"Ich bin kein Roboter"-Captcha: Was ist das und kann man das umgehen?

Martin Maciej 8

Wer bestimmte Webseiten aufrufen, Formulare ausfüllen oder einen Download starten möchte, wird unter Umständen dazu aufgefordert, ein sogenanntes „Captcha“ zu lösen. Hierbei handelt es sich um einen Mechanismus, mit dem man Spam-Bots herausfiltern will. Seit längerem mussten hierzu Rechenaufgaben gelöst oder Wortfolgen eingeben werden. Mittlerweile wird immer häufiger auf solche Captchas verzichtet, stattdessen muss per Häkchen bestätigt werden, dass man „kein Roboter“ ist.

Doch wie funktioniert die „Ich bin kein Roboter“-Bestätigung? Und kann man dieses Captcha umgehen?

„Captcha“ ist eine Abkürzung und steht für „Completely Automated Public Turing Test to Tell Computers and Humans apart“.

Wie die reCAPTCHA-Methode arbeitet, erfahrt ihr im nachfolgenden Video:

reCAPTCHA – Tough on bots, easy on humans.

„Ich bin kein Roboter“: So funktioniert das „No Captcha reCaptcha“ von Google

Sowohl die Rechen- als auch die Textaufgaben sind für Maschinen nicht lesbar. Automatisierte Besuche der geschützten Webseite sind somit nicht möglich. Bei Downloads wird verzichtet, dass Programme automatisch Ordner durchforsten und Dateien ziehen. Das „Ich bin kein Roboter“-Captcha funktioniert etwas anders.

  • Die Captcha-Art wird auch „No Captcha reCaptcha“ genannt und stammt direkt von Google.
  • Offizielle Angaben über die Funktionsweisen hierüber gibt es nicht. So will man verhindern, dass diese Mechanismen umgangen werden und der Zweck des Captchas somit ausgehebelt wird.
  • Google zieht für die Kontrolle, ob ein Mensch oder ein Bot auf der Seite unterwegs ist, die Bewegung des Mauszeigers zum Klick auf das Kontrollhäkchen heran.
  • Sollten sich hier Anhaltspunkte ergeben, die Zweifel an einem Menschen ergeben, wird ein zusätzliches Captcha in Form eines Bilderrätsels nachgeschaltet.
  • Hier muss dann aus mehreren verschiedenen Bildern auf die Fotos geklickt werden, die ein vorgegebenes Merkmal tragen.
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3 Bilder
WLAN Passwort auslesen: Schritt für Schritt.

„Ich bin kein Roboter“: Captcha geht nicht, kann man das umgehen?

Laut Google liegt die Erkennungsquote bei rund 80 Prozent. Häufig werden verschiedene Captcha-Formen auf einer Seite ausgespielt, so dass ein automatisierter Prozess kaum einzurichten ist. Selbst wenn man das „Ich bin kein Roboter“-Captcha umgehen kann, scheitert man in der Regel am nachfolgenden Bilderrätsel. Solltet ihr partout als Roboter erkannt werden, könnt ihr Probleme umgehen, indem ihr einen anderen Browser benutzt. Zudem sollte man keine VPNs oder Proxys nutzen, falls es zu Problemen beim Lösen des „Ich bin kein Roboter“-Captchas kommt.

ich-bin-kein-roboter

Das Text-Captcha wurde inzwischen an vielen Stellen ersetzt, da Text-Erkennungssoftware inzwischen durchaus in der Lage ist, die Inhalte zu erkennen. Darüber hinaus ist das „Ich bin kein Roboter“-Captcha für Smartphone- und Tablet-User leichter zu handhaben.

Zum Thema: jDownloader – Captcha automatisch ausfüllen: Geht das?

Bildquelle Artikelbild: GaudiLab

Seid ihr mit eurer verfügbaren Bandbreite zufrieden?

Damit man vernünftig arbeiten kann, müssen es schon mindestens 2 Mbit/s sein. Wer 16 Mbit/s hat, der ist schon recht flott unterwegs. Alles darüber ist in der Bundesrepublik Deutschland schon Luxus.

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