iOS 13 für iPhone: Das sollte man vor der Installation wissen

Sebastian Trepesch 3

Am heutigen Donnerstag erscheint iOS 13. Die Installation eines Desktop-Betriebssystems birgt deutlich mehr Gefahren als die eines mobilen Systems. Dennoch sollte man ein paar Dinge schon vor der Installation beziehungsweise am Anfang der Nutzung wissen. GIGA nennt die relevanten Punkte.

Update: Apple hat das System für iPhones soeben, am Donnerstagabend, veröffentlicht, siehe: iOS 13 ist da! Download und Installation, so gehts.

Große Kompatibilitätsprobleme dürfte es mit iOS 13 nicht geben – die Apps ohne 64-Bit-Unterstützung laufen ja schon unter iOS 12 nicht mehr. Und doch ändert sich so manches. Ein Backup vor der Installation ist obligatorisch.

iOS 13: Wissenswertes vor der Installation

Kompatibilität
Grundsätzlich ist iOS 13 mit iPhone 6s, iPhone SE und neueren Geräten kompatibel. (Das iPad bekommt iPadOS 13, wenngleich erst später.) Aber:

Synchronisation
Manche Funktionen sind nur mit anderen Geräten kompatibel, die ebenfalls auf iOS 13 und macOS Catalina synchronisiert wurden. Wer zum Beispiel eine smarte Liste in der Notiz-App nutzen will, wird diese auf einem Mac mit macOS Mojave nicht aufrufen können.

Bugs in iOS
iOS 13.0 ist Apple nicht fehlerfrei gelungen. Neben kleineren Bugs im Golden Master gibt es ein Sicherheitsproblem: Die Kontaktliste ist selbst bei einem gesperrten iPhone aufrufbar. Den Fehler löst erst iOS 13.1.

iOS 13.1
iOS 13.1 erscheint am 30. September. Wer es nicht total eilig hat, warte auf diese, wohl etwas ausgereiftere Version. Hier folgen zudem Funktionen, die Apple für iOS 13 angekündigt, aber noch nicht in die „Version Null“ integriert hat. A propos Neuerungen:

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
iOS 13 und iPadOS: Die 10 Top-Neuerungen für iPhone und iPad

iOS 13: Diese Änderungen sollte man nach der Installation wissen

Es wird nicht lange dauern, da wird man sich über ein paar Dinge nach der Installation wundern:

Stromverbrauch
Eine Apple-Spezialität ist, dass viele Funktionen, die auf maschinelles Lernen beruhen, direkt auf dem iPhone durchgeführt werden – aus Datenschutzgründen. Dies erhöht zumindest kurz nach der Installation von iOS 13 den Stromverbrauch. Um zum Beispiel der Fotos-App die Möglichkeit zu geben, den Bilderbestand zu analysieren, sollte man in der ersten Nacht das Smartphone am Ladestecker angeschlossen lassen.

iPhone-Apps löschen
Hält man eine App lange gedrückt, fängt sie nicht etwa zu wackeln an, um sie verschieben und löschen zu können. Vielmehr poppt das 3D-Touch-Menü auf. Lösung: Einfach noch länger den Finger liegen lassen. Wie das aussieht, zeige ich im Video auf dem iPad:

iPadOS 13: Das sollte man wissen.

App-Updates
Die App-Updates sind nicht mehr im App Store unten in der Menüleiste. Man findet sie hinter dem Account-Button oben im App Store.

Unvollständig geladener Akku
Wer sich wundert, warum der iPhone-Akku nur auf 80 Prozent geladen wird: Apple führt mit iOS 13 eine Schonfunktion für den Akku ein. Hierbei wird der Akku beim Laden über Nacht zunächst nur auf 80 Prozent geladen und erst „intelligent“ vor dem Aufstehen auf 100 Prozent getankt. Sollte diese Automatik nicht vernünftig funktionieren, kann man sie in den Einstellungen -> Batterie -> Batteriezustand -> Optimiertes Laden ausschalten.

Beta-Versionen
Wer an den Beta-Tests teilgenommen hat und die kleineren Versionen von iOS 13 nicht mehr in der Vorabversion will, muss sich vom Beta-Programm abmelden.

Welche Probleme bereitet iOS 13 auf deinem iPhone?

Mit iOS 13 scheint Apple einen Fehlstart hingelegt zu haben – oder etwa nicht? Werden einzelne Probleme überbewertet und treten nur selten auf? Uns interessiert: Wie gut läuft iOS 13 auf deinem iPhone? Nimm an unserer Umfrage teil!

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