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Print on Demand Erfahrungen: Do’s and Don’ts im Print on Demand Geschäft 2024

© IMAGO / Pond5 Images

Wir geben Insights aus unseren Print on Demand Erfahrungen und zeigen, worauf es 2024 im PoD-Business ankommt und was es zu beachten gilt.

Wenn ihr bislang nicht über Print-on-Demand-Erfahrungen verfügt, kann das Geschäftsmodell durchaus verwirrend sein. Daher ist es vorab wichtig, die gängigen Modelle zu kennen und die typischen Fehler zu vermeiden. So kann euer Online-Business in kürzester Zeit wachsen. Risiken gibt es beim Print-on-Demand-Verfahren nämlich kaum.

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Print on Demand: Diese Modelle lohnen sich

Die Print on Demand-Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich vor allem zwei Modelle für Einsteiger lohnen. Ihr könnt eure Designs entweder risikolos über einen Marktplatz anbieten oder mit etwas Aufwand einen eigenen Print-on-Demand-Shop erstellen. Für beide Varianten braucht ihr kaum Startkapital und grundsätzlich nur sehr wenig Know-how. Die Hürden für den Start in das E-Commerce-Business mit Print on Demand sind also relativ gering.

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Verkauf über einen Marktplatz

Das Marktplatzmodell bietet euch die Möglichkeit, Print-on-Demand-Produkte auf bekannten Plattformen zu vertreiben. Die eigenen Designs können dann über Amazon Merch on Demand oder Etsy verkauft werden. Gerade für Neueinsteiger kann das besonders attraktiv sein, da ihr hier von der etablierten Reichweite und Nutzerbasis dieser Plattformen profitieren könnt. Besonders Amazon und Etsy sind für Einsteiger ohne Print-on-Demand-Erfahrungen sehr zu empfehlen.

Beim Versandhandelsriesen könnt ihr beispielsweise das Bestseller-Ranking einsehen. So wisst ihr, welche Nischen besonders profitabel sind und welche eurer Designs gut ankommen. Es sind also grundsätzlich keine Print-on-Demand-Erfahrungen notwendig, um direkt erfolgreich in den E-Commerce zu starten.

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Neben Amazon Merch on Demand und Etsy sind auch die folgenden Marktplätze interessant:

  • Teepublic
  • Displate
  • Redbubble
  • Spreadshirt

Bei Amazon könnt ihr direkt auf das Marketingprogramm des Versandhändlers zurückgreifen. So ist Werbung für ein einzelnes Produkt oder eure gesamte Brand möglich. Für Bücher und E-Books gibt es zudem noch einige weitere Werbemöglichkeiten. Die Kosten für die Werbung sind individuell und hängen vom Umfang ab. Generell solltet ihr die Kosten für das Marketing aber immer als Investition und nicht als zwingende Ausgabe sehen.

Vorteile des Marktplatzes für dein PoD-Business

  • Zugang zu einer großen Kundenbasis: Marktplätze wie Amazon oder Etsy haben einen breiten Kundenstamm. Dadurch profitiert ihr natürlich von einer großen Reichweite. So können bereits vom ersten Tag an Verkäufe gemacht werden.
  • Weniger Marketingaufwand: Werbung auf einem Marktplatz ist relativ einfach. Durch gesponserte Platzierungen und ansprechende Produktbeschreibungen könnt ihr ansprechende Designs perfekt in Szene setzen.
  • Einfacher Start: Die Einrichtung ist meist selbsterklärend und ihr könnt schnell mit dem Verkaufen beginnen.
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Nachteile des Marktplatzmodells

  • Starke Konkurrenz: Dass Amazon und Co. sich gut für Print on Demand eignen, wissen auch andere Verkäufer. Auf Marktplätzen herrscht daher ein starker Wettbewerb. Ohne Alleinstellungsmerkmal oder besonderes Design könnten eure Produkte schnell in der Masse untergehen.
  • Gebühren und Kommissionen: Die Reichweite der Marktplätze muss natürlich bezahlt werden. Fixe Gebühren oder eine Kommission für Verkäufe kann eure Gewinnmargen verringern.
  • Weniger Kontrolle: Ihr seid stets an die Richtlinien des Marktplatzes gebunden und habt weniger Kontrolle über die Daten eurer Kunden.

