Stöbert man in sozialen Medien, stößt man immer wieder auf unbekannte Abkürzungen. So lest ihr bei Twitter und Co. häufiger die Kürzel „IDDQD“ oder „IDKFA“. Was bedeuten diese Abkürzungen?

 
Netzkultur
Facts 

Nostalgie-Gamer kennen die Abkürzungen bereits seit Jahrzehnten. Doch auch 2021 werden die Buchstaben immer noch gerne verwendet.

Was heißen „IDDQD“ & „IDKFA“?

„IDDQD“ und „IDKFA“ sind Cheat-Codes aus dem legendären 3D-Shooter „DOOM“, der im Jahr 1993 veröffentlicht wurde. Das passiert bei den Codes:

  • IDDQD: God-Mode, Spieler ist unsterblich.
  • IDKFA: Spieler bekommt sofort alle Schlüsselkarten, Waffen und Munition.

2016 kehrte DOOM zurück. Der Test im Video:

Die Codes müssen einfach mit der Tastatur eingegeben werden, um die Vorteile freizuschalten. Die Buchstaben sind dabei nicht zufällig gewählt, sondern haben eine eigene Bedeutung:

  • ID“ ist die Kurzform des entwickelnden Studios, „ID Software“.
  • DQD“: Die genaue Bedeutung ist nicht geklärt. Gerüchten zufolge könnte hierhinter aber die Abkürzung für „Delta Quit Delta“ stecken. Dabei soll es sich um eine fiktive Studentenverbindung handeln, die sich zu einem „Insider Joke“ unter den ID-Mitarbeitern entwickelt hat.
  • KFA“: Auch hier gibt es keine eindeutige Bedeutung der einzelnen Buchstaben. An manchen Stellen wird es als „Keys & Full Ammo“ aufgelöst, an anderen Stellen als „Keys, Firearms, Armor“. Bei jeder Bedeutung stecken hinter den Buchstaben aber die einzelnen Elemente, die man durch den Cheat-Code freischaltet.
Urban Backwoods IDDQD Turnbeutel Sporttasche
Urban Backwoods IDDQD Turnbeutel Sporttasche
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 22.01.2022 01:02 Uhr

Diese Cheats sind ebenfalls legendär:

„IDDQD“ & „IDKFA“: Die legendären Cheat-Codes aus DOOM

Die Abkürzungen werden heutzutage auch abseits der DOOM-Spiele in der Netzsprache verwendet. Einige Beispiele für die Verwendung von „IDDQD“ & „IDKFA“ im Deutschen:

In frühen Gaming-Tagen konnten Spieler viele Vorteile und Geheimnisse durch einfache Tastatureingaben per Cheat-Code freischalten. Ein weiterer legendärer Cheat steckt hinter dem „Konami-Code“, der es gleich in mehrere Spiele geschafft hat:

Heutzutage sind Cheats, die man an der Tastatur oder am Gamepad eingeben kann, selten geworden. Am Computer können Spieler manchmal noch Trainer benutzen, also Programme, die im Hintergrund laufen. Ansonsten ist man bei aktuellen Games meist auf sich selbst gestellt und in sehr schweren Passagen manchmal hilflos ausgeliefert.

Weißt du, wofür diese alltäglichen Dinge gedacht sind?

Du willst keine News rund um Technik, Games und Popkultur mehr verpassen? Keine aktuellen Tests und Guides? Dann folge uns auf Facebook (GIGA Tech, GIGA Games) oder Twitter (GIGA Tech, GIGA Games).