Gaming-Laptops erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, was sich auch unmittelbar im vielfältigen Angebot widerspiegelt. Damit ihr nicht den Überblick verliert, hat GIGA eine Auswahl an Modellen herausgesucht, die sich aufgrund eines herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses oder praktischer Features besonders lohnen. Zusätzlich verraten wir, worauf ihr vor einem Kauf besonders achten solltet.

Es gibt zahlreiche Gaming-Laptops am Markt, die sich in vielen Merkmalen unterscheiden: Größe des Displays, Grafikkarte, Prozessor, Arbeitsspeicher, Gewicht und noch Dutzende weitere Kriterien. Man hat also die Qual der Wahl. Nicht nur zwischen verschiedenen Herstellern und Modellen, sondern auch innerhalb einer Modellreihe mit unterschiedlichen Konfigurationen. Daher stellen wir unterschiedliche Gaming-Laptops vor, die sich sowohl preislich als auch vom Funktionsumfang allesamt unterscheiden – von Einsteigermodell bis hin zum kompakten Highend-Rechner ist alles dabei.

Die besten Gaming-Laptops 2021: Alle GIGA-Empfehlungen in der Übersicht

GIGA-Preistipp Einsteigermodell Bestes Modell für unterwegs Highend-Laptop
Mo­dell HP Pavilion Gaming 15 Asus TUF Gaming A15 Asus ROG Zephyrus G14 Razer Blade Pro 17
Preis (ca.) 900 Euro 1.550 Euro 2.300 Euro 3.700 Euro
Vorteil Top-Preis Guter Mix aus Preis und Leistung Kompakte Bauweise Herausragende Performance
Nachteil Ohne Windows-Lizenz Hohes Gewicht Keine Webcam Extrem teuer
An­ge­bot NBB Saturn MediaMarkt Otto
Preis­ver­gleich idealo idealo idealo idealo
Hinweis: Laptop-Empfehlungen für die Arbeit im Büro oder den Uni-Alltag stellen wir übrigens im Artikel „Die besten Notebooks für Büro, Uni und Arbeit“ vor.

GIGA-Preistipp: HP Pavilion Gaming 15

HP Pavilion Gaming 15 (15,6 Zoll)

HP Pavilion Gaming 15 (15,6 Zoll)

Vorteile

  • Guter Mix aus Preis und Leistung
  • Flottes 144-Hz-Display
  • Großzügiger SSD-Speicher
  • 3-in-1-Kartenleser

Nachteile

  • Ohne Windows-Lizenz
  • Verhältnismäßig kleiner Akku

HPs Einsteiger-Reihe für Gaming-Laptops nennt sich „Pavilion“ und stellt einen guten Kompromiss aus Preis und (Gaming-)Leistung dar. So auch der Fall beim HP Pavilion Gaming 15-ec1148ng – wunderbar eingängiger Name, oder? Spaß beiseite. Denn während die Leute vom Marketing bei der Benennung der HP-Laptops anscheinend einfach dreimal auf den Zufallsgenerator gedrückt haben, scheinen die Leute aus der Produktentwicklung deutlich mehr Hirnschmalz in die Hardware-Zusammenstellung gesteckt zu haben.

Der AMD Ryzen 5 4600H betreibt im Zusammenspiel mit Nvidias GTX 1650 Ti ein 15,6 Zoll großes Full-HD-IPS-Panel mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz – eine ausgewogene Kombination. Die vollen 144 FPS werdet ihr zwar nur bei eSport-Titeln wie Fortnite, Counter-Strike: Global Offensive, Rocket League und Co. erreichen, doch auch beim Arbeiten mit normalen Office-Programmen oder beim Surfen im Internet sorgen die 144 Hz für ein spürbar flüssigeres Nutzererlebnis.

Ergänzt wird unser Preistipp um eine 512 GB große SSD, die für hervorragende Start- und Ladezeiten von Programmen, Spielen und des Betriebssystems sorgt. Die verbauten 16 GB Arbeitsspeicher bieten außerdem selbst Videoproduzenten und Tabs-Junkies genug Freiraum zum Arbeiten. Ein weiterer Vorteil: der SD-Kartenslot. Immer mehr Modelle verzichten oftmals auf dieses Feature, was hier aber glücklicherweise nicht der Fall ist.