Aufbau eines eigenen Print-on-Demand-Shops

Wenn ihr einen eigenen Print-on-Demand-Shop aufbauen möchtet, könnt ihr nicht vom Netzwerk der etablierten Marktplätze profitieren. Dafür besteht die Möglichkeit, ein individuelles Branding zu schaffen. Dank der verschiedenen Shopsysteme lässt sich ein eigener Webshop in kürzester Zeit und ohne Know-how aufbauen. Die Kosten halten sich ebenfalls in Grenzen und liegen in der Regel nur zwischen 15 und 40 Euro im Monat. Möchtet ihr einen Onlineshop erstellen, sollte bereits vorab auf eine potenzielle Schnittstelle zum PoD-Anbieter geachtet werden. Dann kann der Dienstleister einfach in eure Webseite integriert werden. Das vereinfacht die laufenden Prozesse und sorgt dafür, dass Bestellungen nicht untergehen. Zudem kann über den eigenen Onlineshop via Private Label versandt werden. Dadurch wird für eure Kunden nicht ersichtlich, dass die Produkte von einem PoD-Anbieter gedruckt werden.

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Vorteile eines eigenen PoD-Shops

  • Markenbildung: Ihr könnt eine eigene Marke aufbauen und ein individuelles Kundenerlebnis schaffen.
  • Volle Kontrolle: Preise, Design und Marketing – alle Entscheidungen liegen bei dir.
  • Kundendaten: Ihr habt direkten Zugang zu Kundendaten und könnt diese für Marketingzwecke nutzen.

Nachteile eines eigenen PoD-Shops

  • Größerer Aufwand: Der Aufbau und die Wartung eines eigenen Shops kosten Zeit. Zudem braucht ihr zu Beginn ein klares Konzept.
  • Marketingverantwortung: Ihr seid für den Traffic auf eurem Shop verantwortlich und müsst eigene Strategien für SEO und Werbung entwickeln.
  • Anfängliche Kosten: Obwohl Print on Demand mit geringeren Startkosten verbunden ist, fallen für den Aufbau eines eigenen Shops dennoch einige Investitionen an.

Print on Demand-Erfahrungen: Für wen eignet sich Print on Demand?

Für Einsteiger ins E-Commerce-Business bietet Print on Demand einige entscheidende Vorteile. Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Flexibilität und das äußerst geringe Risiko. Als Shop-Betreiber müsst ihr keine großen Lagerbestände ansammeln, um Produkte verkaufen zu können. Nach einer Bestellung wird der Auftrag einfach an den Print-on-Demand-Anbieter weitergeleitet. Dieser startet mit dem Druck und versendet die Bestellung an euren Kunden. Das finanzielle Risiko geht dabei gegen null. Denn bezahlt werden muss nur, wenn auch tatsächlich bestellt wird. So könnt ihr einen Onlineshop also mit geringem Budget starten. Zudem habt ihr als kleiner Onlineshop immer die Möglichkeit, schnell auf neue Trends zu reagieren und neue Designideen auszuprobieren. Denn die verschiedenen Print-on-Demand-Produkte können schnell und einfach in den eigenen Webshop eingebunden werden.

Influencer haben sich über die Jahre hinweg oft eine treue Community aufgebaut. Mit den Tausenden von Followern in den sozialen Medien kann über das Print-on-Demand-Verfahren ohne großen Aufwand noch viel Geld verdient werden. So können Produkte nämlich auf die Interessen der Fans zugeschnitten werden. Diese Form des direkten Vertriebs fördert nicht nur die eigene Marke, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Creator und Community. Davon profitieren zum Beispiel auch aufstrebende Musiker. Ob es um limitierte Editionen oder Merchandising für die erste Tour geht. Das Branding lässt sich so kostengünstig und ohne Risiko aufbauen.

Die Print on Demand-Erfahrungen zeigen nämlich, dass euch eine einfache Möglichkeit zur Markenbildung geboten wird. Wenn ihr als Einsteiger die ersten Schritte im Online-Business wagen wollt, ist das Budget für Design und Werbung oft beschränkt oder erst gar nicht vorhanden. Über Print on Demand können nahezu alle Produkte mit individuellen Designs und Logos bedruckt werden. Die eigene Marke kann dann zum Beispiel für Nachhaltigkeit, Qualität oder ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis stehen. Wichtig ist dabei jedoch, dass von Beginn an ein klares Konzept verfolgt wird.

