Bei manchen Anbietern in „Too Good To Go“ scheint das Angebot immer ausverkauft zu sein, ganz gleich, zu welcher Uhrzeit man vorbeischaut. Liegt hier ein Fehler vor? Wie kann es sein, dass manche Läden immer ausverkauft sind? Und gibt es einen Trick, mit dem man dort vielleicht doch eine „Magic Bag“ ergattern kann?

In der App „Too Good To Go“ bekommt ihr Essen, das nicht mehr verkauft werden konnte. Bevor es in den Müll wandert, wird es hierüber zu einem günstigen Preis tütenweise verkauft.

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Too Good To Go: Laden immer ausverkauft? Das könnte helfen

Habt ihr das Gefühl, immer zur falschen Zeit in die Angebote bei „Too Good To Go“ zu schauen, hilft euch möglicherweise ein Trick dabei, zur richtigen Zeit zuzuschlagen:

  • „Magic Bags“ werden von einem Anbieter meistens mehr oder weniger zur gleichen Uhrzeit online gestellt.
  • In der Regel gehen die Angebote rund 15 bis 20 Minuten nach dem letzten Abholzeitraum in den Verkauf.
  • Wollt ihr also unbedingt eine „Magic Bag“ eines bestimmten Anbieters bestellen, schaut euch in den Shop-Details die täglichen Abholzeiten an. Ihr seht ihr die Zeiten schnell, wenn ihr den Anbieter zu euren „Favoriten“ hinzufügt. Die Abholzeit steht dort auch, wenn das Angebot ausverkauft ist.
  • Das nächste Verkaufsfenster ist dann ungefähr 15 bis 20 Minuten nach der Abholzeit. In diesem Zeitraum solltet ihr die Detailseite des entsprechenden Angebots öffnen. Falls man also „Too Good To Go“-Käufe bei einem Laden von 13 bis 14 Uhr abholen kann, wird das Angebot für den nächsten Tag gegen 14:15 Uhr in der App online gestellt. Bis dahin steht „Schau später wieder rein“ bei den entsprechenden Angeboten.
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Die Codes für die „verborgenen Läden“ sind übrigens keine Wunderwaffe gegen ausverkaufte Tüten.

Immer ausverkauft? So schnappt ihr euch die nächsten Tüten

  • Beachtet dabei, dass die App die Ansicht nicht „live“ aktualisiert. Wird das Angebot also bei euch aktuell als „ausverkauft“ angezeigt, müsst ihr die Seite zunächst verlassen, indem ihr zum Beispiel den „Zurück“-Button benutzt. Beim nächsten Aufruf könnte es dann schon sein, dass etwas verfügbar ist.

 

  • Achtet aber darauf, nicht zu wild und ungeduldig vorzugehen. Wenn ihr die Anbieterseite zu schnell hintereinander öffnet und wieder verlasst, wird das von der App als verdächtiges Verhalten erkannt. Ihr müsst dann nachweisen, dass ihr kein Bot seid, indem ihr ein „Captcha“ löst. Dabei können wertvolle Sekunden verloren gehen, in denen andere Nutzer euch die begehrten „Magic Bags“ wegschnappen.

Die Methode hilft zwar, häufig ausverkaufte Tüten zu erhalten, ist aber natürlich kein Wundermittel. Jeder Anbieter stellt nur eine begrenzte Zahl an Essenstüten online. Was weg ist, ist weg. Lediglich in Einzelfällen habt man Glück, dass ein Angebot im Laufe des Tages doch noch einmal verfügbar ist. Das ist in der Regel der Fall, wenn ein Käufer die Bestellung nachträglich storniert, weil er etwa doch keine Zeit hat, die Tüte in dem Zeitfenster abzuholen.

Daneben kann es aber passieren, dass eine bereits gekaufte Tüte vom Anbieter storniert wird, weil etwa abzusehen ist, dass am Ende doch nicht genügend Essen übrig bleibt.

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