Display 15,6 Zoll (Full-HD, 144 Hz, entspiegelt)
Prozessor AMD Ryzen 5 4600H
Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 1650 Ti
Speicher 512 GB M.2 SSD, 16 GB RAM
Konnektivität
  • 1x USB-A 2.0, 1x USB-A 3.1 Gen 1, 1x USB-C 3.1 Gen 1
  • HDMI
  • Kopfhörer/Mikrofon-Kombianschluss
  • Wi-Fi 5, Bluetooth 5, Ethernet
  • 3-in-1-Kartenleser
Akkulaufzeit bis zu 8,25 Stunden (52,5 Wh)
Gewicht 1,98 kg

Das Mittelklasse-Modell: Asus TUF Gaming A15

Asus TUF Gaming A15 (15,6 Zoll)

Asus TUF Gaming A15 (15,6 Zoll)

Vorteile

  • Leistungsstarker Prozessor und Grafikkarte
  • RTX-Grafikkarte mit Raytracing und DLSS
  • Schnelles 240-Hz-Display inkl. Adaptive Sync
  • Großer Akku

Nachteile

  • Verhältnismäßig kleiner SSD-Speicher
  • Hohes Gewicht (2,3 kg)

Wer nach einem möglichst guten Allrounder sucht, ist beim Asus TUF Gaming A15 FA506QR-HN006T genau richtig. Auch hier verbirgt sich hinter einem schier unaussprechlichen Namen ein durchaus gelungener Gaming-Laptop. Der AMD Ryzen 7 5800H sorgt für ausreichend Leistung – und das nicht nur beim Zocken. Auch wer Full-HD-Videos mit Premiere schneiden oder Bilder bearbeiten will, dürfte mit der Performance des Rechenchips auskommen. Der Arbeitsspeicher liefert mit 16 GB ebenfalls ausreichend Kapazitäten, sodass ein Flaschenhals vermieden wird.

Doch zum Spielen kommt es nicht nur auf den Prozessor oder RAM an. Die Grafikkarte spielt in den meisten Fällen eine viel wichtigere Rolle. Mit der verbauten RTX 3070 mit satten 8 GB Videospeicher braucht ihr euch in dieser Hinsicht allerdings keine Sorgen zu machen. Unterstrichen wird das nochmal durch das verbaute Display mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz. Gerade bei weniger anspruchsvolleren Games solltet ihr in der Lage sein, das voll und ganz auskosten, um somit eine absolut flüssige Darstellung zu genießen. Einziges Manko in dieser Preisklasse wäre die verhältnismäßig kleine SSD. Zwar hören sich 512 GB zunächst nach viel an, doch viele moderne Spiele fressen heute gute und gerne mal 100 GB oder mehr. Bei Bedarf könnt ihr per Wartungsklappe aber jederzeit nachrüsten.

Die Kapazität des Akkus fällt mit 90 Wh mehr als üppig aus. Die Akkulaufzeit ist bei diesem Modell demnach entsprechend gut, dennoch kommt es auch immer auf das jeweilige Anwendungsszenario an. Beim Zocken geht dem Akku bereits nach 2-3 Stunden dennoch die Puste aus. Diese Eigenschaft teilt sich der Asus TUF Gaming A15 aber mit den meisten Gaming-Laptops – wer länger und mit optimaler Leistung spielen will, sollte das mit einem Rechner tun, der am Stromnetz hängt. Im Test zum größeren Bruder Asus TUF Gaming A17 (2020) gehen wir außerdem noch ausführlicher auf die Stärken und Schwächen des Laptops ein.

Display 15,6 Zoll (Full-HD, 240 Hz, Adaptive Sync, entspiegelt)
Prozessor AMD Ryzen 7 5800H
Grafikkarte Nvidia GeForce RTX 3070
Speicher 512 GB SSD, 16 GB RAM
Konnektivität
  • 3x USB-A 3.2 Gen 1, 1x USB-C 3.2 Gen 2
  • HDMI
  • Kopfhörer/Mikrofon-Kombianschluss
  • Wi-Fi 6, Bluetooth 5, Ethernet
Akkulaufzeit bis zu 12,3 Stunden (90 Wh)
Gewicht 2,30 kg

Das beste Modell für unterwegs: Asus ROG Zephyrus G14

 

Asus ROG Zephyrus G14 (14 Zoll)

Asus ROG Zephyrus G14 (14 Zoll)

Vorteile

  • Kompaktes Design und gute Verarbeitung
  • Aufladen per proprietärem Netzteil via USB-C möglich
  • Programmierbares Mini-LED-Display (AniMe Matrix)
  • Wi-Fi 6 bereits unterstützt
  • Fingerabdrucksensor