Print on Demand Erfahrungen: Typische Fehler, die es zu vermeiden gilt 

Grundsätzlich ist es relativ einfach, einen eigenen Onlineshop mit Print on Demand-Modell aufzubauen. Denn die Verknüpfung ist mit nahezu jedem Shopsystem möglich. Wie die Print-on-Demand-Erfahrungen zeigen, gibt es für Anfänger jedoch Stolpersteine. Vor allem Einsteiger können dadurch Schwierigkeiten haben, sich einen Kundenstamm aufzubauen und erfolgreich ins Online-Business zu starten. Wir zeigen euch, welche Fehler es unbedingt zu vermeiden gilt.

#1 Kein Alleinstellungsmerkmal

Der Wettbewerb im E-Commerce ist enorm und für jede Nische gibt es bereits einen passenden Onlineshop. Daher müsst ihr euch mit euren Produkten von der Masse abheben können. Die Print on Demand-Erfahrungen zeigen, dass ein Alleinstellungsmerkmal von entscheidender Bedeutung ist. Nur wer es schafft, sich kreativ von der Masse abzuheben und ein eigenes Branding zu kreieren, kann langfristig erfolgreich sein. Ihr könnt euch aber nicht nur durch besondere Designs von der Konkurrenz abheben. Auch hinsichtlich des Preises und der Qualität gibt es beim Print on Demand Spielraum. 

#2 Wenig Kundenservice

Der Kundenservice spielt gleich aus zwei Perspektiven eine entscheidende Rolle. Auf der einen Seite muss euer Print-on-Demand-Anbieter einen schnellen Support anbieten. Kommt es zu Problemen oder Lieferschwierigkeiten, werden eure Kunden nach Informationen verlangen. Je schneller der Anbieter reagiert, desto schneller könnt ihr die Information wiederum weitergeben. Auf der anderen Seite muss aber auch euer Onlineshop mit einem Support ausgestattet sein. Hier solltet ihr in jedem Fall ein Kontaktformular auf der Webseite einbinden. In größeren Shops lohnt es sich, auch einen Live-Support über Chat oder Telefon anzubieten.

#3 Falscher Lieferant

Die Auswahl des richtigen PoD-Anbieters kann einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg eures Online-Business haben. In erster Linie müsst ihr euch über die angebotenen Leistungen informieren. Einige Print-on-Demand-Anbieter haben sich nur auf Textildruck spezialisiert. Andere Dienstleister wiederum bieten auch den Druck von Tassen, Schmuck oder Haushaltsgeräten an. In weiterer Folge solltet ihr einen Blick auf die Preise werfen. Denn für eine erfolgreiche E-Commerce-Strategie braucht es einen Aufschlag von mindestens 30 %. Aus den Print-on-Demand-Erfahrungen lässt sich ableiten, dass vor allem bei großen Bestellmengen auch Mengenrabatte möglich sind. Für Einsteiger mit einem neuen Onlineshop spielt das aber nur eine Nebenrolle.

#4 Fehlende Fokussierung auf eine Nische

Eine klare Nischenstrategie hilft euch, zielgerichtet eine bestimmte Kundengruppe anzusprechen. Indem die Produkte gezielt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst werden, kann eine Marke schneller wachsen und natürlich auch mehr Geld einspielen. Denn die Konkurrenz im Online-Business ist groß. Ohne klare Strategie und eine bestimmte Nische steigt das Risiko, dass der eigene Webshop im Meer der Konkurrenz einfach untergeht.

#5 Standard-Produktpräsentation

Eine ansprechende Produktpräsentation ist das virtuelle Schaufenster eures Shops. Vermeidet es, euch auf die Standard-Mockups zu verlassen. Das gilt vor allem dann, wenn ihr individuelle Designs anbietet. Hier ist es notwendig, einen Testdruck zu starten und die Produkte dann entsprechend in Szene zu setzen. Übrigens braucht es hierfür keinen Profi-Fotografen. Mithilfe von AI-Programmen könnt ihr ansprechende Produktbilder ohne Erfahrung erstellen.

#6 Fehlendes Kundenfeedback

Kundenfeedback ist von zentraler Bedeutung, wenn euer Onlineshop möglichst schnell wachsen soll. Je mehr positive Bewertungen für euren Shop und die Produkte vorhanden sind, desto eher werden auch potenzielle Neukunden bestellen. Rund um die Rezensionen ist mittlerweile ein ganzes Business entstanden. Ihr könnt auch Bewertungen kaufen, um gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil zu haben. Empfehlenswert ist das jedoch nur dann, wenn die Produkte auch tatsächlich von hoher Qualität sind. Auch negatives Kundenfeedback kann hilfreich sein. So können Verbesserungen umgesetzt werden, die direkt von den Käufern kommen.

