GoPro Studio: Anleitung zur Bearbeitung von GoPro-Videos

Henry Kasulke 3

Besitzer einer GoPro-Actioncam können ihre GoPro Videos aus der Ego-Perspektive mit der kostenlosen Software GoPro Studio schneiden und bearbeiten. Außerdem könnt ihr die Firmware eurer Kamera aktualisieren. Hier erfahrt ihr, wie ihr Videos bearbeitet.

GoPro Hero 4: Video

GoPro Hero 4 Session: So small, so stoked - GoPro-Video.

GoPro Studio: Anleitung auf Deutsch

Wir zeigen euch, wie ihr mit einer GoPro aufgezeichnete Videos editiert. Vom Importieren, übers Editieren, bis hin zum Exportieren. Denn auf der Herstellerwebsite findet ihr zwar eine ausführliche GoPro Studio-Anleitung, allerdings nur auf Englisch. Eine GoPro Studio-Anleitung auf Deutsch liefern wir nun nach.

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1. Dateien importieren und konvertieren

Zunächst müsst ihr die von euch aufgenommen Video-Files importieren:

  1. Öffnet GoPro Studio und klickt auf den Button „Import new files“ oben links.
  2. Wählt die Dateien, die ihr verwenden möchtet und klickt auf „Open“.
  3. Bevor ihr Clips miteinander kombiniert, könnt ihr unnötige Stellen ausschneiden und löschen.
  4. Auf der linken Seite seht ihr zwei Play-Knöpfe. Diese könnt ihr verwenden, um die Stellen zu wählen, die ihr behalten möchtet.
  5. Mit dem linken Button bestimmt ihr den Anfang, mit dem rechten das Ende des Clips.

Um ein Video zu konvertieren, müsst ihr es zur Liste der zu konvertierenden Dateien rechts unten hinzufügen. Im Anschluss klickt ihr „Convert to“. Wenn Videos bereit sind, konvertiert zu werden, wird die Option „Proceed to step 2“ rechts unten erscheinen. Klickt auf den Button, um zum nächsten Schritt zu gelangen.

Tipp: Klickt auf die Bilder, um sie in groß zu sehen.

2. Individuell produzieren oder Vorlage nutzen

Im nächsten Schritt bietet GoPro Studio zwei Alternativen: Erstellt ein komplett individuelles Video oder verwendet eine der Vorlagen:

  1. Wer ein solches Template wählt, muss lediglich die enthaltenen Clips mit den eigenen ersetzen.
  2. Um ein eigenes Video zu produzieren, klickt ihr links auf „Blank“ und dann unten links auf „Create“.
  3. Danach wählt ihr einen Titel für das Video. Hierfür klickt ihr auf „Titel“ oben links.
  4. Anschließend gebt ihr den Text in die „Title properties“-Box oben rechts ein.
  5. In der rechten Spalte lassen sich Texteinstellungen vornehmen, unter anderem, um Schriftart und Farbe zu ändern.
  6. Im nächsten Schritt zieht ihr den Titel von links in die Box rechts unten.

3. Video editieren

So könnt ihr Videos editieren:

  1. Wählt das Video, das ihr importieren möchtet, und platziert es per Drag & Drop auf der Zeitleiste.
  2. In der rechten Spalte könnt ihr verschiedene Eigenschaften anpassen, darunter die Wiedergabegeschwindigkeit, die Einblendungseinstellungen und die Audiolautstärken.
  3. Unten gibt es Voreinstellungen, mit denen man Clips beispielweise einen Vintage-Look verpassen kann.
  4. Wie bei der vorherigen Importphase könnt ihr auch jetzt die Länge der Videofiles verändern.
  5. Verwendet dazu die Klammern links neben der Vorschau.
  6. Mit dem Rasierklingen-Symbol kann man einen Clip in zwei Teile aufsplitten, beispielsweise, um beiden Teilen verschiedene Effekte zu verleihen.

Nachdem ihr alle Clips hinzugefügt habt, könnt ihr eine Ausblendung erstellen, damit das Video nicht abrupt aufhört. Hierfür klickt ihr auf der Zeitleiste auf den letzten Clip. In der rechten Spalte unter der Überschrift „Video controls“ wählt ihr eine individuelle Ausblendung.

4. Musik hinzufügen

Wer sein Video mit den passenden Klängen versehen möchte, kann Audio-Dateien einfügen:

  1. Dazu klickt ihr auf „Media“ oben links und wählt die Musik, die ihr importieren möchtet.
  2. Danach zieht ihr die Audio-Datei in die Zeitleiste, an die Stelle, wo es heißt „Drag your title here“.

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5. Video exportieren

So könnt ihr in GoPro Studio Videos exportieren:

  1. Sobald euer Meisterwerk fertig ist, müsst ihr es nur noch exportieren per Klick auf „Export“.
  2. Ein Fenster wird sich öffnen, in dem ihr das Video-Format wählen könnt.
  3. Hier stehen zahlreiche Videoarten für verschiedene Bedürfnisse und Geräte zur Auswahl.
  4. Soll das Video beispielsweise auf YouTube landen, entscheidet ihr euch für die erste Option.
  5. Möchtet ihr es auf eurem PC oder Fernseher anschauen, so empfiehlt sich die Einstellung 1080p HD.
  6. Ihr könnt euch auch für eine ganz individuelle Einstellung entscheiden. Abschließend klickt ihr auf „Exportieren“.

Danach könnt ihr euer Video natürlich teilen, beispielsweise auf Vimeo, Facebook oder YouTube. Auch könnt ihr den fertigen Clip auf euer Smartphone ziehen oder ihn mit Familie und Freunden per TV-Gerät gemeinsam anschauen. Im Video seht ihr nochmal, wie man mit der Software schneidet:

 

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