In Dateien mit der Endung .wim stecken Abbilder („images“) von Windows-Installationen. Daher kommt auch der Name „WIM”, der für Windows IMaging steht. Leider kann es mit diesem Dateiformat immer wieder Probleme geben. In diesem Beitrag erklären wir euch, was genau eine WIM-Datei ist und worauf ihr beim Öffnen besonders achten müsst. 

WIM-Dateien sind sogenannte Abbildungsformate, die aus mehreren Diskimages bestehen können. Sie kommen recht häufig und üblicherweise bei der Durchführung von Updates zum Einsatz. Das Format wird üblicherweise verwendet, um Dateien wie Updates, Treiber und Systemkomponentendateien zu verwalten, ohne das Betriebssystemimage neu starten zu müssen. WIM-Abbilde können bootfähig gemacht werden („BOOT.wim”). Solche Abbilde brauchen einen Bootloader und eine zusätzliche Konfigurationsdatei. Es gibt mehrere offizielle Programme von Microsoft, die man zum Öffnen, Erstellen oder Ändern einer WIM-Datei benutzen kann. 

Diese Tricks sollte jeder Windows-Nutzer kennen:

So könnt ihr die Datei öffnen

Es gibt mehrere Applikationen, mit denen sich WIM-Dateien öffnen und teilweise sogar bearbeiten lassen. 

  • Die wohl gängigste und bekannteste Applikation zum Öffnen und Bearbeiten einer WIM-Datei ist wohl 7-Zip. Der Vorteil dieser Applikation ist die Unterstützung gleich mehrerer Formate zum Ein- und Auspacken sowie die Möglichkeit, Dateien zu verschlüsseln. Außerdem ist die kostenlos.
  • WinMount bietet euch ebenfalls die Möglichkeit an, WIM-Dateien zu öffnen. Die Hauptfunktionen dieser Applikation sind das Konvertieren, Komprimieren und Dekomprimieren von verschiedenen Formaten.
  • Zu guter Letzt könnt ihr auch mit dem Programm Microsoft ImageX die gewünschten WIM-Dateien öffnen und bearbeiten. 

Wenn ihr trotz des richtigen Programms Probleme mit dem Öffnen der WIM-Date bekommt, solltet ihr sicherstellen, dass die Datei nicht beschädigt ist. Zur Not müsst ihr sie erneut herunterladen oder von einer anderen Quelle beziehen.