Inkognito Modus in Google Chrome aktivieren

Marco Kratzenberg

Auch Google Chrome verfügt über einen Inkognito-Modus (der hier auch so heißt) und der Hotkey zum Aufruf lautet hier „Strg – Umschalttaste – N“. Das ist immerhin mal konsequent, denn eine neuer Seite wird ja mit Strg- N aufgerufen. Dass wir uns im privaten Modus befinden, sehen wir an einem kleinen, grauen Spion oben neben der Adressleiste.

Nach der Aktivierung wird man vielleicht seine Erweiterungen vermissen. Die hat Chrome vorsichtshalber abgeschaltet. Schließlich können einige von Ihnen Daten zwischenspeichern, ohne dass der Browser darauf einen Einfluss hätte. Das wiederum kann aufschlussreiche Spuren nach sich ziehen. Der Anwender hat die Möglichkeit, sie unter den Einstellungen auch für diesen Modus zu aktivieren. Doch sollte er nachdenken, was das für seine Privatsphäre bedeuten kann.

Ansonsten gelten dieselben Regeln wie auch für Firefox. Es werden keine Passwörter, Verläufe oder temporäre Dateien gespeichert. Einen Unterschied gibt es allerdings und der bezieht sich auf die dauerhafte Aktivierung des Privaten Modus bei Google Chrome: Dafür gibt es keine Einstellung! Man muss dazu dem Startaufruf von Chrome manuell einen Parameter hinzufügen. Dazu klickt man auf dem Desktop mit der rechten Maustaste auf das Icon und wählt im folgenden Menü „Eigenschaften“. Nun sehen wir unter „Verknüpfungen“ die Befehlszeile und hängen ein Leerzeichen sowie den Parameter -incognito an. Speichern und schon wird Chrome immer im „Geheim-Modus“ gespeichert.

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„Inkognito-Modus“ auf dem Smartphone: Surfe sicher und sauber im Web mit iPhone und Co.

Inkognito-Modus im Microsoft Internet Explorer aktivieren

Mit Strg – Umschalttaste – P hat der MSIE dasselbe Tastaturkürzel wie Firefox. Allerdings wird der Inkognito-Modus beim Microsoft Internet Explorer anders genannt. Hier spricht man von InPrivate-Browsen. Wie auch bei Chrome sind Erweiterungen und Symbolleisten zur Sicherheit deaktiviert.

Zu erkennen ist der Modus an einem „InPrivate“ neben der Adressleiste. Und wie bei Chrome gibt es unter den Einstellungen leider keine Option, diesen Modus dauerhaft zu aktivieren. Wir müssen da im Grunde genau wie bei Chrome verfahren: Icon anklicken, Eigenschaften aufrufen und die Verknüpfung bearbeiten. Nur wird hier ein -private an die Zeile angehängt. Danach startet der MSIE standardmäßig im Privatmodus.

Was kann der Inkognito-Modus nicht?

Beim Inkognito-Modus aller Browser geht es nur um eines: Die Vermeidung von Surf-Spuren auf dem PC. Es werden keine Seitenverläufe gespeichert, keine Cookies und keine temporären Dateien. Legt man allerdings neue Einträge in den Favoriten an, dann bleiben die gespeichert. Ebenso wie Dateien aus Downloads.

Worauf der Modus allerdings keinerlei Einfluss hat, sind die Speicherungen außerhalb des Rechners. Was der Arbeitgeber u.U. auf einem Cacheserver speichert kann man nicht löschen. Auch die Informationen beim Internetprovider und auf den besuchten Webseiten entziehen sich unserem Zugriff komplett. Es ist also nicht so, dass unsere Reise durch das Internet generell keine Spuren mehr hinterlässt. Nur auf dem verwendeten Computer ist auf den ersten Blick nichts mehr zu finden.

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