Nachteile

  • Nur 120-Hz-Display
  • Keine Webcam
  • Kein Ethernet-Anschluss

Wesentlich kompakter aber genauso leistungsfähig wie das vorangegangene Modell, ist das Asus ROG Zephyrus G14 GA401QM-K2043T. Das Design kommt im Vergleich zu den sonst wie Sportwagen oder Alien-Raumschiffen anmutenden Geräten eher schlicht daher. Dank der schmalen Bildschirmränder könnt ihr das matte 14-Zoll-Display reflexionsarm genießen. Das Display ist mit 120 Hz ausreichend reaktionsfreudig, es gibt in dem Preisbereich aber schon deutlich schnellere Panels jenseits der 144 Hz. Dafür kommt es mit einer scharfen QHD-Auflösung daher, wodurch Spiele sowie andere Inhalte um einiges schärfer erscheinen sollten.

Die nötige Rechenpower liefern der AMD Ryzen 9 5900HS in Kombination mit der GTX 3060 samt 6 GB Videospeicher. Apropos Speicher, in dieser Konfiguration stehen euch 32 GB RAM zur Verfügung. Laut Hersteller soll der Akku mit seinen 76 Wh außerdem knapp 14 Stunden halten. Solche Werte unterliegen je nach Nutzungsverhalten aber starken Schwankungen. Wenn ausschließlich gezockt wird, müsst ihr deutlich früher eine Steckdose aufsuchen. Umso erfreulicher ist demnach, dass ihr hierfür nicht zwangsläufig das mitgelieferte Ladegerät verwenden müsst. Einer der USB-C-Anschlüsse unterstützt nämlich Power Delivery und obendrein DisplayPort 1.4 – bei Bedarf kann hierüber also auch ein externer Monitor angeschlossen werden.

Die AniMe Matrix – das sind über tausend einzelne LEDs auf dem Notebook-Deckel – lässt euch außerdem per Software verschiedenste Effekte einstellen. Über die Sinnhaftigkeit muss an dieser Stelle jeder selbst entscheiden. Wo wir uns jedoch einig sind: Das Wegbleiben einer Webcam sowie eines integrierten Mikrofons ist schade. Wer das Gerät für Videokonferenzen benutzen möchte, braucht also externe Peripherie. Ein LAN-Anschluss fehlt ebenso, weshalb ihr euch hier mit einem USB-Dongle begnügen müsst. In unserem ausführlichen Test zum Asus ROG Zephyrus G14 (2020) erhaltet ihr übrigens noch mehr Eindrücke zum Gerät sowie unsere finale Wertung.

Display 14 Zoll (QHD, 120 Hz, Adaptive Sync, entspiegelt)
Prozessor AMD Ryzen 9 5900HS
Grafikkarte Nvidia GeForce RTX 3060
Speicher 1 TB SSD, 32 GB RAM
Konnektivität
  • 2x USB-A 3.2 Gen 1, 2x USB-C 3.2 Gen 2 (inkl. Power Delivery, DisplayPort 1.4)
  • HDMI
  • Kopfhörer/Mikrofon-Kombianschluss
  • Wi-Fi 6, Bluetooth 5
Akkulaufzeit bis zu 13,7 Stunden (76 Wh)
Gewicht 1,70 kg

Highend-Laptop für hohe Ansprüche: Razer Blade Pro 17

Razer Blade Pro 17 (17,3 Zoll)

Razer Blade Pro 17 (17,3 Zoll)

Vorteile

  • Herausragende Performance
  • Ansprechendes Design und edle Verarbeitung
  • Bildschirm mit Touch-Funktionalität
  • 4K-Display mit 120 Hz
  • SD-Kartenleser

Nachteile

  • Verhältnismäßig geringe Akkulaufzeit
  • Spiegelndes Display
  • Hoher Preis

Den krönenden Abschluss unserer Liste macht das Razer Blade Pro 17 (2021). Die diesjährige Neuauflage der beliebten Modellreihe überzeugt vor allem durch das minimalistische Design sowie die fantastische Verarbeitungsqualität. Doch auch die restlichen Hardware des Gaming-Laptops lässt sich sehen: Als Prozessor kommt der Intel Core i7-10875H zum Einsatz, dem insgesamt 32 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Abgerundet wird das Ganze dann mit einer RTX 3080 – das Razer Blade Pro 17 strotzt also nur so vor Leistung.

