OS X 10.9 Mavericks installieren: Die Vorbereitungen

Sven Kaulfuss 1

In wenigen Tagen erscheint (Mac) OS X 10.9 Mavericks. Das Update bietet bspw. Tabs und Tags im Finder und eine verbesserte Unterstützung von mehreren Monitoren. Wie bereiten wir unseren Mac auf OS X 10.9 Mavericks vor? Was ist zu tun?

OS X 10.9 Mavericks installieren: Die Vorbereitungen

OS x 10.9 Mavericks: Kompatibilität und Systemvorrausetzungen

Die wichtigste Frage vor dem Download: Unterstützt mein Macintosh noch OS X 10.9 Mavericks? Offiziell hat Apple bislang keine Kompatibilitätsliste für die finale Version des Systems veröffentlicht. Die bisherigen Beta-Versionen liefen allerdings problemlos auf allen Rechnern, die auch den Vorgänger OS X 10.8 Mountain Lion unterstützten. Es ist also davon auszugehen, dass auf folgenden Macs Mavericks seinen Dienst verrichtet. Achtung: Ungeachtet dessen, werden je nach Modell allerdings nicht alle Funktionen (zum Beispiel: AirDrop, PowerNap, AirPlay Mirroring etc.) unterstützt.

Kompatible Macs (nach derzeitigem Informationsstand):

      • iMac (ab Mitte 2007)
      • MacBook (13-Zoll Unibody Ende 2008; 13-Zoll Polycarbonat ab Anfang 2009)
      • MacBook Pro (13-Zoll ab Mitte 2009; 15-Zoll ab Mitte/Ende 2007; 17-Zoll ab Ende 2007)
      • MacBook Air (Ab Ende 2008)
      • Mac Mini (Ab Anfang 2009)
      • Mac Pro (Ab Anfang 2008)
      • Xserve (Anfang 2009)

Arbeitsspeicher und freier Festplattenspeicher

Zu den minimalen Voraussetzungen bezüglich des Arbeitsspeichers (RAM) für OS X 10.9 Mavericks hat sich Apple zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht geäußert. Zur Erinnerung: Mountain Lion verlangte nach mindestens 2 GB Arbeitsspeicher. Mavericks dürfte ähnlich speicherhungrig sein. Unsere Empfehlung: Mit 4 GB RAM läuft das System wesentlich schneller und gerät seltener an die Grenzen der Auslastung. Wenn möglich, sollte der Anwender vor der Installation von Mavericks eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers vornehmen.

Wer Mavericks installieren möchte, der sollte mindestens noch 8 GB freien Speicher auf seiner Festplatte oder SSD zur Verfügung haben. Allerdings ist dies der absolute Grenzwert. Besser: Mindestens 15 GB bis 20 GB. Für viele Anwender bedeutet dies: Ausmisten! Hilfreich sind dabei Utilities, die überflüssige Dateien identifizieren und übersichtlich aufbereiten – beispielsweise WhatSize oder auch GrandPerspective (jeweils kostenfrei). Eine gute Kombinationslösung, mit der zeitgleich die Löschung gelingt, ist DaisyDisk – Kostenpunkt 8,99 Euro.

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Unsicher welches Mac-Modell man besitzt und wie viel Arbeitsspeicher schon installiert ist? Ein Klick ins Apple-Menü und weiter zu „Über diesen Mac…“ verschafft Abhilfe. Unter „Weitere Informationen…“ findet der Anwender Informationen zur Art des Macs, zum Arbeitsspeicher und der Festplatte. Noch genauer (insbesondere hilfreich für Nutzer von OX 10.6 Snow Leopard): Mactracker. Die Software liefert detaillierte Informationen zum eigenen Mac und generell zu allen Apple-Geräten.

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Update von 10.8 Mountain Lion, 10.7 Lion, 10.6 Snow Leopard und 10.5 Leopard auf 10.9 Mavericks

Generell gilt: Vor der Installation sollte man die jeweils aktuellste Version des eigenen Systems verwenden. Wenn nicht, einfach über die Softwareaktualisierung über das Apple-Menü installieren. Wie schon bei Lion und Mountain Lion wird es das Update auf OS X 10.9 Mavericks ausschließlich im Mac App Store geben. Für Nutzer von Mac OS X 10.6 Snow Leopard bedeutet dies, in jedem Fall auf die letzte Versionsnummer (10.6.8) zu aktualisieren. Sollte der Mac noch mit 10.5 Leopard laufen, dann muss man zwangsweise zuvor 10.6 Snow Leopard kaufen. Apple ist so freundlich und offeriert den Schneeleoparden noch immer im eigenen Online Store auf DVD – Kostenpunkt: .

Noch ein Tipp: Wer von der erweiterten Gestensteuerung von OS X profitieren möchte, der sollte sich den Kauf eines Magic Trackpads (bei Apple für ) überlegen. Von Version zu Version integrierte Apple immer mehr die Multi-Touch-Bedienung fest ins Systems.

Auf der zweiten Seite des Artikels folgen Hinweise zur Überprüfung der Festplatte, zur Backup-Erstellung und zur etwaigen Dateiverschlüsselung.

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