subwoofer-Preisklasse bis 400 Euro gibt es zahlreiche Kandidaten, die als Tipp in Frage kommen. Wir empfehlen an der Stelle den Polk Audio HTS SUB 10, weil er mit seinen würfelähnlichen Abmessungen (40,9 × 38,4 × 41,9 cm) und seinem Gewicht von 17,1 kg sehr dem Ideal eines Allround-Modells entspricht, das in vielen Wohnzimmern die richtige Wahl sein dürfte: Nicht zu groß, nicht zu klein, und mit den wichtigsten Merkmalen ausgestattet. Lautstärkeregler, Tiefpassfilter (30Hz-120Hz) und Phase (0/180°) sind an der Rückseite zu finden. In Deutschland noch ein Geheimtipp, ist der kalifornische Hersteller Polk in seiner Heimat USA längst eine feste Größe im Audio-Bereich.

Die Bewertung bei Amazon-Deutschland beträgt 4,9 von 5 Sternen bei 16 Rezensionen, bei Amazon-USA 4,7 Sterne bei 183 Rezensionen (Stand: 09.01.2020), die Kunden loben alle wichtigen Aspekte, allen voran den sauberen Klang, die gute Verarbeitungsqualität und das Design des leicht abgerundeten Gehäuses.

Vorteile:

  • Tiefer und sauberer Bass.
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (unbedingt den Preisvergleich machen!)

Nachteile:

  • Ist im Handel zu Preisen von bis 450 Euro zu finden, was zu teuer ist. Wir empfehlen: Sich etwas umschauen und nicht mehr als 350 Euro zu zahlen.

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Subwoofer kaufen: Was man wissen muss

Aktive und passive Subwoofer

Ist ein Subwoofer auf die Leistung eines externen Verstärkers angewiesen (z.B. AV-Receiver), dann spricht man von einem Passiv-Subwoofer. Gängiger sind jedoch Bassboxen mit integriertem Verstärker und separater Stromversorgung, die man als Aktiv-Subwoofer bezeichnet. Wenn ein Hersteller eine Soundbar oder eine Bluetooth-Box mit „integriertem Subwoofer“ bewirbt, so ist das in erster Linie als geschickte Marketingmaßnahme zu verstehen. Hier wurde dem Bassbereich im Idealfall besondere Aufmerksamkeit und eine eigenständige Elektronik spendiert – im landläufigen Sinne ist ein Subwoofer jedoch eine zusätzliche Box mit eigenem Gehäuse.

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Downfire und Frontfire-Subwoofer: Welcher ist besser?

Die beiden populärsten Bauweisen sind Down- und Fronfire – teilweise sind auch Kombinationen aus den beiden Prinzipien zu finden. Downfire-Subwoofer strahlen mit einem an der Unterseite angebrachten Treiber in Richtung des Fußbodens, welcher dann als Reflektor dient. Das Ziel ist ein möglichst raumfüllender Bass, der die Wohnung im wahrsten Sinne des Wortes aufrütteln soll – klasse für Godzillas Auftritt Effekte beim Filmschauen. Ein Frontfire-Subwoofer besitzt einen auf der Vorderseite angebrachten Treiber, dessen Membran die Schallenergie auf kürzesten Wege zum Hörer senden soll. Im Idealfall macht sich das durch besonders „knackige“ Bassimpulse bemerkbar, ist also interessant für den Anwendungsfall „Musik hören“.

Welche der beiden Bauweisen besser ist, lässt sich nicht ohne Berücksichtigung des Einsatzszenarios und der Bausubstanz (Altbau/Neubau) sagen. Als Faustregel empfiehlt sich: Auf „schwingendem Boden“ (also etwa Holzdielen) sollte man eher zum Frontfire-Subwoofer greifen. Wer in einem Neubau mit Betonboden wohnt, kann auch einen Downfire-Subwoofer in Betracht ziehen. Einige Subwoofer-Modelle lassen sich auch auf beide Weisen nutzen, da sich bei ihnen die Standfüße ummontieren lassen. Ein empfehlenswertes Beispiel ist der .

Subwoofer anschließen und Kabel für Subwoofer

Es gibt mehrere korrekte Wege, einen aktiven Subwoofer anzuschließen. Wir beschreiben hier die gängigste Methode, die mit fast allen aktuellen Receivern und Subwoofern umsetzbar ist. Benötigt wird ein , das an einem Ende einen einzelnen Stecker besitzt und am  anderen Ende zwei Stecker (meistens Rot + Weiß). So sieht ein solches Kabel beispielsweise aus:

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Der einzelne Stecker kommt in den Subwoofer-Ausgang am , der sich auf dessen Rückseite befindet und entsprechend gekennzeichnet ist (z.B. „Sub Out“). Die beiden Stecker am anderen Ende kommen in den Eingang am Subwoofer, der mit „Line In“ oder „Input“ beschriftet ist. Manche Receiver besitzen sogar mehrere Subwoofer-Ausgänge, sodass man etwa zwei Bassboxen anschließen kann – ein solches Vorhaben ist interessant für ambitionierte Heimkino-Fans.