Als Display kommt ein 17,3 Zoll großes 4K-Panel zum Einsatz. Neben einer knackigen Bildwiederholrate von 120 Hz, verfügt dieses außerdem über die Möglichkeit, Touch-Eingaben zu registrieren. Ein unmittelbarer Nachteil davon ist aber, dass deswegen wohl auf ein mattes Display verzichtet wurde. Je nach Lichtbedingungen kann sich das durchaus als störend erweisen.

Die Modelle der Razer-Blade-Serie überzeugen vor allem durch ihr schlichtes Design. (Bild: GIGA)

Die Zeit zum Hochfahren des Laptops, dem Starten von Programmen und die Ladezeiten in Spielen fallen dank der verbauten 1 TB NVMe-SSD sehr flott aus. Eine zweite SSD im M.2-Format lässt sich beim Razer Blade Pro 17 (2021) übrigens auch nachrüsten. Wer mehr Speicher haben will, muss auf der Unterseite des Laptops nur ein paar Schrauben lösen, die Abdeckung abnehmen und hat dann Zugriff auf Massen- und Arbeitsspeicher.

Derart potente Hardware hat aber auch ihren Preis – und das in mehrfacher Hinsicht. Das Modell in der hier vorliegenden Konfiguration kostet nämlich weit über 3.000 Euro. Zusätzlich hält der ohnehin schon eher knapp bemessene Akku mit 70,5 Wh laut Hersteller nur etwa 6 Stunden durch. Wer hauptsächlich zockt oder andere rechenintensive Aufgaben erledigt, sollte vermutlich also gar nicht erst ohne Ladegerät aus dem Haus gehen. Damit hat aber so gut wie jeder Gaming-Laptop zu kämpfen, was euch vor einem Kauf also entsprechend bewusst sein sollte.

Wir waren schon von den Vorgängermodellen des Razer Blade positiv angetan, wie ihr unserem Hands-On-Video sehen könnt: 

Razer Blade 15 angeschaut: Hands-On zum Gaming-Notebook
Display 17,3 Zoll (4K, 120 Hz, Touchscreen)
Prozessor Intel Core i7-10875H
Grafikkarte Nvidia GeForce RTX 3080
Speicher 1 TB SSD, 32 GB RAM
Konnektivität
  • 3x USB-A 3.2 Gen 2, 2x USB-C 3.2 Gen 2, 1x Thunderbolt 3
  • HDMI 2.1
  • Kopfhörer/Mikrofon-Kombianschluss
  • Wi-Fi 6, Bluetooth 6, Ethernet
  • UHS-III-SD-Karten-Leser
Akkulaufzeit bis zu 6 Stunden (70,5 Wh)
Gewicht 2,75 kg

Die besten Gaming-Laptops: So haben wir ausgewählt

Inzwischen gibt es unzählige Gaming-Laptops auf dem Markt. Manche bieten euch das absolute Maximum an Leistung und wiederum andere legen großen Wert auf Mobilität und somit kompakte Abmessungen. Aus diesem Grund haben wir unterschiedliche Modelle herausgesucht, die einerseits verschiedene Anwendungsbereiche und andererseits ein möglichst breites Preisspektrum abdecken. Um euch den bestmöglichen Überblick geben zu können, haben wir neben unseren eigenen Einschätzungen ebenso Nutzerwertungen sowie externe Testinstitutionen berücksichtigt.

Gaming-Laptop kaufen: Das müsst ihr wissen

Laptops: Was man vor dem Kauf wissen sollte

Bevor man anfängt, sich wild durch das riesige Angebot an unterschiedlichen Gaming-Laptops zu klicken, sollte man sich zunächst ein paar Gedanken zu seinem Wunschgerät machen und folgende Dinge klären, um die Auswahl etwas einzugrenzen:

  • Was ist mein Budget? Wie viel seid ihr bereit, maximal für euren Gaming-Laptop auszugeben?
  • Wie groß soll mein Gaming-Laptop sein? 15 Zoll und damit noch halbwegs kompakt? Oder doch lieber 17 Zoll, um die Bildschirmgröße zu maximieren? Ultrakompakte Gaming-Laptops mit 13- und 14-Zoll-Displays gibt es auch, diese sind aber extrem teuer.
  • Welche zusätzlichen Features brauche ich? Beleuchtete Tastatur, SD-Kartenslot, Thunderbolt 3, separater Nummernblock auf der Tastatur, eine Webcam mit Mikrofon? Solche Extras bieten nicht alle Geräte und kosten im Zweifel mehr.
  • Was genau will ich auf meinem Laptop spielen? Für weniger anspruchsvolle Titel wie League of Legends, Fortnite und Counter-Strike: Global Offensive reicht ein günstiges Einsteiger-Modell vollkommen aus. Wer jedoch auch in den kommenden Jahren noch topaktuelle AAA-Spiele zocken will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.
  • Brauche ich wirklich einen Gaming-Laptop? Hierzu unten mehr.

