Elden Ring: Wichtige Infos, News, Release und Gerüchte auf einen Blick

Daniel Kirschey

Es soll größer, besser werden; mehr Abwechslung und trotzdem Bekanntes bieten: Elden Ring, das ist das neue Projekt der Dark Souls-Entwickler von From Software. Doch was wissen wir eigentlich genau? Das erfährst du hier.

Was wissen wir wirklich über Elden Ring? Wahrscheinlich brüllen jetzt einige los, dass bis auf einen kryptischen Trailer keine wirklichen Informationen vorliegen und deshalb auch nicht sinnvoll darüber geschrieben werden kann. Das ist jedoch nicht der Fall. Neben dem Trailer, den du dir hier anschauen kannst, hat Hidetaka Miyazaki schon einige Fetzen über das Spiel in Interviews verloren. Nicht viel, aber genug, um alles Wichtige hier in dieser News zusammenzufassen.

Elden Ring: Ankündigungstrailer (E3 2019).

Also, folgt mir auf die Reise in eine unbekannte dunkle Welt, lasst uns eine Taschenlampe herumschwenken und mit ein wenig Licht die Schatten vertreiben, die hier und da auftauchen werden. Leider gibt es zwar noch kein Gameplay zu bewundern, aber ahnungslos sind wir trotzdem nicht.

Wann ist der Release von Elden Ring?

Bislang ist ein Erscheinungsdatum des Spiels noch nicht genau bekannt. Doch wir wissen schon das Jahr, in dem Elden Ring erscheinen soll: Der Release ist momentan auf das Jahr 2020 angesetzt. Ein bisschen musst du also noch warten. Solange From Software sich nicht noch mehr Zeit zugesteht und das Erscheinungsdatum ins Jahr 2021 verschiebt, musst du auf das Spiel gar nicht mal so lange warten.

Einen Hinweis auf das genau Datum liefert jedoch der Online-Shop Target. Der gibt nämlich auf der Produktseite von Elden Ring an, dass das Spiel am 30. Juni 2020 kommen soll. Das sollte man jedoch mit Vorsicht genießen. Denn zum einen ist der 30. Juni der letzte Tag des zweiten Geschäftsquartal, was darauf hindeuten könnte, dass Elden Ring zwar nicht an diesem Tag, aber in diesem Quartal erscheinen könnte.

Zum anderen wäre der Termin direkt nach der E3 im nächsten Jahr, einen Veröffentlichungstermin, den Publisher eher meiden. So lange keine offizielle Aussage folgt, bleibt dir also nur abzuwarten und zu hoffen, dass es in der ersten Hälfte des Jahres 2020 kommt.

Was macht eigentlich George R. R. Martin bei Elden Ring?

Hidetaka Miyazaki ist wohl ein richtiger Fan von George R. R. Martin, also lässt er es sich nicht nehmen und bittet beim Schriftsteller um Audienz. Es kommt wirklich zu einem Treffen und Miyazaki ist überrascht, wie glatt alles verlief:

Als wir uns zusammen hinsetzten, klickte es sofort. Ich schlug vor, zusammen ein Spiel zu machen und er sagt ja.

So einfach kann es gehen. Doch was macht Martin eigentlich genau beim Spiel Elden Ring? Er schreibt beispielsweise nicht an der eigentlichen Handlung des Spiels mit. Diesen Part hat Miyazaki selbst übernommen. Stattdessen konzentriert er sich viel mehr auf die Mythologie und die Hintergründe, also die sogenannte „Lore“ des Spiels Elden Ring. Miyazaki erhofft sich dadurch eine umfangreichere Geschichte erzählen zu können, dessen Charakter eine regelrechte Tiefe besitzen.

Anhand der Weltschöpfung, die George R. R. Martins Geist entspringt, konstruieren Miyazaki und die Entwickler eine Handlung und ein Spiel. Die Ideen und die Mythologie schaffen es immer wieder, eine Inspirationsquelle für From Software zu sein.

Falls sich jetzt immer noch irgendjemand fragt, wer denn dieser George R. R. Martin ist und weshalb man ihn kennen sollte? Der Herr ist Schriftsteller und mit seiner Fantasy-Reihe Das Lied von Feuer und Eis berühmt geworden. Das lag auch daran, dass die Bücher als Serie namens Game of Thrones von HBO umgesetzt wurden.

Open World? Das war doch auch schon Dark Souls

Ja, klar. Natürlich ist Dark Souls ein Open World-Spiel – in der Hinsicht, dass die Welt offen begehbar ist. Du konntest von Anfang an in die Katakomben rennen und versuchen, die Skelette zu plätten. Doch eigentlich haben sich Dark Souls, Bloodborne und Konsorten viel mehr von den sogenannten Metroidvania-Spielen abgeschaut. Die Welt ist recht offen, bestimmte Gebiete können aber erst dann erkundet werden, wenn bestimmte Fähigkeiten, Shortcuts oder Aufgaben erledigt sind.