 

Wie verbindet man Subwoofer für Sonos, Amazon Echo, Bose und Yamaha MusicCast?

Ein Sonderfall sind drahtlose Subwoofer („Wireless“), die zwar per Stromkabel mit der Steckdose verbunden sind, aber das Tonsignal per Funk empfangen können. Wer die Drahtlosigkeit unbedingt nachrüsten möchte, kann zu greifen, die dann das Verbindungskabel zwischen Receiver und Subwoofer ersetzen.

 

Aber: Bei einigen Systemen bestimmter Marken ist eine Erweiterung um einen Subwoofer durch den Hersteller eingeschränkt. Es handelt sich um geschlossene Systeme, die über WLAN kommunizieren. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Sonos Sub, eine Bassbox für das Sonos-Multiroomsystem des gleichnamigen Herstellers. Subwoofer anderer Hersteller lassen sich nicht mit Sonos-Lautsprechern wie der kombinieren – es muss der Sonos Sub sein. Hier ein kleiner Überblick über bekannte Multiroom-Systeme und jeweils kompatible Subwoofer:

Subwoofer aufstellen

Die richtige Aufstellung eines Subwoofers ist eine Wissenschaft für sich – die optimale Lösung erfordert Messtechnik und tiefgreifende Tontechnikkenntnisse. Trotzdem kann man auch als Laie gute Ergebnisse erzielen, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und seinem Gehör traut. Wir empfehlen, den Subwoofer bei der ersten Inbetriebnahme erstmal mittig zwischen die beiden Hauptlautsprecher (linker und rechter Stereo-Kanal) zu stellen und dabei rund einen Meter Abstand zur nächsten Wand zu lassen. Das ist eine gute Ausgangsposition, um sich nach und nach an die beste Aufstellung heranzutasten. Um das aufwendige Ausprobieren ein wenig komfortabler zu gestalten, kann man den Subwoofer auf einem platzieren und so leicht umherschieben. Am Ende zählt der subjektive Klangeindruck an der endgültigen Hörposition (meist das gemütliche Sofa, auf dem man dann Filme schaut) – hier muss der Bass zusammen mit den Mitten und Höhen ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Wo ist also die Herausforderung? Nun: Schallwellen breiten sich – vereinfacht dargestellt – kugelförmig aus, ausgehend vom Subwoofer. Sie reflektieren an den Wänden/Decke/Boden und können sich wie die Wellen in einer Wasserschale überlagern – so kommt es zu Verstärkungen (zwei „Wellenberge“ treffen aufeinander) und Auslöschungen („Berg“ und „Tal“ treffen sich). Im Wohnraum hört man das, wenn man die Hörposition ändert: An manchen Stellen ist der Bass übertrieben laut (meist in den Ecken), an anderen ist er ganz schwach. Man spricht dabei von störenden „Raummoden“. Die richtige Aufstellung des Subwoofers ist der erste Schritt, um dieses Phänomen in Schach zu halten.

Subwoofer richtig einstellen

Jeder gute Subwoofer verfügt über Einstellmöglichkeiten für die Übergangsfrequenz („crossover frequency“) und die Phase. Erstere bestimmt, bis wohin der Subwoofer tätig ist – darüber werden dann die herkömmlichen Lautsprecher im Setup tätig. Die Übergangfrequenz liegt bei rund 80 Hertz (große Boxen), muss aber gegebenenfalls auch mal auf 120 Hertz erhöht werden (kleine Boxen). Ziel ist es, einen möglichst nahtlosen Übergang zwischen dem Subwoofer (Bass) und den anderen Lautsprechern (Mitten und Höhen) zu erreichen – was wir nicht wollen, ist ein „Frequenzloch“, bei dem kaum etwas zu hören ist. Die Phase beschreibt die Schwingungsrichtung der Membran. Sie lässt sich umdrehen, was in manchen Fällen sinnvoll sein kann. Hier ist das Ziel ein harmonisches Schwingungsverhalten aller Lautsprecher im Surround-Setup.

Die wenigsten Heimanwender haben die Messinstrumente, geschweige denn das Fachwissen, um einen Raum einzumessen und eine Anlage entsprechend zu justieren. Trotzdem lassen sich gute Ergebnisse erzielen, wenn man mit Zeit und Ruhe das eigene Gehör entscheiden lässt. Dazu eignen sich spezielle Testtöne (z.B. von Audiocheck), aber auch ganz normale Musik-CDs und Filme.

Mad Max Fury Road - Finaler Trailer englisch.

Das Magazin Whathifi empfiehlt übrigens Mad Max: Fury Road (2015) als den idealen Blockbuster, um Subwoofern auf den Zahn zu fühlen: kreischende Motoren, treibender Soundtrack, Explosionen – hier ist alles drin, was eine Bassbox ans Limit bringt.

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