Display, Grafikkarte, Prozessor und Co.

So gerne wir euch hier eine pauschale Antwort geben würden – es kommt immer darauf an. Die wichtigsten Faktoren sind einerseits euer Budget und andererseits die Art von Spielen oder Anwendungen, die auf dem Laptop laufen sollen. In der folgenden Tabelle findet ihr grobe Richtlinien, was ein aktueller Gaming-Laptop haben sollte:

Einsteiger Mittelklasse Highend
Prozessor (CPU)
  • Intel Core i5
  • AMD Ryzen 5
  • Intel Core i7
  • AMD Ryzen 7
  • Intel Core i9
  • AMD Ryzen 9
Grafikkarte (GPU)
  • GeForce GTX 1650 Ti
  • Geforce GTX 1660 Ti
  • GeForce RTX 2060
  • GeForce RTX 3060
  • GeForce RTX 3070
  • GeForce RTX 3080
Arbeitsspeicher (RAM) 8 GB 8 bis 16 GB 16 bis 32 GB
Speicher mind. 250 GB SSD + 1 TB HDD mind. 512 GB SSD mind. 1 TB SSD
Display
  • Full-HD mit mind. 120 Hz
  • Full-HD mit mind. 144 Hz
  • QHD mit 120 Hz
  • Full-HD mit mind. 240 Hz
  • QHD mit 144 Hz
  • 4K mit 120 Hz
Konnektivität je nach Bedarf ausreichend USB-Anschlüsse (Typ-A und Typ-C), Ethernet, WiFi, Bluetooth, SD-Kartenleser etc.
Preis bis 1.000 Euro bis 2.500 Euro ab 2.500 Euro

Dabei darf nicht vergessen werden, dass die hier gezeigten Konfiguration keinesfalls in Stein gemeißelt sind. Hersteller bieten oft bewusst unterschiedliche Varianten ihrer jeweiligen Modelle an, die je nach Konfiguration in bestimmten Bereichen besser ausgestattet sind und dafür an anderer Stelle sparen. Oftmals lohnt es sich auch, gezielt nach einem Vorjahresmodell Ausschau zu halten. Zwar ist die Hardware dann nicht mehr auf dem allerneuesten Stand, aber ihr könntet unter Umständen trotzdem mehr Leistung für euer Geld bekommen.

Für noch mehr Infos zum Thema könnt ihr euch übrigens unseren Laptop-Kaufberater oder aber unsere Übersicht zu den besten Gaming-Monitoren ansehen. Im Artikel „Gaming-PC selber bauen“ erfahrt ihr außerdem im Detail, worauf es bei der richtigen Konfiguration von PC-Hardware ankommt.

Geld sparen beim Kauf eines Gaming-Laptops

Wenn ihr ein Schnäppchen beim Kaufen eines Gaming-Laptops machen wollt, solltet ihr euch nicht auf ein einziges Modell beschränken. Haltet Ausschau nach Geräten anderer Hersteller, die eine ähnliche oder im besten Fall sogar die gleiche Hardware-Ausstattung besitzen. Wenn ihr einen kleinen Pool aus unterschiedlichen Modellen auf dem Schirm habt, ist es viel wahrscheinlicher, dass eines davon zeitnah reduziert wird.

Überlegt euch, ob es sich für euch lohnen könnte, einen preiswerteren Laptop ohne schnelle SSD oder mit weniger RAM zu kaufen, die ihr im Nachhinein nachrüsten könnt. Einige Geräte bieten eine Wartungsklappe, über die ihr einfachen Zugriff auf die entsprechenden Slots erhaltet. Ansonsten findet ihr online in den meisten Fällen ein entsprechendes Tutorial, das euch Demontage und den Einbau im Detail schildert.

Was eine SSD genau ist und welche Vorteile der Speicher hat, erfahrt ihr im folgenden Video:

Alles über SSDs – TECHfacts

Ähnliches gilt für das Betriebssystem. Viele Hersteller bieten ihre Gaming-Laptops mit oder ohne vorinstalliertes OS an. Wer sowieso noch eine Windows-Lizenz übrig hat oder von seinem alten auf den neuen Rechner umzieht, kann auf diese Weise ordentlich Geld sparen. Sogar der kostengünstige Kauf einer Lizenz bietet sich inzwischen an, wie ein Blick auf den Preisvergleich zeigt.