So öffnet sich beispielsweise der Weg in Sens Festung erst dann, nachdem die Glocken geläutet wurden. Dann zieht nämlich einer der Riesen das große Tor hoch. Dark Souls ist also teilweise frei begehbar, gibt aber bis auf einige Ausnahmen einen recht linearen Weg vor. Das soll in Elden Ring anders sein.

Was From Software nun vor hat, geht also mehr in die Richtung Open World als zuvor. Denn Miyazakis Vision sieht große offene Gebiete, die du nicht nur zu Fuß, sondern auch mit einem Pferd erkunden kannst.

Elden Ring ist ein Third-Person Action-Rollenspiel in einem Fantasy-Rahmen. Die Spielmechanik orientiert sich stark an Dark Souls. Allerdings bedeutet das nicht, dass es sich genauso spielen wird. Mit einer offenen und riesigen Welt ändert sich die Art, wie Kämpfe sich abspielen, grundlegend.

Das würde auch bedeuten, dass es vielleicht allein deine Entscheidung ist, in welcher Reihenfolge du deine Aufgaben verwirklichst. Oder es sind wie in Dark Souls und anderen Teilen Level-Grenzen bei bestimmten Gegnern zu spüren.

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Zudem wird es, so erklärt er gegenüber IGN weiter, keine Dörfer oder Städte mit Nicht-Spielercharakteren geben. Viel mehr orientiert sich die Landschaft an Dark Souls, die auch eher Ruinen als fruchtbare Stadtbilder bietet.

Wieder mehr Fokus auf Rollenspiel

Hidetaka Miyazaki ist es wohl auch wichtig, klarzustellen, dass Elden Ring wieder mehr ein Rollenspiel werden soll. Natürlich kann es sein, dass wir bestimmte Aspekte des Kampfsystems aus Sekiro auch wieder in Elden Ring finden werden – wie etwa responsive Kämpfe und Anderes.

Sekiro: Shadows Die Twice hatte jedoch im Gegensatz zu Dark Souls und Bloodborne den großen Unterschied, dass sich die eigene Spielfigur nicht über Statuswerte weiterentwickeln lässt und die Waffenanzahl beschränkt ist. Zudem „scalen“ die Waffen nicht mit der Figur mit. Damit ist gemeint, dass beispielsweise ein Zweihandschwert mit der Erhöhung des Statuswerts „Stärke“ immer mehr Schaden austeilt.

Zu diesen Möglichkeiten will Miyazaki aber zurück, wie er in einem Interview mit Xbox erklärt:

Eben habe ich gesagt, dass sich der Titel wieder mehr auf Rollenspiel-Elemente fokussieren wird. Dieses Spiel wird eine große Vielfalt an Waffen, Magie und Wegen haben, Feinde anzugehen – das ermöglicht es, den Spielern einen Gameplay-Stil und eine Strategie zu bieten, die ihnen passt.

Selbst im Vergleich zur Dark Souls-Serie, glaube ich, dass der Titel den Spielern sogar eine noch größere Vielfalt bieten wird, um Herausforderungen zu meistern und ihre Taktiken zu optimieren, wenn sie Feinden gegenüberstehen.“

Das würde dann bedeuten, dass du nicht nur immer wieder gegen einen Feind anrennen musst. Einen Bogen um einen Boss, der dich somit nicht erreicht, hat in Dark Souls dem einen oder anderen schon einige Male das Spiel gerettet.

 

Auf welcher Plattform wird Elden Ring erscheinen?

Elden Ring wird wohl kein exklusives Spiel wie etwa Bloodborne werden. Geht es nach dem Trailer, den du dir oben anschauen kannst, dann wird Eleden Ring zum Release voraussichtlich für PlayStation 4, Xbox One und PC. Momentan ist auch nicht davon auszugehen, dass Elden Ring beispielsweise auf der PS4 exklusive Inhalte bekommen wird. Wenn du schon weißt, auf welcher Plattform du das Spiel zocken wirst, kannst du dir das Spiel sicherlich demnächst vorbestellen. im Moment bietet dies jedoch weder Amazon noch irgendein anderer Händler an.

Alles Wichtige auf einen Blick

Fassen wir alles auf einen Blick zusammen, was wir momentan wissen:

  •  Genre: Action-Rollenspiel
  • Entwickler: From Software
  • Publisher: Bandai Namco
  • Leitender Entwickler: Hidetaka Miyazaki
  • Autor: George R. R. Martin
  • Modus: Singleplayer
  • Plattformen: PS4, Xbox One und PC
  • Releaser: 2020

Wusstest du, dass auch Humor in den bockschweren Spielen der Dark Souls-Reihe steckt?

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Wirst du dir Elden Ring kaufen, wenn es erscheint, weil du so ein großer Dark Souls-Fan bist oder mochtest du Sekiro: Shadows Die Twice lieber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare unter dem Artikel.

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