#7 Peak-Zeiten nicht bedacht

Im Online-Handel gibt es mit dem Black Friday und dem Weihnachtsgeschäft zwei Phasen im Jahr, in denen die Nachfrage besonders hoch ist. Aus den Print-on-Demand-Erfahrungen geht hervor, dass einige Dienstleister dann Schwierigkeiten haben, alle Aufträge abzuwickeln. Wenn bereits Bestellmengen aus dem Vorjahr bekannt sind, könnt ihr proaktiv an den PoD-Anbieter herantreten. So wird verhindert, dass es zu langen Produktionszeiten kommt und eure Kunden sich bei der Konkurrenz umsehen.

#8 Rechtliche Themen nicht geklärt

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Bevor euer Onlineshop an den Start geht, muss also auch die rechtliche Seite geklärt sein. Jeder Onlineshop in Deutschland braucht ein Impressum. Hier lohnt es sich, auf professionelle Rechtstexte für den Onlineshop zurückzugreifen. Auch die DSGVO muss auf eurer Webseite berücksichtigt werden. Ansonsten kann es zu Abmahnungen oder Klagen kommen.

#9 Leistungsschwaches Shopsystem

Euer Onlineshop muss technisch auf dem neuesten Stand sein. Langsame Ladezeiten und eine unübersichtliche Navigation führen dazu, dass potenzielle Kunden den Bestellprozess abbrechen. Investiert daher in ein leistungsstarkes und benutzerfreundliches Shopsystem. Ihr könnt dabei auf bekannte Anbieter zurückgreifen. Es braucht kein Know-how, damit ihr einen Shopify-Shop erstellen könnt. Zudem profitiert ihr vom technischen Support des Anbieters, der bei Problemen im laufenden Betrieb zügig handelt.

#10 Übertriebene Versprechungen

Produktbeschreibungen im Webshop können Kunden zum Kauf bewegen, wenn sie richtig verfasst werden. Dabei solltet ihr jedoch kein unrealistisches Marketing betreiben. Übertriebene Versprechungen können dazu führen, dass die Kunden am Ende enttäuscht sind. Daher ist es wichtig, stets bei der Wahrheit zu bleiben. Bevor das erste Produkt an den Kunden geht, solltet ihr übrigens immer einen Testdruck bestellen. Nur so kann die Qualität geprüft werden.

Fazit

Einen eigenen Onlineshop könnt ihr selbst ohne Print-on-Demand-Erfahrungen ins Leben rufen. Denn der Aufwand ist gering und es gibt anfangs nahezu kein finanzielles Risiko. Alternativ bleibt natürlich auch die Möglichkeit, die eigenen Designs direkt auf einem etablierten Marktplatz anzubieten. Welches Modell am besten geeignet ist, hängt vor allem von den weiteren Zielen des Online-Business ab.

Ist Print on Demand noch gut?

Das Verfahren ist auch heute noch gefragt. Einige Händler können auf jahrelange Print-on-Demand-Erfahrungen zurückgreifen und haben sich damit ein sicheres Standbein im E-Commerce aufgebaut. Wichtig ist, eine eigene Nische zu finden. Denn ansonsten ist die Konkurrenz mittlerweile zu groß.

Wie viel kann man mit Print on Demand verdienen?

Mit dem Print-on-Demand-Verfahren kann grundsätzlich ein lukrativer Onlineshop aufgebaut werden. Wie viel Umsatz genau möglich ist, lässt sich pauschal jedoch nicht sagen. Wenn ihr einmal auf Print-on-Demand-Erfahrungen zurückgreifen könnt, steigt das Umsatzpotenzial noch einmal an. Denn dann sind bereits die Geschäftsabläufe klar.

Ist Print on Demand Dropshipping?

In den meisten Fällen sind die Grundsätze von Print on Demand und Dropshipping sehr ähnlich. Der einzige Unterschied ist, dass ihr die diversen Produkte selbst designen könnt. So lässt sich eine individuelle Marke aufbauen und ihr könnt schnell auf neueste Trends reagieren.

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