Lohnt sich ein Gaming-Laptop für mich?

Entschuldigt, dass wir diese Gretchenfrage stellen, aber sie gehört durchaus in einen Ratgeber zum Thema Gaming-Laptops.

Unsere Gaming-Notebook-Auswahl beschränkt sich auf Geräte, die hauptsächlich zum Spielen gedacht sind. Mobilität und Akkulaufzeit können die meisten der Modelle jedoch nicht als Stärke vorweisen, zudem sind die Geräte im Vergleich zu stationären Gaming-PCs und Konsolen deutlich teurer. Ein Gaming-Laptop ist also zwangsläufig immer ein Kompromiss.

Wenn ihr nur zu Hause spielen möchtet, seid ihr mit einem leistungsfähigen Desktop-PC oder einer Konsole wahrscheinlich besser beraten, ergänzt um einen Nicht-Gaming-Laptop. Klar, Desktop-Rechner brauchen Platz und ihr müsst euch noch um zusätzliche Peripherie wie Bildschirm, Maus und Tastatur kümmern. Dafür bekommt ihr mit einem Gaming-PC mehr Leistung fürs Geld und könnt ihn in Zukunft leichter aufrüsten.

Wer zwar einen Laptop braucht, aber lediglich ab und an weniger ressourcenhungrige oder ältere Games spielen möchte, kann auch zu einem Laptop ohne separaten Grafikchip greifen. Beim Zocken können es Geräte mit im Prozessor integrierter Grafikeinheit (iGPU) zwar nicht mit ihren großen Brüdern aufnehmen, dafür geht deren Akku aber auch nicht ansatzweise so schnell leer. Weiterer Vorteil: Geräte ohne dedizierten Grafikchip sind meist kompakter, leichter, kühler und auch preisgünstiger. Mit Cloud-Gaming-Services wie Google Stadia und Geforce Now kann man übrigens auch auf schwachen Notebooks vernünftig spielen – zumindest wenn die Internetverbindung es hergibt.

Bei den Konsolen bekommt ihr preiswerte Maschinen, die komplett aufs Spielen optimiert sind. Die Nintendo Switch (die besten Spiele) ist beispielsweise wesentlich mobiler als jeder noch so kompakte Gaming-Laptop – günstiger sind sie in aller Regel ebenfalls.

Vergesst außerdem nicht, dass euer Budget auch die Kosten für entsprechendes Zubehör wie eine passende Tasche, eine Gaming-Maus oder ein Gaming-Headset beinhalten sollte. So gut wie alle Gaming-Laptops entwickeln sich unter Volllast im Netzbetrieb nämlich zu echten Jetturbinen. Wer in diesem Zustand noch die Audiokulisse des Spiels genießen will, sollte sich nicht auf die eingebauten Lautsprecher verlassen.

Eine weitere Alternative wäre daher ein iPad– es ist deutlich leichter, vielseitig in der Anwendung und lässt sich mit Tastaturdock zumindest eingeschränkt wie ein herkömmlicher Notebook nutzen. An Spielen mangelt es dank Apple Arcade ebenso wenig. Zudem unterstützt das Apple-Tablet mittlerweile auch Controller. Auf grafisch eindrucksvolle Triple-A-Spiele müsst ihr auf dem Tablet in der Regel aber dennoch verzichten.

Ansonsten gilt: Probieren geht über Studieren – vor allem was die Verarbeitungsqualität des Gehäuses, das taktile Feedback der Tastatur, die Gleiteigenschaften des Touchpads und die Darstellungsqualität des Displays angeht. Hier hat jeder andere Vorlieben. Schaut vor dem Kauf also mal, ob ihr euer Wunschmodell im örtlichen Elektronikmarkt als Ausstellungsobjekt findet und spielt ein bisschen damit herum. Wer diese Möglichkeit nicht hat, der kann sich den Laptop auch einfach mal nach Hause bestellen und bei Nichtgefallen binnen 14 Tage ohne Angabe von Gründen vom Kaufvertrag zurücktreten.

Diese Indie-Games sehen auch mit schwächerer Hardware großartig aus:

Ihr benötigt passende Peripherie für euren Gaming-Laptop? Hier sind weitere nützliche Kaufberater: